Setz, Clemens J.

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Begriff Definition
Setz, Clemens J.

Clemens J. Setz, geboren am 15. November 1982 in Graz, ist Schriftsteller, Dramatiker und Übersetzer.

Setz, der auch heute noch in seiner Geburtstadt lebt, begann 2001 ein Lehramtsstudium der Mathematik und Germanistik an der Karl-Franzens-Universität in Graz, das er jedoch nicht abschloss. Neben dem Studium arbeitete Setz unter anderem als Übersetzer und veröffentlichte Gedichte und Erzählungen in Zeitschriften und Anthologien. Er ist gehört zu den Gründungsmitgliedern der Literaturgruppe Plattform.

2007 erschien sein Debütroman "Söhne und Planeten", der auf die Shortlist des aspekte-Literaturpreises gelangte. 2008 wurde er zum Ingeborg-Bachmann-Preis eingeladen, wo er mit der Novelle "Die Waage" den Ernst-Willner-Preis gewann. 2009 wurde sein zweiter Roman "Die Frequenzen" für den Deutschen Buchpreis nominiert. Für seinen Erzählband "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes" erhielt Setz 2011 den Preis der Leipziger Buchmesse im Bereich Belletristik. Sein 2012 erschienener Roman "Indigo" gelangte auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises. Auch der 2015 erschienene über 1000 Seiten lange Roman Die Stunde zwischen Frau und Gitarre wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert. Im Februar 2019 erschien sein Erzählband Der Trost runder Dinge.

Nachdem bereits mehrere von Setz' Prosa-Texten für die Bühne bearbeitet wurden, hatte 2017 in Mannheim sein erstes Stück Vereinte Nationen Premiere, das mehrfach nachinszeniert wurde. 2018 folgte in Graz Erinnya und Die Abweichungen in Stuttgart.

Nachtkritiken zu Stücken von und Bearbeitungen nach Clemens J. Setz:

Frequenzen am  Schauspielhaus Graz (3/2016)

Die Stunde zwischen Frau und Gitarre im Werk X Wien (12/2016)

Vereinte Nationen am Nationaltheater Mannheim (1/2017)

Vereinte Nationen am Schauspielhaus Graz (9/2017)

Erinnya am  Schauspielhaus Graz (11/2018)

Die Abweichungen am Schauspiel Stuttgart (11/2018)