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Begriff Definition
Karge, Manfred

Manfred Karge, am 1. März 1938 in Brandenburg an der Havel geboren, ist Regisseur, Schauspieler und Autor.

Karge studierte von 1958 bis 1961 an der Staatlichen Schauspielschule Berlin. Von Helene Weigel ans Berliner Ensemble engagiert, begann Manfred Karge dort mit Matthias Langhoff in gemeinsamen Inszenierungen vornehmlich von Brecht-Stücken (etwa "Über die großen Städte" mit dem Songspiel "Das kleine Mahagonny", 1963, "Der Brotladen", 1967) freiere Spielformen jenseits der dogmatischen BE-Spielweise zu entwickeln. 1969 wechselten Karge und Langhoff an die Volksbühne und leisteten dort bis 1978 durch zahlreiche wichtige Inszenierungen (etwa "Die Räuber", 1971, Heiner Müllers "Die Schlacht", UA 1975, Goethes "Der Bürgergeneral", 1977) einen bedeutenden Beitrag zur legendären Ära unter der Intendanz von Benno Besson, die als ein ästhetischer Höhepunkt des Theaters in der DDR gilt.

1978 übersiedelte Manfred Karge in die Bundesrepublik, dort entstanden – weiterhin im Team mit Matthias Langhoff – weitere Regiearbeiten, etwa am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (u.a. "Fatzer", 1978) und nicht zuletzt von 1979 bis 1986 in Bochum bei Claus Peymann (u.a. "Marie. Woyzeck" nach Büchner, 1981, Heiner Müllers "Verkommenes Ufer / Medeamaterial / Landschaft mit Argonauten", UA 1983). In vielen der Inszenierungen wirkte Karge auch als Schauspieler. 1982 wurde in Bochum auch Karges in der Folge sehr erfolgreiches Monolog-Stück "Jacke wie Hose" uraufgeführt. 1986 trennten sich die Wege von Karge und Langhoff, Karge ging mit Claus Peymann ans Wiener Burgtheater. 1993 kehrt Karge nach Berlin zurück, wird dort Professor für Regie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" und wirkt erneut als Schauspieler und Regisseur am Berliner Ensemble.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Manfred Karge:

Furcht und Elend des Dritten Reiches am Berliner Ensemble (3/2009)

Der kaukasische Kreidekreis am Berliner Ensemble (4/2010)

Der "Lukullus"-Skandal am Berliner Ensemble (3/2011)

Vor den Vätern sterben die Söhne am Berliner Ensemble (11/2011)

Vassa Shelesnova am Berliner Ensemble (3/2012)

Die Griechen am Berliner Ensemble (1/2017)

Nachtkritiken zu Inszenierungen mit Manfred Karge als Schauspieler:

Trommeln in der Nacht am Berliner Ensemble (8/2007)

Frühlings Erwachen am Berliner Ensemble (12/2008)

Trilogie der schönen Ferienzeit am Berliner Ensemble (12/2009)

Meldungen zu Manfred Karge:

Wiedervereinigung des Regieduos Karge/Langhoff am BE vorerst gescheitert (9/2012)

http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=12974:die-griechen-volker-braun-weiht-griechenlands-juengste-geschichte-zur-tragoedie-und-manfred-karge-inszeniert-im-berliner-ensemble-die-urauffuehrung&catid=50:berliner-ensemble&Itemid=100476
Kaschig, Matthias

Matthias Kaschig, geboren am 13. Dezember 1976 in Freiburg im Breisgau, ist Regisseur.

Von 1998 bis 2002 studierte er Schauspiel-Regie in Hamburg, war danach Regieassistent am Staatstheater Stuttgart. Seit 2004 arbeitet Kaschig als freischaffender Regisseur an unterschiedlichen Theatern in Deutschland und der Schweiz.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Matthias Kaschig:

Yvonne, Prinzessin von Burgund am Stadttheater Bern (4/2008)

Die ganzen Wahrheiten (UA) am Theater Osnabrück (9/2008)

Der goldene Drache (Schweizer Erstaufführung) am Stadttheater Bern (9/2009)

Parzival (Schweizer Erstaufführung) am Stadttheater Bern (12/2010)

Getränk Hoffnung als Werkstattinszenierung bei den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin (6/2011)

Verpiss dich gewiss (UA) am Schauspiel Essen (4/2013)

Romulus der Große am Deutschen Theater Göttingen (1/2016)

Lehman Brothers am Theater Luzern (4/2016)

Die Netzwelt am Staatstheater Oldenburg (6/2017)

Das Haus auf Monkey Island am Staatstheater Oldenburg (2/2019)

Weitere Links:

www.matthiaskaschig.de

Kastenmüller, Peter

Peter Kastenmüller, 1970 in München geboren, ist Regisseur und seit der Spielzeit 2013/14 Direktor des Zürcher Neumarkt Theaters.

