Lexikon der auf dieser Seite genutzten Begriffe

Suche nach Begriffen im Lexikon (Reguläre Ausdrücke erlaubt)
Beginnt mit Enthält Genauer Treffer
Alle A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Begriff Definition
Finzi, Samuel

Samuel Finzi, 1966 in Plowdiw/Bulgarien geboren, ist Schauspieler.

Finzi begann seine Theaterkarriere Anfang der 1990er Jahre in Deutschland. Zu dieser Zeit hatte er mit Filmrollen in Bulgareien schon große Popularität erreicht.

Finzi arbeitete in den letzten Jahren sowohl an der Volksbühne als auch am Deutschen Theater, vor allem mit dem ebenfalls aus Bulgarien stammenden Regisseur Dimiter Gotscheff. Zusammen mit Almut Zilcher, Wolfram Koch und Dimiter Gotscheff wurde Finzi als Mitglied der "Gotscheff-Familie" 2011 mit dem Theaterpreis Berlin ausgezeichnet. Im Dezember 2014 erhielt Samuel Finzi zusammen mit Wolfram Koch von der Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt den Gertrud-Eysoldt-Ring, eine der höchsten Auszeichnungen für Schauspieler, zugesprochen.

Nachtkritik-Texte über Samuel Finzi:

Samuel Finzi – Schauspieler, Cown, Tänzer und Musiker zugleich von Petra Kohse (2006)

Nachtkritiken
zu Inszenierungen mit Samuel Finzi:

Der Selbstmörder an der Berliner Volksbühne, R: Dimiter Gotscheff (3/2007)

Die Fledermaus am Deutschen Theater Berlin, R: Michael Thalheimer (4/2007)

Anatomie Titus Fall of Rome am Deutschen Theater Berlin, R: Dimiter Gotscheff (11/2007)

Ubukoenig an der Berliner Volksbühne, R: Dimiter Gotscheff (5/2008)

Das Pulverfass im Haus der Berliner Festspiele, R: Dimiter Gotscheff (10/2008)

Am Beispiel des Hummers im Prater der Berliner Volksbühne, R: Ivan Panteleev (1/2010)

Krankenzimmer Nr. 6 am Deutschen Theater Berlin, R: Dimiter Gotscheff (2/2010)

Der Mann ohne Vergangenheit am Deutschen Theater Berlin, R: Dimiter Gotscheff (12/2010)

Der Trinker am Maxim Gorki Theater, R: Sebastian Hartmann (2/2012)

Shakespeare. Spiele für Mörder, Opfer und Sonstige am Deutschen Theater Berlin, R: Dimiter Gotscheff (11/2012)

Don Juan kommt aus dem Krieg am Berliner Ensemble, R: Luc Bondy (10/2013)

Die Nashörner bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2015)

Warten auf Godot beim Berliner Theatertreffen 2015

Die Zofen am Deutschen Theater Berlin (12/2017)

Nachtkritiken zu Filmen mit Samuel Finzi:

Alexander Granach - Da geht ein Mensch, R: Angelika Wittlich (11/2012)

George, R: Joachim A. Lang (7/2013)

Weitere Beiträge zu Samuel Finzi:

Meldung: Samuel Finzi 2015 Juror für Alfred-Kerr-Darstellerpreis (3/2015)

Meldung: Gertrud-Eysoldt-Ring an Samuel Finzi und Wolfram Koch (12/2014)

Siehe auch: Dimiter Gotscheff

Flimm, Jürgen

Jürgen Flimm, geboren am 17. Juli 1941 in Gießen, ist Regisseur und seit 2010 amtierender Intendant der Berliner Staatsoper unter den Linden.

Zuvor leitete er die Salzburger Festspiele, von 2005 bis 2007 leitete er die RuhrTriennale. Von 1985 bis 2000 war Flimm Intendant des Thalia Theater in Hamburg, von 1979 bis 1985 Intendant des Schauspielhauses Köln.

Beiträge zu Jürgen Flimm:

Meldung: Jürgen Flimm wird als Intendant der Berliner Staatsoper vorzeitig abgelöst (6/2015)

Fontheim, Matthias

Matthias Fontheim, geboren am 30. November 1956 in Krefeld, ist Regisseur und ehemaliger Intendant.

