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Begriff Definition
Hermanis, Alvis

Alvis Hermanis, geboren am 27. April 1965 in Riga (Lettland), ist Schauspieler, Regisseur und Intendant des Neuen Theaters Riga (Jaunais Rīgas Teātris).

1988 schloss Hermanis sein Schauspielstudium am Lettischen Staatskonservatorium ab und trat 1990 in Paris in das Internationale Jugendtheateratelier ein. Seine Regie-Laufbahn begann er 1993 am Neuen Theater in Riga, dessen Leitung er 1997 übernahm. Mehr über die Rolle von Alvis Hermanis in der lettischen Theaterlandschaft in Inga Fridrihsones Theaterbrief aus Lettland.

2007 wurde Hermanis im griechischen Thessaloniki mit dem Europäischen Theaterpreis "New Theatrical Realities" ausgezeichnet. Seine Inszenierung von "Platonov" wurde 2012, "Die Geschichte von Kaspar Hauser" 2014 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2015 löste Hermanis mit seiner Haltung zur deutschen Flüchtlingspolitik, infolge derer er am Thalia Theater Hamburg eine Inszenierung absagte, eine breit geführte Kontroverse aus.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Alvis Hermanis:

Sonja im Hebbel am Ufer Berlin (1/2007)

The Sound of Silence bei Spielzeiteuropa im Haus der Berliner Festspiele (11/2007, sowie beim finnischen Theaterfestival in Tampere, 8/2008)

Der Idiot im Schiffbau des Zürcher Schauspielhauses (2/2008)

Kölner Affäre am Schauspiel Köln (4/2008)

Die Geheimnisse der Kabbala am Schauspiel Köln (4/2009)

Schukschins Erzählungen bei den Wiener Festwochen (5/2009)

Eine Familie am Burgtheater Wien (10/2009)

Späte Nachbarn an den Münchner Kammerspielen (11/2009)

Kapusvētki / Friedhofsfest bei den Wiener Festwochen (5/2010)

Zilākalna Marta / Marta vom blauen Hügel am Jaunais Rīgas Teātris in Riga, gesehen bei der Wiesbadener Biennale "Neue Stücke aus Europa" (6/2010)

Le Signorine di Wilko am Emilia Romagna Teatro (Italien), gesehen beim finnischen Theaterfestival in Tampere (8/2010)

Ruf der Wildnis an den Münchner Kammerspielen (10/2010)

Oblomow am Schauspiel Köln (2/2011)

Platonov am Wiener Akademietheater (5/2011)

Das weite Land am Wiener Burgtheater (9/2011)

Eugen Onegin an der Schaubühne Berlin (11/2011)

Wassa an den Münchner Kammerspielen (2/2012)

Schwarze Milch bei der Wiesbadener Theaterbiennale (6/2012)

Die Soldaten bei den Salzburger Festspielen (8/2012)

Sommergäste an der Schaubühne Berlin (12/2012)

Die Geschichte von Kaspar Hauser am Schauspielhaus Zürich (2/2013), als Gastpiel beim Berliner Theatertreffen 2014 (5/2014)

The Secrets of Kabbalah beim Festival Relations an den Münchner Kammerspielen (6/2013)

Gawain bei den Salzburger Festspielen (7/2013)

Il trovatore bei den Salzburger Festspielen (8/2014)

Die schönsten Sterbeszenen in der Geschichte der Oper am Schauspielhaus Zürich (3/2015)

Der Revisor am Wiener Burgtheater (9/2015)

Madame de Sade am Schauspielhaus Zürich (2/2017)

Insgeheim Lohengrin am Residenztheater München (5/2017)

Schlechte Partie am Wiener Burgtheater (10/2017)

Hundeherz am Zürcher Schauspielhaus (1/2018)

Die Möwe am Residenztheater München (1/2019)

Andere Beiträge zu Alvis Hermanis:

Meldung: Alvis Hermanis sagt aus Protest gegen Flüchtlings-Engagement Thalia-Inszenierung ab  (12/2015)

Link:

www.jrt.lv

Siehe
auch: Lettland

Hesse, Volker

Volker Hesse, 1944 im Hunsrück geboren, ist Regisseur.