Nach dem Studium der Philosophie in München begann Kastenmüller zunächst in Münchens Freier Szene, wo er 1994 die Gruppe "Particular Order" gründete. Bald arbeitete er unter Wolfgang Engel als Assistent am Schauspiel Leipzig. 1995 wurde er Hausregisseur am Staatstheater Kassel. In den Jahren darauf inszenierte Kastenmüller u.a. am Staatstheater Hannover, den Münchner Kammerspielen, am Berliner Maxim Gorki Theater, am Schauspiel Frankfurt, am Theater Freiburg und am Theater Basel.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Peter Kastenmüller:

Illegal an den Münchner Kammerspielen (6/2008)

Schwarz Rot Gold am Schauspiel Frankfurt (2/2009)

Herakles Trilogie am Theater Basel (4/2010)

Cabinet. Ein türkisch-deutscher Theaterbasar am Theater Freiburg (10/2010)

Unendlicher Spaß am Berliner HAU (6/2012)

Das Leben ein Traum am Staatsschauspiel Stuttgart (2/2013)

Rocco und seine Brüder am Zürcher Theater Neumarkt (9/2013)

Arrivals I am Zürcher Theater Neumarkt (10/2013)

Der große Gatsby am Zürcher Theater Neumarkt (3/2014)

Karte und Gebiet am Zürcher Theater Neumarkt  (6/2014)

Jakob Ross am Zürcher Theater Neumarkt (1/2015)

Herr Puntila und sein Knecht Matti am Zürcher Theater Neumarkt (11/2015)

Das Anschwellen der Bocksgesänge am Zürcher Theater Neumarkt (11/2018)

Vernon Subutex am Zürcher Theater Neumarkt (1/2019)

Entschuldigung am Zürcher Theater Neumarkt und bei der Langen Nacht der Autoren am Deutschen Theater Berlin (6/2019)

 

Weitere Beiträge zu Peter Kastemüller:

Meldung - Peter Kastenmüller leitet ab 2013 Theater Neumarkt (2/2012)

Presseschau - Neumarkt-Leiter Peter Kastenmüller nimmt Stellung zur umstrittenen Aktion "Schweiz entköppeln" (3/2016)

Kater, Fritz

Fritz Kater ist eine fiktive Dramatikeridentität, die der Regisseur Armin Petras für sein Schreiben verwendet.

Meldungen zu Fritz Kater:

Else-Lasker-Schüler-Preis für Fritz Kater (2/2008)

Robert Enkes Witwe prüft Klage gegen Petras-Stück (1/2013)

Strittiger Robert-Enke-Teil vorläufig aus Petras-UA gestrichen (1/2013)

Nachtkritiken zu Stücken von Fritz Kater:

zeit zu lieben zeit zu sterben vom Teatrul National Radu Stanca aus Sibiu, Rumänien (5/2007)

Heaven (zu tristan) am Schauspiel Frankfurt (9/2007, eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen '08)

Sterne über Mansfeld am Thalia Theater Hamburg (2/2008)

Heaven (zu tristan) am Schauspiel Bonn (12/2009)

we are blood am Maxim Gorki Theater Berlin (5/2010)

we are blood in der Skala des Centraltheaters Leipzig (11/2010)

We are Camera / Jasonmaterial am Theater Augsburg (4/2012)

Demenz Depression und Revolution am Maxim-Gorki-Theater Berlin (1/2013)

Heaven (zu tristan) am Schauspiel Hannover (2/2013)

5 Morgen am Schauspiel Stuttgart 10/2013)

Buch (5 Ingredientes de la Vida) an den Münchner Kammerspielen (4/2015)

I'm searching for I:N:R:I am Schauspiel Stuttgart (3/2016)

