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Begriff Definition
Grünewald, Gernot

Gernot Grünewald, 1978 geboren, ist Schauspieler und Regisseur.

Nach einem Schauspielstudium an der Berliner Ernst-Busch-Schule war Grünewald zunächst als Schauspieler am Stuttgarter Staatsschauspiel und dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg engagiert. 2007 begann er ein Regiestudium an der Hamburger Theaterakademie. Seine Diplominszenierung "Dreileben - Ein Projekt über das Sterben" gewann 2011 den Preis des Körber Studios Junge Regie. Mit Palmer war er für den Theaterpreis "Der Faust" 2015 nominiert.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Gernot Grünewald:

wund.es.heim innen/nach beim Kaltstart Festival Hamburg (7/2010)

Die Sonne, der Tod und das Meer beim Festival Fast Forward in Braunschweig (2/2011)

Dreileben – Ein Projekt über das Sterben beim Hamburger Körber Studio Junge Regie (3/2011)

Philotas + am Staatstheater Karlsruhe (12/2011)

War da was? Die Hübner-Jahre am Theater Bremen (5/2013)

Palmer am Landestheater Tübngen (2/2015)

Welt am Draht am Theater Lübeck (5/2015)

an,kɔmən am Thalia Theater Hamburg (10/2015)

Schuld und Sühne am Landestheater Tübingen (2/2016)

Atlas der Angst am Thalia Theater Hamburg (4/2017)

Performing Embassy of Hope am Thalia Theater Hamburg (1/2018)

Vier Tage im Juli - BlackBox G20 in der Box des Deutschen Theater Berlin (5/2018)

Gühlstorff, Nina

Nina Gühlstorff, geboren 1977 in Ratzeburg, ist Regisseurin.

Von 1997 bis 2001 absolvierte Gühlstorff ein Regiestudium an der Bayerischen Theaterakademie in München. Regelmäßig erarbeitet sie soziokulturelle Projekte (im Team mit Dorothea Schroeder) mit professionellen Schauspieler*innen und Laiendarsteller*innen. Zusammen mit Dorothea Schroeder war sie Mitbegründerin und bis 2011 Leiterin des "Spieltriebe"-Festivals am Theater Osnabrück.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Nina Gühlstorff:

Gewerbe am Theater Osnabrück (9/2007)

Schule der Arbeitslosen am Theater Osnabrück (12/2007)

Homebody/Kabul am Staatsschauspiel Dresden (4/2008)

Der Kopf des Biografen am Theater Osnabrück (1/2009)

Der Dritte Weg am Theaterhaus Jena (10/2009)

Das Ende der Welt (im Rahmen von OstOstOst) am Theater Magdeburg (4/2010)

They call me Jeckisch am Theater Heidelberg (10/2010)

KoNGOland am Theater Rampe in Stuttgart (12/2014)

Rest of Europe am Schauspielhaus Graz (1/2018)

Günther, Dominik

Dominik Günther, geboren 1973 in Bonn, ist Regisseur.

Nach einem Studium der Sozialwissenschaften und der Germanistik an der Universität Bielefeld gründete Günter zunächst das "Neandertal Theater Hamburg". Seit 2005 ist er als Regisseur für verschiedene Theater tätig und darüber hinaus Dozent für Szenen- und Rollenstudium am Hamburger Schauspielstudio Frese.

Seine Inszenierung von Holger Schobers Stück "Hikikomori" wurde 2008 in der Kategorie "Beste Regie Jugendtheater" für den Theaterpreis "Der Faust" nominiert. Für die Uraufführung von Schobers "Clyde und Bonnie" am Dschungel Theater/Wien erhielt Dominik Günther den österreichischen "Stella"-Theaterpreis sowie den "bestOFFstyria"-Sonderpreis der Jury in Graz.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Dominik Günther:

Das Fremde ist nur in der Fremde fremd am Stadttheater Bern (3/2008, Teilregie)

heimat.com am Theater Heilbronn (1/2010)

Superman ist tot am Theater Heilbronn (11/2010)

Immer noch Sturm am Badischen Staatstheater Karlsruhe (1/2012)

Three Kingdoms am Theater Osnabrück (12/2013)

Der eingebildete Kranke am Theater Vorpommern (11/2016)

Gusner, Amina

Amina Gusner, geboren 1965 in Moskau, ist Schauspielerin, Regisseurin und Autorin.