Bevor er von 1978 bis 1981 die Regie- und Schauspielklasse der Schauspielakademie Zürich besuchte, war Fontheim Rock- und Jazzmusiker. Als Schauspieler gehörte er zunächst zum Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses. 1983 begann er zu inszenieren und arbeitete ab 1984 als freier Regisseur u.a. in Freiburg, Krefeld / Mönchengladbach, Darmstadt, Tübingen, Kiel, Kassel, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg sowie am Zürcher Schauspielhaus.

Anfang der Neunziger gehörte Fontheim als Regisseur zunächst zur Leitung des Staatsschauspiels Hannover und anschließend zu der des Bayerischen Staatsschauspiels München. 2000 wurde er Intendant am Schauspielhaus Graz. Von 2006 bis 2014 leitete er das Staatstheater Mainz.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Matthias Fontheim:

Christmas am Staatstheater Mainz (11/2007)

Reiz und Schmerz am Staatstheater Mainz (9/2008)

Andorra am Schauspielhaus Zürich (11/2008)

Richard III. am Staatstheater Mainz (2/2010)

Marine Parade am Staatstheater Mainz (6/2010)

Draußen vor der Tür am Staatstheater Mainz (9/2011)

Der große Gatsby am Theater Bonn (12/2011)

Die Unerhörten am Staatstheater Mainz (2/2012)

Der Lärmkrieg am Staatstheater Mainz (11/2013)

Forced Entertainment

Forced Entertainment ist eine britische Künstlergruppe unter der Leitung von Tim Etchells.

Die Formation wurde 1984 in Sheffield gegründet und realisiert Genre-übergreifende Arbeiten in den Bereichen Theater, Installation, Performance, digitale Medien und Film. Neben dem künstlerischen Leiter Tim Etchells gehören Robin Arthur (Performer und Designer), Richard Lowdon (Performer und Designer), Claire Marshall (Performer), Cathy Naden (Performer) und Terry O'Connor (Performer) zur Stammbesetzung. 2016 wurde die Gruppe mit dem Interational Ibsen Award ausgezeichnet.

Im Juni 2015 streamte nachtkritik.de den neuntägigen Shakespeare-Miniaturen-Marathon Complete Works live ins Internet. Auf Twitter wurde er begleitet unter dem Hashtag #CompleteWorks.

Texte über Produktionen und Bücher von Forced Entertainment:

Spectacular im Pact Zollverein (5/2008)

The Thrill of it All im Pact Zollverein (5/2010)

Tomorrow's Parties auf Kampnagel (8/2011)

The Coming Storm im Pact Zollverein (5/2012)

The Last Adventures bei der Ruhrtriennale (9/2013)

While You Are With Us Here Tonight – Buch von Tim Etchells, Buchkritik von Sophie Diesselhorst (10/2013)

The Notebook im Pact Zollverein Essen (5/2014)

Das unmöglich mögliche Haus am Theater in der Parkaue (2/2015)

Complete Works: A Table Top Shakespeare bei den Berliner Festspielen und im Livestream auf nachtkritik.de (6/2015)

Real Magic im Pact Zollverein Essen (5/2016)

Dirty Work (Last Shift) im Pact Zollverein Essen (4/2017)

Real Magic beim Berliner Theatertreffen 2017 (5/2017)

Out of Order am Schauspiel Frankfurt (4/2018)

 

Meldungen zu Forced Entertainment:

Erster Forced Entertainment Award verliehen (2018/01(

Link:
www.forcedentertainment.com

Forsythe, William

William Forsythe, am 30. Dezember 1949 in New York geboren, ist Tänzer und Choreograf.

Nach einem Studium an der renommierten Joffrey Ballet School in Jackson/USA wurde Forsythe im Alter von 21 Jahren Mitglied des berühmten, damals von John Cranko geleiteten Stuttgarter Ballets. Dort begann Forsythe auch zu choreografieren. Früh arbeitete er international, zwischen München, Paris und San Francisco. 1984 berief ihn Klaus Zehelein zum Direktor des Frankfurter Ballets, das er zu Weltruhm führte und bis 2004 zur Schließung dieser Sparte leitete. 2005 gründete Forsythe die als Public Private Partnership geführte Forsythe Company. Der Jahresetat wird zu unterschiedlichen Teilen von Sachsen, Hessen, Dresden, Frankfurt und privaten Sposoren getragen. 2014 wurde der Vertrag über dieses Finanzierungsmodell bis 2018 verlängert. 2008 wurde Forsythe mit dem Faust-Theaterpreis ausgezeichnet. 2010 erhielt er den Goldenen Löwen der Biennale in Venedig. Im April 2014 erklärte der Choreograf, er ziehe sich aus "gesundheitlichen Gründen" im September 2015 von der Leitung seiner Kompanie zurück. Sein Nachfolger als künstlerischer Leiter ist der Tänzer und Choreograf Jacopo Godani, Forsythe will weiterhin als künstlerischer Berater tätig sein. Seine Forsysthe Company wurd eim Juli 2015 in Dresden Frankfurt Dance Company umbenannt.

