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Über Versuche der Theater, mit Denkern von Rechtsaußen ins Gespräch zu kommen

28.03.2017

Über Versuche der Theater, mit Denkern von Rechtsaußen ins Gespräch zu kommen

Kann man mit den Feinden der Offenen Gesellschaft reden? Soll man überhaupt? In der Zürcher Gessneralle ging der Plan letzthin gründlich schief. Das Streitgespräch fand nicht auf dem Podium, dafür aber auf nachtkritik.de statt. Im Podcast, einer Kooperation von nachtkritik.de und Deutschlandradio Kultur, reflektiert Sophie Diesselhorst, Redakteurin von nachtkritik.de, im Gespräch mit Susanne Burkhardt vom Deutschlandradio Kultur die Problemlage rund um den Diskurs mit Rechtsaußen.


Zur Stücke-Auswahl der Mülheimer Theatertage 2017

22.02.2017

Zur Stücke-Auswahl der Mülheimer Theatertage 2017

Heute wurde die Auswahl der sieben Stücke bekannt gegeben, die für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert sind. Schon die Summe von 15.000 Euro, mit denen der Preis dotiert sind, machen ihn zu einem der wichtigsten Stückepreise des deutschsprachigen Gebiets. Aber auch die Aufmerksamkeit, die den Stücken und ihren Inszenierungen in Mülheim zuteil wird. Über die Auswahl, Stückentwicklungen, Nachspielbarkeit sowie das, was fehlt, spricht Georg Kasch in der neuesten Folge unseres Podcasts mit nachtkritik.de-Autorin und Jury-Sprecherin Cornelia Fiedler.


Wie ist es zur Eskalation um die Berliner Bühnen am Kurfürstendamm gekommen?

28.10.2016

Wie ist es zur Eskalation um die Berliner Bühnen am Kurfürstendamm gekommen?

Wenn der neue Investor kommt, dann wird es oft ungemütlich. Das müssen gerade die sogenannten Ku'damm-Bühnen in Berlin erfahren, also das Theater und die Komödie am Kurfürstendamm, denen ein Investor eine Räumungsklage an den Hals hängte – und damit vor Gericht in erster Instanz sogar erfolgreich war.

Wie aber konnte es überhaupt so weit kommen? Was ist da städtebaulich passiert am Ku'damm-Karree? Und wofür stehen diese Bühnen? Darüber spricht Georg Kasch in der neuesten Folge unseres Podcasts mit nachtkritik.de-Redakteurin Esther Slevogt.


Mit der Kulturstaatsministerin auf Theaterreise durch die neuen Bundesländer

26.10.2016

Mit der Kulturstaatsministerin auf Theaterreise durch die neuen Bundesländer

Zum zweiten Mal brach Kulturstaatsministerin Monika Grütters vergangene Woche zu einer "Theaterreise" auf – diesmal fuhr der Bus mit Grütters und Journalist*innen durch die "Neuen Bundesländer" und machte halt in Chemnitz, Halle, Jena und Senftenberg. Wolfgang Behrens war mit von der Partie und erzählt Christian Rakow im Podcast von Reiseeindrücken – der Ministerin, und seinen eigenen. Zum Beispiel geht es darum, wie wichtig es für das "Identifikationspotential" des Theaters ist, dass seine Schauspieler*innen in der gleichen Stadt wohnen. Alles andere als irrelevant in Zeiten der Fusionslust... Und Wolfgang Behrens sagt außerdem, wo er die besten Schauspieler gesehen hat.


Warum das Ensemble des Berliner Staatsballetts Sasha Waltz als Chefin ablehnt

27.09.2016

Warum das Ensemble des Berliner Staatsballetts Sasha Waltz als Chefin ablehnt

Das Ensemble des Berliner Staatstballetts soll einen neuen Intendanten bekommen. Die Wahl der Kulturpolitik fiel auf das Duo Sasha Waltz und Johannes Öhman. Und die Kritik folgte umgehend. Das Ensemble des Berliner Staatsballetts lehnt insbesondere Waltz ab.

