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Begriff Definition
Kater, Fritz

Fritz Kater ist eine fiktive Dramatikeridentität, die der Regisseur Armin Petras für sein Schreiben verwendet.

Meldungen zu Fritz Kater:

Else-Lasker-Schüler-Preis für Fritz Kater (2/2008)

Robert Enkes Witwe prüft Klage gegen Petras-Stück (1/2013)

Strittiger Robert-Enke-Teil vorläufig aus Petras-UA gestrichen (1/2013)

Nachtkritiken zu Stücken von Fritz Kater:

zeit zu lieben zeit zu sterben vom Teatrul National Radu Stanca aus Sibiu, Rumänien (5/2007)

Heaven (zu tristan) am Schauspiel Frankfurt (9/2007, eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen '08)

Sterne über Mansfeld am Thalia Theater Hamburg (2/2008)

Heaven (zu tristan) am Schauspiel Bonn (12/2009)

we are blood am Maxim Gorki Theater Berlin (5/2010)

we are blood in der Skala des Centraltheaters Leipzig (11/2010)

We are Camera / Jasonmaterial am Theater Augsburg (4/2012)

Demenz Depression und Revolution am Maxim-Gorki-Theater Berlin (1/2013)

Heaven (zu tristan) am Schauspiel Hannover (2/2013)

5 Morgen am Schauspiel Stuttgart 10/2013)

Buch (5 Ingredientes de la Vida) an den Münchner Kammerspielen (4/2015)

I'm searching for I:N:R:I am Schauspiel Stuttgart (3/2016)

Love you, Dragonfly am Schauspiel Bonn (10/2016)

Sterne über Senftenberg an der Neuen Bühne Senftenberg (4/2017)

Love you, Dragonfly am Theater Bremen (9/2018)

heiner 1-4 (engel fliegend, abgelauscht) am Berliner Ensemble (1/2019)

Siehe auch: www.nachtkritik-stuecke08.de/stueckdossier2, Armin Petras

Kehlmann, Daniel

Daniel Kehlmann, am 13. Januar 1975 in München als Sohn des Theaterregisseurs Michael Kehlmann und der Schauspielerin Dagmar Mettler geboren, ist Schriftsteller und Literaturkritiker.

Kehlmann studierte an der Universität Wien Philosophie. 1997 erschien sein erster Roman "Beerholms Vorstellung". Seinen Durchbruch erlebte Daniel Kehlmann 2005 mit dem Erscheinen seines Romans "Die Vermessung der Welt", der inzwischen in vierzig Sprachen übersetzt worden ist.

2009 mischte Kehlmann sich mit einem kontroversen Impulsreferat bei den Salzburger Festspielen ein, in dem er gegen das Regietheater Partei ergriff und stattdessen ein Theater forderte, das "die Wahrheit über unsere von Konvention und Gewohnheit eingeschnürte Natur" aussprechen solle. Zur Dokumentation der Diskussion um Daniel Kehlmanns "Salzburger Rede" auf nachtkritik: hier entlang.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Texten Daniel Kehlmanns:

Die Vermessung der Welt in Braunschweig (9/2008)

Geister in Princeton am Schauspielhaus Graz (9/2011)

Geister in Princeton am Renaissance Theater Berlin (1/2012)

Der Mentor im Theater in der Josefstadt (11/2012)

Heilig Abend im Theater in der Josefstadt (2/2017)

Tyll am Schauspiel Köln (9/2018)


Weitere Beiträge
zu Daniel Kehlmann:

Presseschau - Daniel Kehlmann äußert sich wieder zum Theater in Deutschland (12/2010)

Presseschau - Die FAZ über Daniel Kehlmann, der mit Leichenbittermine die Deutschland-Premiere seines Stückes "Der Mentor" verließ (9/2013)

Meldung – Daniel Kehlmann erhält Frank-Schirrmacher-Preis (3/2018)


Link:

www.kehlmann.com

Kelly, Dennis

Dennis Kelly, geboren am 16. November 1970 in London als Sohn irischer Eltern, ist Dramatiker.

Nach einem Studium der Drama and Theatre Arts am Goldsmiths College in London debütierte er 2003 mit seinem Stück "Debris" am Londoner Off-Venue "Theatre 503", das sich selbst als "home for new writing" versteht. Neben seiner Arbeit für das Theater schreibt er auch für das Fernsehen. Gemeinsam mit Sharon Horgan verfasste Kelly die Sitcom "Pulling" auf BBC3.