 

Nachtkritiken zu Choreografien von William Forsythe:

Angoloscuro/Camerascura im Bockenheimer Depot in Frankfurt/Main (5/2007)

The Defenders im Züricher Schauspielhaus (11/2007)

I don't believe in outer space im Bockenheimer Depot in Frankfurt/Main (11/2008)

Sider im Festspielhaus Hellerau (6/2011)

Link:

www.theforsythecompany.com

www.dresdenfrankfurtdancecompany.com

Fotografie

siehe Theaterfotografie.

Frankreich

Frankreich. Seit der Gründung im Mai 2007 dehnt nachtkritik.de sukzessive seine internationale Berichterstattung aus. In "Theaterbriefen" wird in loser Folge über Tendenzen, herausragende Künstler und Spielstätten sowie aktuelle Debatten aus Bühnenlandschaften jenseits des deutschen Sprachraums berichtet.

Theaterbriefe aus Frankreich:

Toller, Stramm, Gieselmann: Die Entdeckerlust auf deutsche Autoren (5/2008)

Wie die zeitgenössische Komödie moralisch und politisch sein kann (6/2008)

Warum die Klassiker immer wieder Sprengkraft entfalten (7/2008)

Proteste gegen französische Theaterpolitik (10/2008)

Wie französische Dramatiker mit dem Erbe der Geschichte umgehen (6/2009)

Sylvain Creuzevault und seine Truppe "d'ores et déjà" (6/2010)

Gwénaël Morin, Thomas Jolly und Francois Orsoni: Wie das französische Regietheater die Kunst des Gliederns betreibt (1/2011)

Joël Pommerat, der Theatermacher der Stunde (5/2011)

Das Théâtre de la Colline setzt auf die Breitenwirkung zeitgenössischer Dramatik (4/2012)

Die Pariser Theater pflegen die Entdeckerfreude und lassen das politische Theater aufleben (1/2013)

Die Pariser Theater huldigen dem schimärischen Illusionsspiel (1/2014)

Wie reagieren die Pariser Theater und ihr Publikum auf die Attentate vom 13. November? Ein Bericht zwei Wochen danach (11/2015)

Siehe auch: Festival d'Avignon

Franzobel

Franzobel, am 1. März 1967 in Vöcklabruck, Oberösterreich geboren (als Franz Stefan Griebl), ist Schriftsteller und Theaterautor.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Franzobel-Stücken:

Prinzessin Eisenherz am Schauspielhaus Graz (3/2009)

Große Kiste oder das Spiel vom Zeugen am Staatstheater Nürnberg (12/2009)

Moser am Schauspielhaus Wien (2/2010)

Die Pappenheimer oder Das O der Anna O. am Schauspielhaus Wien (11/2010)

Der Boxer oder Die zweite Luft des Hans Orsolics am Burgtheater Wien (2/2011)

Beitrag zu "Land der Lämmer" am Landestheater Linz (3/2013)

Sarajevo 14 oder Der Urknall in Europa am Tiroler Landestheater Innsbruck (10/2014)

Frey, Barbara

Barbara Frey, geboren am 29. April 1963 in Basel, ist Regisseurin und Intendantin.

Sie studierte in Zürich Germanistik und Philosophie und kam 1988 als Musikerin und Regieassistentin ans Theater Basel, das damals von Frank Baumbauer geleitet wurde. Seit 1992 arbeitet Barbara Frey als Regisseurin, 1999 bis 2001 war sie Hausregisseurin an der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin, 2005 bis 2008 in gleicher Funktion am Deutschen Theater Berlin. Seit der Spielzeit 2009/10 ist Frey Intendantin des Zürcher Schauspielhause. Anfang 2014 wurde ihr Vertrag bis 2019 verlängert. Beim Schweizer Theatertreffen 2016 wurde sie mit einem Schweizer Theaterpreis ausgezeichnet.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Barbara Frey:

Der Sturm am Burgtheater Wien (6/2007)

Der Triumph der Liebe am DT Berlin (12/2007)

Groß und klein am DT Berlin (3/2008)

Maria Stuart am Schauspielhaus Zürich (9/2009)

Was ihr wollt am Schauspielhaus Zürich (3/2010)

Malaga am Schauspielhaus Zürich (5/2010)

Fegefeuer in Ingolstadt am Schauspielhaus Zürich (9/2010)

A Dream within a Dream am Schauspielhaus Zürich (12/2010)

Medea am Schauspielhaus Zürich (2/2011)

Platonow am Schauspielhaus Zürich (4/2011)

Leonce und Lena am Schauspielhaus Zürich (9/2011)

Der ideale Mann am Wiener Akademietheater (11/2011)

Richard III. am Schauspielhaus Zürich (4/2012)

Baumeister Solness am Schauspielhaus Zürich (9/2012)

Der Menschenfeind am Schauspielhaus Zürich (1/2013)

"Die schwarzen Hallen" im Rahmen von Arm und Reich am Schauspielhaus Zürich (5/2013)

Der Prozess am Schauspielhaus Zürich (9/2013)

Drei Schwestern am Schauspielhaus Zürich (9/2014)

Yvonne, die Burgunderprinzessin am Schauspielhaus Zürich (1/2015)

Die Affäre Rue de Lourcine am Burgtheater Wien (4/2015) 

Meer am Schauspielhaus Zürich (10/2015)

Nachtstück am Schauspielhaus Zürich (3/2016)

Unerhörtes in der Unterwelt im Rahmen von Die Schutzbefohlenen an fünf Zürcher Theatern (5/2016)

Frau Schmitz am Schauspielhaus Zürich (10/2016)

Ein europäisches Abendmahl am Burgtheater Wien (1/2017)

Jakob von Gunten am Schauspielhaus Zürich (5/2017)

Der zerbrochne Krug am Schauspielhaus Zürich (10/2017)

Zur schönen Aussicht am Schauspielhaus Zürich (2/2018)

Hamlet am Schauspielhaus Zürich (9/2018)

Schöne Bescherungen am Burgtheater Wien (12/2018)

Die Toten am Schauspielhaus Zürich (5/2019)

 

Weitere Beiträge zu Barbara Frey:

Presseschau: Die Zürcher Intendantin Barbara Frey verteidigt sich gegen Kritik (10/2018)

Freyer, Thomas

Thomas Freyer, geboren 1981 in Gera, ist Dramatiker.

Freyer studierte 2002 bis 2006 Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Sein Stück "Amoklauf mein Kinderspiel" gewann 2006 beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens den Förderpreis. Im selben Jahr erhielt er den Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft beim BDI. Lange hat Freyer regelmäßig mit dem Regisseur Tilmann Köhler zusammengearbeitet.

Nachtkritiken zu Stücken von Thomas Freyer:

Amoklauf mein Kinderspiel (im Rahmen eines Porträts über Tilmann Köhler) (11/2006)

Separatisten beim Körber Studio Junge Regie 2007 am Thalia Theater Hamburg (4/2007)

Separatisten am Maxim Gorki Theater Berlin (4/2007)

Separatisten am Staatsschauspiel Dresden (11/2007)

Das Hier, das Nichts bei der Deutschlandsaga an der Schaubühne Berlin (2/2008)

Amoklauf mein Kinderspiel am Thalia Theater Hamburg (4/2008)

Von Schlössern und Schlaatzen I Schlaatzstück am Hans Otto Theater Potsdam (4/2008)

Und in den Nächten liegen wir stumm am Schauspiel Hannover (11/2008)

Korrekturen 09 im Rahmen des Theaterspektakels Korrekturen am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2009)

Im Rücken die Stadt am Maxim Gorki Theater Berlin (1/2010)

Das halbe Meer am Staatsschauspiel Dresden (4/2011)

Mein deutsches, deutsches Land am Staatsschauspiel Dresden (12/2014)

This is for everyone am Staatstheater Braunschweig (4/2015)

kein Land. August am Staatsschauspiel Dresden (1/2017)

Das Blaue Wunder am Staatsschauspiel Dresden (1/2019)

Andere Beiträge zu Thomas Freyer:
Meldung 10. Oktober 2016: Förderpreis des Lessingpreises 2017 für Thomas Freyer

 

Siehe auch: Tilmann Köhler