Nach einer Schauspielausbildung bei Will Quadflieg begann er seine Laufbahn als Regieassistent, u.a. von Leopold Lindtberg und Hans Hollmann. 1979 wurde Hesse Mitglied des Leitungsteams des Düsseldorfer Schauspielhauses. Gemeinsam mit Stephan Müller übernahm er 1993 die Intendanz des Theaters am Neumarkt in Zürich, die er bis 1999 inne hatte. Von 2001 bis 2006 war er Intendant des Berliner Maxim Gorki Theaters. 2010 erhielt er den Hans-Reinhart-Ring, die höchste Theaterauszeichnung der Schweiz.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Volker Hesse:

Das Einsiedler Welttheater in Einsiedeln (7/2007)

Wilhelm Tell bei den Altdorfer Tellspielen (8/2008)

Die Mittagsfrau am Deutschen Theater Göttingen (10/2010)

Wilhelm Tell bei den Altdorfer Tellspielen (8/2012)

Wetterleuchten bei den Freilichtspielen Luzern (6/2013)

Wir sind keine Barbaren! am Schauspiel Bern (2/2014)

Heuel, Frank

Frank Heuel, Jahrgang 1960, ist Schauspieler und Regisseur und leitet das Bonner Fringe-Ensemble.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Frank Heuel:

Generation P. am Theater Bonn (12/2007)

Das Treibhaus am Schauspiel Bonn (10/2008)

Zwei Welten am Theater Bonn (10/2009)

Ein neunundzwanzigster Februar an der Schaubühne Lindenfels (2/2012)

Die Spieler an der Schaubühne Lindenfels (3/2013)

Andere Beiträge zu Frank Heuel:

Meldung: Istanbuler Theaterpreis für Frank Heuel (4/2017)


Link:

www.frank-heuel.de

Heyme, Hansgünther

Hansgünther Heyme, geboren am 22. August 1935 in Bad Mergentheim, ist Regisseur und Theaterleiter.

Heyme startete seine Regie-Karriere als Assistent von Erwin Piscator an der Berliner Freien Volksbühne. Zwischen 1957 und 1963 arbeitete er als Schauspieler und Regisseur in Mannheim und Heidelberg. Von 1963 bis 1968 war er Hausregisseur am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. 1968 wurde Heyme Schauspielleiter der Städtischen Bühnen in Köln, 1979 als Nachfolger von Claus Peymann Intendant des Staatstheaters Stuttgart. Von 1985 bis 1992 leitete er das Theater Essen, von 1992 bis 1994 das Theater Bremen.

Von 1990 bis 2003 war Hansgünther Heyme darüber hinaus künstlerischer Leiter der Ruhrfestspiele. Von 2004 bis 2014 leitete er das Theater im Pfalzbau in Ludwigshafen. Seitdem arbeitet er frei.

Mit Inszenierungen aus Wiesbaden, Köln und Stuttgart wurde er insgesamt fünfmal zum Theatertreffen eingeladen.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Hansgünther Heyme:

Torquato Tasso in Ludwigshafen (9/2009)

Gas I & II bei den Ruhrfestspielen (5/2013)

Maria Stuart am Theater Ingolstadt (12/2016)

Hildesheimer Thesen

Die Hildesheimer Thesen entstanden im Kontext einer Medienpartnerschaft mit dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim.