Nach einer Schauspielausbildung an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" spielte sie unter anderem in verschiedenen Fernsehserien, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und am Maxim-Gorki-Theater. Als Regisseurin begann sie am Berliner Theater unterm Dach. Ihre Inszenierung "Mütter und Männer" für das Staatstheater Kassel wurde 2003 zu den Hessischen Theatertagen eingeladen und erhielt den Preis der "Jungen Experten". Mit anderen Künstlern gründete sie 2001 die Künstlergruppe allein-im-hausflur.de, die Hörstücke, Videos und szenische Collagen produziert.

Von Beginn der Spielzeit 2008/2009 bis Ende der Spielzeit 2011/2012 war sie Schauspieldirektorin der Theater und Philharmonie Thüringen GmbH, zu der neben den Bühnen der Stadt Gera auch das Landestheater Altenburg gehört. Sie ist Mitgründerin des Vereins "Pro Quote Bühne".

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Amina Gusner:

Sex Stadt Beziehungen am Maxim Gorki Theater (6/2007)

Drei Schwestern im Theater am Kurfürstendamm (6/2008)

Heimat_Los! und Die Nibelungen am Theater Gera (10/2009)

Herzschritt am Theater Gera (9/2009)

Einsame Menschen am Theater Gera (5/2010)

Faust am Landestheater Altenburg (9/2010)

Wer hat Angst vor Virginia Woolf? im Theater am Kurfürstendamm (12/2011)

Titanic am Theater Gera (4/2012)

Je suis Fassbinder am Werk X Wien (5/2019)

 

www.amina-gusner.de

Habermehl, Anne

Anne Habermehl, geboren 1981 in Heilbronn, ist Autorin und Regisseurin.

Habermehl studierte von 2004 bis 2008 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. 2008 gewann sie beim Dramatiker-Workshop des Berliner Theatertreffens den Werkauftrag für ein Stück, "Daddy" wurde im Juni 2009 am Bayerischen Staatsschauspiel München uraufgeführt. Mit ihrem Stück "Letztes Territorium" wurde Habermehl 2008 zu den Autorentheatertagen Hamburg eingeladen. In der Spielzeit 2008/2009 war sie Stipendiatin des Autorenlabors am Schauspielhaus Düsseldorf. Für das nachtkritik-Festivalportal zum Heidelberger Stückemarkt 2012 schrieb sie über die ägyptische Inszenierung von "Letztes Territorium". 

Nachtkritiken zu Stücken von Anne Habermehl:

Letztes Territorium am Thalia Theater (11/2008)
Eingeladen zum Festival Radikal Jung und den Hamburger Autorentheatertagen

Küss mich hinter Kaufhof am Theater Chemnitz (5/2009)

Daddy am Bayrischen Staatsschauspiel München (6/2009)

Narbengelände am Landestheater Altenburg/Gera (10/2010)

Letztes Territorium am Landestheater Tübingen (11/2011)

Luft aus Stein am Schauspielhaus Wien, auch Regie (1/2013)

Glanz und Schatten Europas am Schauspielhaus Wien, auch Regie (1/2014)

Das Gemeindekind (UA) amSchauspielhaus Wien (3/2015)

Outland (UA) an den Berliner Sophiensaelen (12/2017)

 

Habjan, Nikolaus

Nikolaus Habjan (* 24. September 1987 in Graz) ist ein österreichischer Regisseur, Puppenmacher und Puppenspieler.

Habjan studierte von 2006 bis 2010 Musiktheaterregie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seine Puppenspieltechnik perfektionierte er bereits 2003 in einem Workshop mit Neville Tranter. Ab 2008 war er Regieassistent und Abendspielleiter am Schubert Theater Wien, wo er seine erste Puppentheater-Produktion "Schlag sie tot" realisierte und seit 2009 Ko-Direktor ist.

Habjan hat außerdem u.a. am Schauspielhaus Graz, Landestheater Linz, dem Volkstheater und dem Akademietheater Wien sowie dem Residenztheater München gearbeitet.