Nachtkritiken zu Stücken von Dennis Kelly:

Liebe und Geld am Theater Basel (03/2008)

Liebe und Geld am Theater Magdeburg (12/2008)

Liebe und Geld am Thalia Theater Hamburg (03/2009), eingeladen zum tt09

Taking Care of Baby am Deutschen Theater Berlin (01/2010)

DNA am Theater Basel (03/2010)

Liebe und Geld im Theater Graz (4/2010)

Osama der Held am Schauspiel Essen (10/2010)

Waisen am Theater Basel (10/2010)

Die Götter weinen am Theater Basel (11/2011)

Die Opferung von Gorge Mastromas bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen/Schauspiel Frankfurt (5/2012)

Waisen am Hans-Otto-Theater Potsdam (6/2012)

Waisen am St. Pauli Theater Hamburg (2/2014)

Waisen am Theater an der Glocksee Hannover (4/2014)

Weitere Texte zu Dennis Kelly auf nachtkritik.de:

Die Eröffnungsrede des britischen Dramatikers Dennis Kelly zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens (5/2012)

Theaterbrief aus Großbritannien (4) − The Edinburgh Festival Fringe 2014 Theaterbrief aus Großbritannien (4) − The Edinburgh Festival Fringe 2014 (8/2014)

 

Kennedy, Susanne

Susanne Kennedy, geboren 1977 in Friedrichshafen als Tochter eines schottischen Vaters und einer deutschen Mutter, ist Regisseurin.

Kennedy studierte Regie an der Hogeschool voor de Kunsten in Amsterdam. Am Nationaltheater in Den Haag inszenierte sie Stücke von u.a. Henrik Ibsen ("Hedda Gabler"), Enda Walsh ("The new electric ballroom"), Sarah Kane ("Phaedra's love") und Elfriede Jelinek ("Über Tiere"). Mit ihren Stücken, die, so die Website der Münchner Kammerspiele, "einen installativen Charakter haben", wurde sie mehrmals zum Niederländischen Theatertreffen eingeladen. Im Niederländischen Theater Gent war sie 2011 zu Gast mit einer Inszenierung von Fassbinders "Die bitteren Tränen der Petra von Kant". An den Münchner Kammerspielen inszenierte sie 2011 "They don't shoot horses, don't they? und 2013 Marieluise Fleißers Erstlingsstück "Fegefeuer in Ingolstadt", für das sie von der Fachzeitschrift Theater heute zur "Nachwuchsregisseurin des Jahres" gewählt wurde. Für diese Inszenierung, die zum Theatertreffen 2014 in Berlin eingeladen wurde, erhielt sie den 3sat-Preis. Mit ihrer Fassbinder-Inszenierung "Warum läuft Herr R. Amok?" wurde sie 2015 erneut zum Theatertreffen eingeladen. 2017 war sie unter den Preisträger*innen des Europe Prize New Theatrical Realities.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Susanne Kennedy

Fegefeuer in Ingolstadt an den Münchner Kammerspielen (2/2013) und als Gastspiel beim Berliner Theatertreffen 2014

Warum läuft Herr R. Amok? an den Münchner Kammerspielen (11/2014) und als Gastspiel beim Berliner Theatertreffen 2015

Orfeo bei der Ruhrtriennale (8/2015)

Medea.Matrix bei der Ruhrtriennale (9/2016)

Die Selbstmord-Schwestern an den Münchner Kammerspielen (3/2017)

Women in Trouble an der Volksbühne Berlin (11/2017)

Coming Society in der Volksbühne Berlin (1/2019)

Drei Schwestern an den Münchner Kammerspielen (4/2019)

Andere Beiträge zu Susanne Kennedy:

Meldung: 3sat-Preis beim Berliner Theatertreffen für Susanne Kennedy (5/2014)

Presseschau: Die taz porträtiert die Regisseurin Susanne Kennedy (12/2014)

Meldung: Europäische Theaterpreise vergeben (10/2017)

Kentridge, William

William Kentridge, geboren am 28. April 1955 in Johannesburg, ist südafrikanischer Bildender Künstler und Theaterregisseur.

Kentridge stammt aus einer jüdischen Familie, als Rechtsanwälte vertraten seine Eltern Schwarze in Apartheids-Prozessen und berieten Benachteiligte in Rechtsfragen. Er schloss 1976 ein Studium der Politik und Afrikanistik in Johannesburg ab, studierte danach zwei Jahre an der Art Foundation in Johannesburg, in den 1980er Jahren an der Theaterschule École Jacques Lecoq in Paris und arbeitete als Schauspieler, Designer und Theaterregisseur. In den 1980er-Jahren begann Kentridge Animationsfilme aus Handzeichnungen zu produzieren, in denen er die Geschichte und die sozialen Umstände Südafrikas reflektiert. Er wurde vielfach ausgezeichnet, nahm drei Mal, zuletzt 2013, an der Documenta teil.

Nachtkritiken zu Arbeiten von William Kentridge:

I am not me, the horse is not mine bei Theater der Welt (7/2010)

Drawing Lessons IV, V, VI am Schauspielhaus Hamburg (2/2014)

Paper Music / No It Is! / Uncertainty Werkschau beim Berliner Festival Foreign Affairs (7/2016)

Wozzeck bei den Salzburger Festspielen (8/2017)

The Head and the Load bei der Ruhrtriennale (8/2018)

Khodadadian, Schirin

Schirin Khodadadian, 1969 in Bergisch Gladbach geboren, ist Regisseurin.