Dort hat im Wintersemester 2012/13 die Ringvorlesung "Theater. Entwickeln. Planen. Kulturpolitische Konzeptionen zur Reform der Darstellenden Künste" das Ziel, die Debatte um Krise und Zukunft der Darstellenden Künste zu konkretisieren. Immer Mittwochs veröffentlichte nachtkritik.de zu Vorlesungsbeginn um 12. 15 Uhr die den Vorlesungen der Experten aus Theorie und Praxis zu Grunde liegenden Thesen:

- Reformbedarf auf der Baustelle Theater von Wolfgang Schneider (24. Oktober 2012)

- Wie interkulturelles Audience Developement Relevanz stiften kann von Birgit Mandel (31. Oktober 2012)

Was die unfreiwillige Gemeinsamkeit zwischen Stadttheater und Freier Szene bringen kann von Jens Roselt (7. November 2012)

- Stadt/Land/Theater – Tendenzen regionaler Entwicklung von Alexander Pinto (14. November 2012)

- Jenseits des Freien Theaters von Annemarie Matzke (21. November 2012)

- Die Transformation des deutschen Theatersystems von Thomas Schmidt (28. November 2012)

- Un/doing differences – Theater als gesellschaftliches Instrument der Differenz/Differenzierung von Friedemann Kreuder (5. Dezember 2012)

- Die Zukunft der Theatervermittlung am Beispiel Kinder- und Jugendtheater von Geesche Wartemann (12. Dezember 2012)

- Die Rolle des Theaters in und für Europa von Ingrid Hentschel (19. Dezember 2012)

- Theater als Kulturindustrie: globale Perspektiven in einer reflexiven Moderne von Christopher Balme (9. Januar 2013)

- Die Zukunft liegt im transkulturellen Theater von Günther Heeg (16. Januar 2013)

- Für einen Dialog zwischen Opernhäusern und freier Musiktheaterszene von Matthias Rebstock (23. Januar 2013)

- Für eine produktive Umdeutung des Begriffs Kulturkonsum von Peter W. Marx (6. Februar 2013)

Link:
www.uni-hildesheim.de

Siehe auch: Stadttheaterdebatte, Niedersachsen-Schwerpunkt

Hilling, Anja

Anja Hilling, 1975 im Emsland geboren, ist Dramatikerin.

Hilling studierte von 2002 bis 2006 Szenisches Schreiben an der Berliner UdK. Ihr Stück "Mein junges idiotisches Herz" war 2005 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert. Andreas Kriegenburg setzte 2009 für die Lange Nacht der Autoren am Hamburger Thalia Theater ihr Stück "Radio Rhapsodie" in Szene.

Nachtkritiken zu Inszenierungen ihrer Stücke:

Schwarzes Tier Traurigkeit (UA) im Schauspiel Hannover (10/2007)

Mein junges idiotisches Herz (SEA) im Zürcher Schauspielhaus (1/2008)

Nostalgie 2175 (UA) im Thalia Theater Hamburg (4/2008)

Schwarzes Tier Traurigkeit (ÖEA) im Wiener Schauspielhaus (10/2008)

Bulbus in den Münchner Kammerspielen (1/2009)

Sinn am Schauspiel Essen (3/2010)

Schwarzes Tier Traurigkeit am Deutschen Theater Berlin (6/2010)

der Garten am Schauspielhaus Wien (12/2011)

Der seidene Schuh – Teil III am Schauspielhaus Wien (Bearbeitung nach Paul Claudel, 11/2012)

Protection bei der Langen Nacht der Autoren am Deutschen Theater Berlin (6/2014)

Sinfonie des sonnigen Tages am Schauspielhaus Wien (10/2014)

Mittagswende. Die Stunde der Spurlosen (nach Paul Claudel) am Theater Basel (2/2017)

Wie kann ich dich finden, zu mir ziehen und überreden zu bleiben? am Nationaltheater Mannheim (9/2017)

Hillje, Jens

Jens Hillje, 1968 geboren, ist Dramaturg und Co-Intendant des Berliner Maxim Gorki Theaters.

Nach einem Studium der angewandten Kulturwissenschaften in Perugia, Hildesheim und Berlin arbeitete er seit 1990 in der freien Theaterszene als Schauspieler, Autor und Regisseur. 1996 gründete er mit Thomas Ostermeier die Baracke am Deutschen Theater Berlin, die zwei Jahre später in der Kritikerumfrage der Zeitschrift "Theater heute" zum "Theater des Jahres" gewählt wurde. Von 1999 bis 2009 war er Mitglied der Künstlerischen Leitung und Chefdramaturg der Schaubühne am Lehniner Platz.