Die Produktion des Schubert Theaters "F. Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig" von Nikolaus Habjan und Simon Meusburger erhielt den Nestroy-Theaterpreis 2012 in der Kategorie Beste Off-Produktion, 2016 und 2018 erhielt Habjan bei den Nestroy-Preisen den Publikumspreis.

www.nikolaushabjan.com

Nachtkritiken zu Inszenierungen von/mit Nikolaus Habjan:

Nathan der Weise am Volkstheater Wien (4/2017)

Der Streit am Residenztheater München (1/2018)

Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos am Akademietheater Wien (11/2018)

Am Königsweg am Landestheater Niederösterreich in St. Pölten (3/2019)

Hacks, Peter

Peter Hacks, 1928 in Breslau geboren und 2003 in Berlin gestorben, war Schriftsteller.

Hacks zog 1955 von München nach Ostberlin, wo er am Deutschen Theater erst als Hausautor und ab 1960 als Dramaturg tätig war. Seit der damalige Intendant des Deutschen Theaters und Hacks' Förderer Wolfgang Langhoff nach seiner Inszenierung von Peter Hacks' "Die Sorgen und die Macht" 1963 mit der SED in Konflikt geriet und schließlich zurücktreten musste, arbeitete Hacks als freier Schriftsteller und war zeitweilig auch in Westdeutschland einer der meistgespielten Dramatiker. Seine Frau, die Schriftstellerin Anna Elisabeth Wiede, die mit ihm gemeinsam in die DDR gekommen war, starb im Jahr 2008.

Im nachtkritik-Archiv kann man Hacks auf einer Zeitreise durch das Gedächtnis des Deutschen Theaters begegnen.

Nachtkritiken zu Stücken von Peter Hacks:

Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe am Schauspiel Frankfurt (8/2008)

Jona am Schauspielhaus Wuppertal (11/2009)

Der Schuhu und die fliegende Prinzessin am Theaterlabor Bremen (3/2010)

Die Sorgen und die Macht am Deutschen Theater Berlin (9/2010)

Der Maler des Königs am Theater Meiningen (12/2010)

Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilen am Theater Neubrandenburg (1/2013)

Die Höflichkeit der Genies im Rahmen des Theaterspektakel - Irrtümer 2 - Utopien an der Landesbühne Sachsen (11/2015)

Links:

www.peter-hacks.de

www.peter-hacks-gesellschaft.de

Hafner, Felix

Felix Hafner, geboren 1992 in Voitsberg (Steiermark), ist Regisseur.

Hafner schloss sein Regiestudium am Wiener Max Reinhardt Seminar 2016 ab. Während seiner Studienzeit war er auch als Schauspieler tätig und wurde 2015 mit einem Solopreis beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender ausgezeichnet. 2017 erhielt er den Nestroy-Preis der Kategorie Bester Nachwuchs männlich als Regisseur für seine Molière -Inszenierung "Der Menschenfeind".

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Felix Hafner

Isabelle H. am Volkstheater Wien (3/2016)

Höllenangst am Volkstheater Wien (9/2017)

Flucht ohne Ende am Landestheater St. Pölten (1/2018)

Die Dämonen am Volkstheater Wien (10/2018)

Weitere Beiträge zu Felix Hafner:

Meldung: Nestroy-Preise in Wien verliehen (11/2017)

Meldung: Preise beim Theatertreffen der Schauspielstudierenden (6/2015)

Haidle, Noah

Noah Haidle, 1978 in Michigan / USA geboren, ist Dramatiker und Drehbuchautor.

Noah Haidle studierte Szenisches Schreiben an der Universität Princeton und der renomierten New Yorker Juilliard School. Haidle schrieb u.a. das Drehbuch für Fisher Stevens Film "Stand Up Guys" mit Al Pacino und Christopher Walken. In der Spielzeit 2017/2018 ist er Hausautor am Nationaltheater Mannheim.