Ihre Ernennung sei "mit der Ernennung eines Tennis-Trainers zu einem Fußball-Trainer oder eines Kunstmuseumsdirektors zu einem Chefdirigenten" zu vergleichen, heißt es in einer Petition gegen die Entscheidung. Harte Vorwürfe. Ein Gesprächsangebot Waltz' lehnte das Ensemble zuletzt ab. In unserem Podcast beleuchten Wolfgang Behrens und Elena Philipp die Hintergründe des Streits.


In Stuttgart wächst die Kritik an Intendant Armin Petras

20.07.2016

In Stuttgart wächst die Kritik an Intendant Armin Petras

Krise am Schauspiel Stuttgart? In seiner dritten Spielzeit als Intendant steht Armin Petras in der Kritik. Die Zuschauerzahlen sinken, das Theater sei unpolitisch und interessiere sich nicht für die Probleme der Stadt. Nachtkritik-Korrespondentin Verena Großkreutz erklärt im Gespräch mit Georg Kasch, wie Petras in der kommenden Spielzeit gegensteuern will.


Was ist los am Theater Trier? Warum Karl Sibelius trotz neuer künstlerischer Maßstäbe in der Kritik steht

09.06.2016

Was ist los am Theater Trier? Warum Karl Sibelius trotz neuer künstlerischer Maßstäbe in der Kritik steht

Vom Theater Trier hörte man jahrelang wenig. Jetzt überschlagen sich die Nachrichten. Die einen sind vielversprechend: Künstlerisch setzt das Haus unter Intendant Karl Sibelius seit dieser Spielzeit offenbar Maßstäbe und wibelt die Stadttheaterroutine ordentlich durcheinander. Parallel aber sinken die Zuschauerzahlen und steigen die finanziellen Defizite, gibt es Personalquerelen und Entlassungen (gerade musste der Schauspielchef gehen). Jüngste Entwicklung: Wegen der Finanzsituation des Hauses wurde Sibelius ein Verwaltungsdirektor an die Seite gestellt.

Was ist los in Trier? Was sagt der Intendant, der nebenbei auch spielt und inszeniert? Ist das Theater in seinem Bestand gefährdet? Im Gespräch mit Georg Kasch erklärt nachtkritik.de-Korrespondent Rainer Nolden, der das Haus seit vielen Jahren kennt, die Hintergründe und sagt, warum es für Sibelius allmählich eng wird.


Über die Juryabschlussdiskussion bei den Mülheimer Theatertagen

29.05.2016

Über die Juryabschlussdiskussion bei den Mülheimer Theatertagen

Die Mülheimer Theatertage haben den Ruf, das wichtigste Dramatiker-Festival deutscher Sprache zu sein – sicher auch, weil das Preisgeld des Mülheimer Dramatikerpreises stattliche 15.000 Euro beträgt. Eine Besonderheit der Theatertage ist die doppelte Jury – eine Auswahljury aus Theaterkritikern lädt die sieben Texte in ihren (meist Uraufführungs-)Inszenierungen ein, eine Preisjury, in der auch Theaterpraktiker sitzen, diskutiert am Ende ihre Entscheidung für den Sieger oder die Siegerin öffentlich und begründet ihre Entscheidung.

Kritik an der Vergabe des Mülheimer Dramatikerpreises gab's öfter, etwa als 2007 die Dokutheater-Macher Rimini Protokoll ausgezeichnet wurden oder Elfriede Jelinek zwischen 2002 und 2011 ein Preis-Abonnement zu besitzen schien. Nach der öffentlichen Jurydiskussion 2016, die nachtkritik.de als Livestream übertrug, hagelte es nun im Kommentarthread zur Preisträgermeldung Kritik an der Abschlussveranstaltung. Im Gespräch mit Georg Kasch erklärt nachtkritik.de-Redakteur Christian Rakow, der 2014 selbst Mitglied der Preisjury war, was seiner Meinung nach schief gelaufen ist – und was das mit dem Golden Goal im Fußball zu tun hat.