Gemeinsam mit Nurkan Erpulat erarbeitete Hillje 2010 am Ballhaus Naunynstraße das Stück "Verrücktes Blut", das 2011 "Stück des Jahres" wurde.

Seit der Spielzeit 2013/14 hat er zusammen mit Shermin Langhoff die künstlerische Leitung des Maxim Gorki Theaters Berlin inne. Die Stiftung Preußische Seehandlung verlieh ihnen 2016 den Theaterpreis Berlin.

Nachtkritiken zu Stücken von Jens Hillje:

Verrücktes Blut bei der Ruhrtriennale (9/2010)

Verrücktes Blut in Braunschweig (11/2011)

Verrücktes Blut in der Garage X in Wien (1/2012)

Verrücktes Blut am Deutschen Theater Göttingen (11/2014)

Andere Beiträge zu Jens Hillje:

Meldung: Shermin Langhoff und Jens Hillje bewerben sich um Leitung des Berliner HAU (2/2011)

Bericht: Pressekonferenz der neuen Intendanz am Berliner Maxim Gorki Theater (9/2013)

Meldung: Offener Brief: Theatermacher fordern veränderte Asylpolitik (7/2014)

Bericht: Rassismus im Kulturbetrieb – Eine Podiumsdiskussion im Ballhaus Naunynstraße in Berlin (9/2014)

Presseschau: taz-Interview mit dem Co-Leiter Jens Hillje vom Gorki Theater Berlin (1/2014)

Meldung: Gorki ist Theater des Jahres (8/2014)

Meldung: Shermin Langhoff und Jens Hillje erhalten Theaterpreis Berlin 2016 (2/2016)

Meldung: Gorki und Volksbühne sind Theater des Jahres (8/2016)

Hinrichs, Fabian

Fabian Hinrichs, geboren 1974 in Hamburg, ist Theater- und Filmschauspieler.

Nach seiner Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum war Fabian Hinrichs von 2000 bis 2005 Ensemblemitglied der Berliner Volksbühne und arbeitete dort mit Regisseuren wie Leander HaußmannFrank CastorfChristoph SchlingensiefRené Pollesch, seit 2005 verstärkt mit Laurent Chétouane und Schorsch Kamerun zusammen.

Hinrichs ist auch als Film- und Fernsehschauspieler erfolgreich. Sein Durchbruch war seine Darstellung des Widerstandskämpfers Hans Scholl in Marc Rothemunds Oscar-nominiertem Kinofilm "Sophie Scholl – Die letzten Tage" (2005). 

Texte von Fabian Hinrichs auf nachtkritik.de:

Rede über die Schauspielkunst (5/2018) *

Einar Schleef zum 75. Geburtstag – Rede bei der im Berliner Hebbel am Ufer (1/2019)

Nachtkritiken zu Inszenierungen von und mit Fabian Hinrichs:

Hinrichs, Prinz von Dänemark, Produktion der Münchner Kammerspiele beim Gastspiel in den Berliner Sophiensaelen (3/2007)

Biologie der Angst am Zürcher Schauspielhaus (11/2007)

Empedokles//Fatzer am Schauspiel Köln (2/2008)

Ich schau dir in die Augen, gesellschaftlicher Verblendungszusammenhang! an der Berliner Volksbühne (1/2010, dazu schrieb auch Christoph Schlingensief in seinem Blog)

Der perfekte Tag in Mülheim an der Ruhr (6/2010)

Rust – Ein deutscher Messias am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (10/2010)

XY Beat an den Münchner Kammerspielen (11/2010)

Kill your Darlings! Streets of Berladelphia an der Berliner Volksbühne (1/2012)

Die Ausgedehnten beim Internationalen Sommerfestival 2012 auf Kampnagel (8/2012)

Die Zeit schlägt dich tot beim Festival Foreign Affairs in Berlin (10/2012)

Keiner findet sich schön an der Berliner Volksbühne (6/2015)

Ich habe um Hilfe gerufen. Es kamen Tierschreie zurück beim Festival "Marx' Gespenster" am HAU Berlin (11/2015)