Nachtkritiken zu Stücken von Noah Haidle:

Saturn kehrt zurück am Staatstheater Nürnberg (10/ 2012)

Skin Deep Song am Theater Essen 2/2013

Lucky Happiness Golden Express (UA) am Staatstheater Kassel (9/2013)

The Homemaker am Schauspiel Hannover (5/2015)

Götterspeise am Nationaltheater Mannheim (1/2016)

Alles muss glänzen am Theater am Kurfürstendamm Berlin (2/2017)

Für immer schön am Nationaltheater Mannheim (10/2017)

Handke, Peter

Peter Handke, geboren am 6. Dezember 1942 im österreichischen Griffen/Kärnten, ist einer der namhaftesten deutschsprachigen Schriftsteller der Gegenwart.

Seinen Durchbruch auch als Dramatiker erlebte er 1966, als er bei einer Tagung der Gruppe 47 in Princeton mit einer kritischen Abrechnung der Gegenwartsliteratur für Aufruhr sorgte, sein Debütroman "Die Hornissen" im Suhrkamp Verlag erschien und Claus Peymann Handkes "Publikumsbeschimpfung" uraufführte.

Handke gilt als einer der einflussreichsten und wichtigsten deutschsprachigen Autoren der Nachkriegszeit. Neben Prosatexten ("Die Angst des Torwarts vorm Elfmeter", "Wunschloses Unglück") und Drehbüchern ("Der Himmel über Berlin"), die mehrfach Wim Wenders verfilmte, schreibt er bis heute Theatertexte. Handke hat zahlreiche bedeutende Literaturpreise und Ehrungen erhalten. Für "Immer noch Sturm" gewann er 2012 den Mülheimer Dramatikerpreis. 

Nachtkritiken
zu Stücken von Peter Handke:

Spuren der Verirrten am Akademietheater Wien (5/2007)

Publikumsbeschimpfung am Centraltheater Leipzig (10/2008)

Das Spiel vom Fragen oder die Reise zum sonoren Land am Badischen Staatstheater Karlsruhe (10/2008)

Die Stunde da wir nichts voneinander wussten am Schauspielhaus (Graz 5/2009)

Die Stunde da wir nichts voneinander wussten (6/2009) am Schauspiel Frankfurt

Bis dass der Tag euch scheidet bei den Salzburger Festspielen (8/2009)

Publikumsbeschimpfung am Theater Neumarkt Zürich (10/2010)

Das Mündel will Vormund sein am Theater Osnabrück (10/2010)

Immer noch Sturm (UA) bei den Salzburger Festspielen/Thalia Theater Hamburg (8/2011)

Immer noch Sturm am Badischen Staatstheater Karlsruhe (1/2012)

Immer noch Sturm am Staatstheater Nürnberg (4/2012)

Die schönen Tage von Aranjuez (UA) im Akademietheater Wien (5/2012)

Par les villages beim Festival d'Avigon (7/2013)

Die schönen Tage von Aranjuez im Residenztheater München (7/2013)

Immer noch Sturm am Schauspielhaus Graz (2/2014)

Die Unvernünftigen sterben aus am Schauspielhaus Bochum (9/2014)

Immer noch Sturm am Theater Kiel (1/2015)

Kaspar am Berliner Ensemble (2/2015)

Die Stunde da wir zu viel voneinander wussten von Nico and the Navigators nach Peter Handke auf Kampnagel Hamburg (4/2015)

Immer noch Sturm am Deutschen Theater Berlin (4/2015)

Die Stunde da wir nichts voneinander wußten am Thalia Theater Hamburg (4/2015)

Immer noch Sturm am Staatstheater Kassel (6/2015)

Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße am Burgtheater Wien (2/2016)

Nachtkritiken
zu Inszenierungen von Handke-Übersetzungen:

Helena bei den Wiener Festwochen (6/2010)

Andere Beiträge zu Peter Handke:

Presseschau: Die Zeit interviewt Peter Handke (9/2014)

Meldung: Eklat bei Verleihung des Ibsen-Preises an Peter Handke (9/2014)

Meldung: Peter Handke erhält Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpeis (10/2014)

Meldung: Peter Handke erhält Würth-Preis für Europäische Literatur (10/2015)

Buchrezension: Versuch über den Stillen Ort (11/2012)

Buchrezension: Nebeneingang oder Haupteingang? Gespräche über 50 Jahre Schreiben fürs Theater (11/2014) von Peter Handke und Thomas Oberender

Meldung: Peter Handke erhält Kärtner Landesorden in Gold (12/2017)