Über die turbulente erste Spielzeit Matthias Lilienthals an den Münchner Kammerspielen

28.04.2016

Über die turbulente erste Spielzeit Matthias Lilienthals an den Münchner Kammerspielen

Dass der Berliner Volksbühnen-Mitmacher und Freie-Szene-HAU-Mann Matthias Lilienthal zum Intendanten der Schauspieltheater-Hochburg Münchner Kammerspiele gekürt wurde, war eine der aufregendsten Personalien im Theaterbetrieb der letzten Jahre. An den Kammerspielen versucht er jetzt, Protagonisten und Stile der freien Szene mit denen des Stadttheaters produktiv zusammenzuschließen. Aber funktioniert das auch? Redakteur Georg Kasch spricht in Ausgabe V des nachtkritik-Podcasts mit den Münchner Korrespondentinnen Cornelia Fiedler und Michael Stadler über Anspruch und Wirklichkeit, Tops und Flops und ihre Wünsche für die nächste Spielzeit.


Über die komplizierte Lage am Volkstheater Rostock, die Sparpläne und den Konflikt zwischen Intendant Latchinian und Oberbürgermeister Methling

15.04.2016

Über die komplizierte Lage am Volkstheater Rostock, die Sparpläne und den Konflikt zwischen Intendant Latchinian und Oberbürgermeister Methling

Wer ans Rostocker Volkstheater denkt, denkt meist an Krise. Seit Intendant Sewan Latchinian 2014 angetreten ist, eben diese Krise mit der Kraft der Kunst zu beenden, hat sich der Abstiegskampf des Theaters zu einem Drama in vielen Akten ausgeweitet – Georg Kasch und Christian Rakow, der das Volkstheater seit seiner Jugend kennt, erklären im Podcast IV den aktuellen Stand der Sparpläne und warum die Wellen in Rostock stets so hoch schlagen.


Über User*innen-Kommentare und wie man der Heimsuchung Internet beikommt

31.03.2016

Über User*innen-Kommentare und wie man der Heimsuchung Internet beikommt

Die User-Kommentare sind ein Dauerbrenner bei nachtkritik.de. Sie gehören seit der Gründung dazu. Immer wieder beschäftigen sie die Leser*innen – und die Redakteur*innen. Unter einer Kritik aus Bern – über die Verwicklungen dort hatten wir vor zwei Wochen gesprochen – flammte die Diskussion in den Kommentaren besonders heftig auf. Zugleich erreichten uns aus der Schweiz verschiedentlich Mails und Anrufe erreichten mit der Bitte, da einzugreifen. Anlass genug, einmal darüber nachzudenken. Die nachtkritik.de-Redakteure Nikolaus Merck, der zu den Gründern des Online-Feuilletons gehört, und Georg Kasch sprechen darüber, warum die Kommentare ursprünglich eingeführt wurden, man sich nicht registrieren muss und welche Vorteile Kommentar-Turbulenzen haben können.


Über den Finanzskandal am Wiener Burgtheater, der vermutlich auch ein kulturpolitischer Skandal ist

17.03.2016

Über den Finanzskandal am Wiener Burgtheater, der vermutlich auch ein kulturpolitischer Skandal ist

Was war da noch mal mit dem Wiener Burgtheater? Bei diesem Finanzskandal, der zuerst Vizedirektorin Silvia Stantejsky mit sich riss und dann Intendant Matthias Hartmann aus dem Amt katapultierte? Jetzt gibt's neue Erkenntnisse, die politischen Sprengstoff bergen. Für alle, die eine Zusammenfassung brauchen, erklären die Redakteure Georg Kasch und Nikolaus Merck Hintergründe und Ermittlungsergebnisse.


Die Freistellung Stephanie Gräves am Konzert Theater Bern und die Folgen

03.03.2016

Die Freistellung Stephanie Gräves am Konzert Theater Bern und die Folgen

Was ist los am Konzert Theater Bern, mit seinem Intendanten Stephan Märki und der freigestellten Schauspieldirektorin Stephanie Gräve? Die Redakteure Nikolaus Merck und Georg Kasch sprechen über Gründe für das zerschlagene Porzellan – und ob sich aus dem Fall etwas lernen lässt.