Keiner findet sich schön in der Berliner Volksbühne (6/2015)

Glauben an die Möglichkeit der völligen Erneuerung der Welt im Berliner Friedrichstadtpalast (10/2019)

Andere Beiträge zu Fabian Hinrichs:

Meldung: Fabian Hinrichs beim 31. Filmfestival Max Ophüls Preis ausgezeichnet (1/2010)

Meldung: Alfred-Kerr-Darstellerpreis für Fabian Hinrichs (5/2012)

Meldung: Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs werden neue "Tatort"-Kommissare (11/2013)

Meldung: Fabian Hinrichs erhält Ulrich-Wildgruber-Preis (1/2014)

Meldung: Fabian Hinrichs ist Juror des Alfred-Kerr-Darstellerpreises 2018 (3/2018)

Meldung: René Pollesch inszeniert im Berliner Revuetheater Friedrichstadt-Palast (7/2019)

Presseschau: Fabian Hinrichs schreibt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die Stellung des Schauspielers im heutigen Theater (5/2019)

Meldung: René Pollesch und Fabian Hinrichs inszenieren im Berliner Revuetheater Friedrichstadt-Palast (6/2019)

Der Theaterpodcast: Wie das Duo René Pollesch und Fabian Hinrichs am Friedrichstadt-Palast die vermeintliche Kluft zwischen Ernst und Unterhaltung überwindet (12/2019)

 

* Hier die Erwiderung auf Hinrichs Rede über die Schauspielkunst von Kerr-Preisträger Michael Wächter. (5/2018)


Siehe auch: Pollesch, René

Hirche, Albrecht

Albrecht Hirche, geboren 1959 in Heckelberg/Brandenburg und aufgewachsen in Norddeutschland, ist Theaterregisseur, Ausstatter und Autor.

Hirche studierte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim, wo er von 1986 bis 1989 Dozent für Theatertheorie und -praxis war. Seit 1981 arbeitet er freiberuflich als Regisseur an staatlichen und freien Theatern im gesamten deutschsprachigen Raum und in Athen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Albrecht Hirche:

Hermanns Schlacht am Neuen Theater Halle (10/2007)

Der Fremde am Oldenburgischen Staatstheater (6/2008)

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß am Theater an der Ruhr Mülheim (1/2009)

Volpone beim Gomaringer Theatersommer (6/2009)

King Arthur am Theater Aachen (4/2012)

Scham am Theater an der Ruhr Mülheim (2/2013)

Link:

https://albrechthirche.wordpress.com

Hochhuth, Rolf

Rolf Hochhuth (* 1. April 1931 in Eschwege, † 13. Mai 2020 in Berlin) war Dramatiker.

Hochhuth, der seine Karriere als Lektor im Bertelsmann-Verlag begann, galt als ein maßgeblicher Anreger des Dokumentartheaters. Internationalen Erfolg erzielte er mit dem "christlichen Trauerspiel" "Der Stellvertreter" von 1961.
Über seine Ilse-Holzapfel-Stiftung war er Eigentümer des Berliner Theater am Schiffbauerdamm, das er an die Berliner Kulturverwaltung vermietet hat, deren Untermieter das Berliner Ensemble ist. Wegen verschiedener Vertragsklauseln kam es immer wieder zu Konflikten zwischen Hochhuth, der Stadt Berlin und dem Berliner Ensemble-Intendanten der Jahre 1999-2017 Claus Peymann. Hochhuth starb am 13. Mai in Berlin.

Nachtkritiken zu Stücken von Rolf Hochhuth:

Sommer 14 in der Berliner Urania (8/2009)

Inselkomödie im Theater am Schiffbauerdamm (7/2010)

Gasherd und Klistiere am Jüdischen Theater Bimah (3/2011)

Der Stellvertreter am Münchner Volkstheater (1/2012)

Neun Nonnen fliehen im Goethe-Theater Bad Lauchstädt (9/2013)

Sommer 14 am Theater am Schiffbauerdamm (8/2014)