Love you, Dragonfly am Schauspiel Bonn (10/2016)

Sterne über Senftenberg an der Neuen Bühne Senftenberg (4/2017)

Love you, Dragonfly am Theater Bremen (9/2018)

heiner 1-4 (engel fliegend, abgelauscht) am Berliner Ensemble (1/2019)

Siehe auch: www.nachtkritik-stuecke08.de/stueckdossier2, Armin Petras

Kehlmann, Daniel

Daniel Kehlmann, am 13. Januar 1975 in München als Sohn des Theaterregisseurs Michael Kehlmann und der Schauspielerin Dagmar Mettler geboren, ist Schriftsteller und Literaturkritiker.

Kehlmann studierte an der Universität Wien Philosophie. 1997 erschien sein erster Roman "Beerholms Vorstellung". Seinen Durchbruch erlebte Daniel Kehlmann 2005 mit dem Erscheinen seines Romans "Die Vermessung der Welt", der inzwischen in vierzig Sprachen übersetzt worden ist.

2009 mischte Kehlmann sich mit einem kontroversen Impulsreferat bei den Salzburger Festspielen ein, in dem er gegen das Regietheater Partei ergriff und stattdessen ein Theater forderte, das "die Wahrheit über unsere von Konvention und Gewohnheit eingeschnürte Natur" aussprechen solle. Zur Dokumentation der Diskussion um Daniel Kehlmanns "Salzburger Rede" auf nachtkritik: hier entlang.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Texten Daniel Kehlmanns:

Die Vermessung der Welt in Braunschweig (9/2008)

Geister in Princeton am Schauspielhaus Graz (9/2011)

Geister in Princeton am Renaissance Theater Berlin (1/2012)

Der Mentor im Theater in der Josefstadt (11/2012)

Heilig Abend im Theater in der Josefstadt (2/2017)

Tyll am Schauspiel Köln (9/2018)

Reise der Verlorenen am Schauspiel Köln (11/2019)


Weitere Beiträge
zu Daniel Kehlmann:

Presseschau - Daniel Kehlmann äußert sich wieder zum Theater in Deutschland (12/2010)

Presseschau - Die FAZ über Daniel Kehlmann, der mit Leichenbittermine die Deutschland-Premiere seines Stückes "Der Mentor" verließ (9/2013)

Meldung – Daniel Kehlmann erhält Frank-Schirrmacher-Preis (3/2018)


Link:

www.kehlmann.com

Kelly, Dennis

Dennis Kelly, geboren am 16. November 1970 in London als Sohn irischer Eltern, ist Dramatiker.

Nach einem Studium der Drama and Theatre Arts am Goldsmiths College in London debütierte er 2003 mit seinem Stück "Debris" am Londoner Off-Venue "Theatre 503", das sich selbst als "home for new writing" versteht. Neben seiner Arbeit für das Theater schreibt er auch für das Fernsehen. Gemeinsam mit Sharon Horgan verfasste Kelly die Sitcom "Pulling" auf BBC3.

Nachtkritiken zu Stücken von Dennis Kelly:

Liebe und Geld am Theater Basel (03/2008)

Liebe und Geld am Theater Magdeburg (12/2008)

Liebe und Geld am Thalia Theater Hamburg (03/2009), eingeladen zum tt09

Taking Care of Baby am Deutschen Theater Berlin (01/2010)

DNA am Theater Basel (03/2010)

Liebe und Geld im Theater Graz (4/2010)

Osama der Held am Schauspiel Essen (10/2010)

Waisen am Theater Basel (10/2010)

Die Götter weinen am Theater Basel (11/2011)

Die Opferung von Gorge Mastromas bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen/Schauspiel Frankfurt (5/2012)

Waisen am Hans-Otto-Theater Potsdam (6/2012)

Waisen am St. Pauli Theater Hamburg (2/2014)

Waisen am Theater an der Glocksee Hannover (4/2014)

Weitere Texte zu Dennis Kelly auf nachtkritik.de:

Die Eröffnungsrede des britischen Dramatikers Dennis Kelly zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens (5/2012)

Theaterbrief aus Großbritannien (4) − The Edinburgh Festival Fringe 2014 Theaterbrief aus Großbritannien (4) − The Edinburgh Festival Fringe 2014 (8/2014)

 

Kennedy, Susanne

Susanne Kennedy, geboren 1977 in Friedrichshafen als Tochter eines schottischen Vaters und einer deutschen Mutter, ist Regisseurin.

Kennedy studierte Regie an der Hogeschool voor de Kunsten in Amsterdam. Am Nationaltheater in Den Haag inszenierte sie Stücke von u.a. Henrik Ibsen ("Hedda Gabler"), Enda Walsh ("The new electric ballroom"), Sarah Kane ("Phaedra's love") und Elfriede Jelinek ("Über Tiere"). Mit ihren Stücken, die, so die Website der Münchner Kammerspiele, "einen installativen Charakter haben", wurde sie mehrmals zum Niederländischen Theatertreffen eingeladen. Im Niederländischen Theater Gent war sie 2011 zu Gast mit einer Inszenierung von Fassbinders "Die bitteren Tränen der Petra von Kant". An den Münchner Kammerspielen inszenierte sie 2011 "They don't shoot horses, don't they? und 2013 Marieluise Fleißers Erstlingsstück "Fegefeuer in Ingolstadt", für das sie von der Fachzeitschrift Theater heute zur "Nachwuchsregisseurin des Jahres" gewählt wurde. Für diese Inszenierung, die zum Theatertreffen 2014 in Berlin eingeladen wurde, erhielt sie den 3sat-Preis. Mit ihrer Fassbinder-Inszenierung "Warum läuft Herr R. Amok?" wurde sie 2015 erneut zum Theatertreffen eingeladen. 2017 war sie unter den Preisträger*innen des Europe Prize New Theatrical Realities.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Susanne Kennedy

Fegefeuer in Ingolstadt an den Münchner Kammerspielen (2/2013) und als Gastspiel beim Berliner Theatertreffen 2014

Warum läuft Herr R. Amok? an den Münchner Kammerspielen (11/2014) und als Gastspiel beim Berliner Theatertreffen 2015

Orfeo bei der Ruhrtriennale (8/2015)

Medea.Matrix bei der Ruhrtriennale (9/2016)

Die Selbstmord-Schwestern an den Münchner Kammerspielen (3/2017)

Women in Trouble an der Volksbühne Berlin (11/2017)

Coming Society in der Volksbühne Berlin (1/2019)

Drei Schwestern an den Münchner Kammerspielen (4/2019)

Ultraworld an der Volksbühne Berlin (1/2020)

Oracle an den Münchner Kammerspielen (6/2020)

Andere Beiträge zu Susanne Kennedy:

Meldung: 3sat-Preis beim Berliner Theatertreffen für Susanne Kennedy (5/2014)

Presseschau: Die taz porträtiert die Regisseurin Susanne Kennedy (12/2014)

Meldung: Europäische Theaterpreise vergeben (10/2017)

Kentridge, William

William Kentridge, geboren am 28. April 1955 in Johannesburg, ist südafrikanischer Bildender Künstler und Theaterregisseur.

Kentridge stammt aus einer jüdischen Familie, als Rechtsanwälte vertraten seine Eltern Schwarze in Apartheids-Prozessen und berieten Benachteiligte in Rechtsfragen. Er schloss 1976 ein Studium der Politik und Afrikanistik in Johannesburg ab, studierte danach zwei Jahre an der Art Foundation in Johannesburg, in den 1980er Jahren an der Theaterschule École Jacques Lecoq in Paris und arbeitete als Schauspieler, Designer und Theaterregisseur. In den 1980er-Jahren begann Kentridge Animationsfilme aus Handzeichnungen zu produzieren, in denen er die Geschichte und die sozialen Umstände Südafrikas reflektiert. Er wurde vielfach ausgezeichnet, nahm drei Mal, zuletzt 2013, an der Documenta teil.

Nachtkritiken zu Arbeiten von William Kentridge:

I am not me, the horse is not mine bei Theater der Welt (7/2010)

Drawing Lessons IV, V, VI am Schauspielhaus Hamburg (2/2014)

Paper Music / No It Is! / Uncertainty Werkschau beim Berliner Festival Foreign Affairs (7/2016)

Wozzeck bei den Salzburger Festspielen (8/2017)

The Head and the Load bei der Ruhrtriennale (8/2018)

Khodadadian, Schirin

Schirin Khodadadian, 1969 in Bergisch Gladbach geboren, ist Regisseurin.

Sie wuchs als Tochter eines iranischen Textilchemikers und einer Grundschullehrerin in der Nähe von Münster auf, studierte dort nach dem Abitur auch Germanistik und Französisch und schloss mit einer Examensarbeit über das Werk der Dramatikerin Yasmina Reza ab. Khodadadian hospitierte, spielte und inszenierte in den 90ern zunächst in der freien Szene, absolvierte Regieassistenzen u.a. am Berliner Maxim Gorki Theater (bei Uwe Eric Laufenberg) und in Erfurt, bevor sie ab der Spielzeit 2003/4 fest am Theater Ingolstadt engagiert war. Für ihre Inszenierung von Theresia Walsers Stück "So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr" am Staatstheater Kassel wurde Khodadadian 2005 mit dem Förderpreis für Regie der Deutschen Akademie für Darstellende Künste ausgezeichnet. Von Theresia Walser brachte sie auch die Stücke "Die Liste der letzten Dinge" (Bayrisches Staatsschauspiel, 2006) "Morgen in Katar" (Staatstheater Kassel, 2008; Einladung zu den Mülheimer Theatertagen 2008) zur Uraufführung.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Schirin Khodadadian:

Endstation Sehnsucht am Schauspiel Essen (9/2007)

Die Jungfrau von Orleans am Staatstheater Mainz (12/2007)

Morgen in Katar am Staatstheater Kassel (3/2008, nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2008)

Trunkener Prozess am Staatstheater Kassel (9/2008)

Die goldenen letzten Jahre am Theater Bonn (2/2009, nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2009)

Lulu am Schauspiel Essen (4/2009)

Robert Redfords Hände selig am Staatstheater Kassel (10/2010)

Der Weibsteufel am Staatstheater Nürnberg (10/2011)

Testosteron am Staatstheater Kassel (11/2012)

Die Kunst der Selbstabschaffung am Staatstheater Kassel (2/2015)

Das blaue Licht / Dienen am Staatstheater Kassel (2/2017)

Intervention am Staatstheater Kassel (1/2019)

 

Khuon, Ulrich

Ulrich Khuon, am 31. Januar 1951 in Stuttgart geboren, ist Dramaturg und Theaterintendant.

Khuon studierte Rechtswissenschaft, Theologie und Germanistik. 1980 wurde er Chefdramaturg am Theater Konstanz, ehe er von 1988 bis 1993 die Intendanz des Hauses übernahm. Im Anschluss war er von 1993 bis 2000 Intendant am Schauspielhaus Hannover und übernahm zur Spielzeit 2000/2001 die Leitung des Hamburger Thalia Theaters. 1997 wurde er zum Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ernannt. Seit 2009 ist er Intendant des Deutschen Theaters Berlin. Im Januar 2017 wurde er zum Präsident des Deutschen Bühnenvereins gewählt.

Khuon ist Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und der Akademie der Künste Berlin.

Beiträge zu Ulrich Khuon:

Pressekonferenz am 23. April 2009 zum Beginn von Ulrich Khuons Intendanz am Deutschen Theater Berlin

Interview vom 18. Oktober 2011 ­– Debatte um die Zukunft des Stadttheaters

Presseschau vom 25. Mai 2012 – Ulrich Khuon über drei Jahre Intendanz und die Blackfacing-Debatte am Deutschen Theater Berlin

Meldung vom 3. Oktober 2012 – Ulrich Khuon verlängert Intendanz am Deutschen Theater Berlin

Meldung vom 3. September 2013 – Ulrich Khuon erhält den Max-Reinhardt-Ring

Meldung vom 20. April 2015 – Intendanten protestieren gegen Umwidmung der Berliner Volksbühne

Meldung vom 16. März 2016 – Berliner Intendant*innen protestieren gegen Residenzpflicht

Meldung vom 13. Mai 2016 – DT-Intendant Ulrich Khuon warnt Hagener OB vor Theater-Kürzungen

Presseschau vom 24. Mai 2016 – Ulrich Khuon verteidigt im Interview mit der SZ die Produktionsstrukturen der Ensemble-Theater

Meldung vom 24. Januar 2017 – Ulrich Khuon wird neuer Präsident des Deutschen Bühnenvereins