Sie wuchs als Tochter eines iranischen Textilchemikers und einer Grundschullehrerin in der Nähe von Münster auf, studierte dort nach dem Abitur auch Germanistik und Französisch und schloss mit einer Examensarbeit über das Werk der Dramatikerin Yasmina Reza ab. Khodadadian hospitierte, spielte und inszenierte in den 90ern zunächst in der freien Szene, absolvierte Regieassistenzen u.a. am Berliner Maxim Gorki Theater (bei Uwe Eric Laufenberg) und in Erfurt, bevor sie ab der Spielzeit 2003/4 fest am Theater Ingolstadt engagiert war. Für ihre Inszenierung von Theresia Walsers Stück "So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr" am Staatstheater Kassel wurde Khodadadian 2005 mit dem Förderpreis für Regie der Deutschen Akademie für Darstellende Künste ausgezeichnet. Von Theresia Walser brachte sie auch die Stücke "Die Liste der letzten Dinge" (Bayrisches Staatsschauspiel, 2006) "Morgen in Katar" (Staatstheater Kassel, 2008; Einladung zu den Mülheimer Theatertagen 2008) zur Uraufführung.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Schirin Khodadadian:

Endstation Sehnsucht am Schauspiel Essen (9/2007)

Die Jungfrau von Orleans am Staatstheater Mainz (12/2007)

Morgen in Katar am Staatstheater Kassel (3/2008, nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2008)

Trunkener Prozess am Staatstheater Kassel (9/2008)

Die goldenen letzten Jahre am Theater Bonn (2/2009, nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2009)

Lulu am Schauspiel Essen (4/2009)

Robert Redfords Hände selig am Staatstheater Kassel (10/2010)

Der Weibsteufel am Staatstheater Nürnberg (10/2011)

Testosteron am Staatstheater Kassel (11/2012)

Die Kunst der Selbstabschaffung am Staatstheater Kassel (2/2015)

Das blaue Licht / Dienen am Staatstheater Kassel (2/2017)

Intervention am Staatstheater Kassel (1/2019)

 

Khuon, Ulrich

Ulrich Khuon, am 31. Januar 1951 in Stuttgart geboren, ist Dramaturg und Theaterintendant.

Khuon studierte Rechtswissenschaft, Theologie und Germanistik. 1980 wurde er Chefdramaturg am Theater Konstanz, ehe er von 1988 bis 1993 die Intendanz des Hauses übernahm. Im Anschluss war er von 1993 bis 2000 Intendant am Schauspielhaus Hannover und übernahm zur Spielzeit 2000/2001 die Leitung des Hamburger Thalia Theaters. 1997 wurde er zum Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ernannt. Seit 2009 ist er Intendant des Deutschen Theaters Berlin. Im Januar 2017 wurde er zum Präsident des Deutschen Bühnenvereins gewählt.

Khuon ist Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und der Akademie der Künste Berlin.

Beiträge zu Ulrich Khuon:

Pressekonferenz am 23. April 2009 zum Beginn von Ulrich Khuons Intendanz am Deutschen Theater Berlin

Interview vom 18. Oktober 2011 ­– Debatte um die Zukunft des Stadttheaters

Presseschau vom 25. Mai 2012 – Ulrich Khuon über drei Jahre Intendanz und die Blackfacing-Debatte am Deutschen Theater Berlin

Meldung vom 3. Oktober 2012 – Ulrich Khuon verlängert Intendanz am Deutschen Theater Berlin

Meldung vom 3. September 2013 – Ulrich Khuon erhält den Max-Reinhardt-Ring

Meldung vom 20. April 2015 – Intendanten protestieren gegen Umwidmung der Berliner Volksbühne

Meldung vom 16. März 2016 – Berliner Intendant*innen protestieren gegen Residenzpflicht

Meldung vom 13. Mai 2016 – DT-Intendant Ulrich Khuon warnt Hagener OB vor Theater-Kürzungen

Presseschau vom 24. Mai 2016 – Ulrich Khuon verteidigt im Interview mit der SZ die Produktionsstrukturen der Ensemble-Theater

Meldung vom 24. Januar 2017 – Ulrich Khuon wird neuer Präsident des Deutschen Bühnenvereins

Kimmig, Stephan

Stephan Kimmig, geboren am 1. März 1959 in Stuttgart, ist Regisseur.

Von 1981 bis 1984 besuchte er die Schauspielschule in München. Erste Regieassistenz führten ihn ans (inzwischen geschlossene) Schiller-Theater Berlin. Von 1988 bis 1996 lebte er in Amsterdam, ab 1986 arbeitete er als freier Regisseur in der holländischen und belgischen Off-Szene. 1991 holte ihn Intendant Friedrich Schirmer ans Theater Freiburg. Danach wechselte er mit Schirmer ans Staatstheater Stuttgart. Seit 2000 verlegte Kimmig den Schwerpunkt seiner Arbeit an Ulrich Khuons Hamburger Thalia Theater; dabei entstanden auch Koproduktionen mit den Salzburger Festspielen und der Ruhrtriennale. Daneben inszenierte er wiederholt am Deutschen Theater in Berlin, am Wiener Burgtheater und an den Münchner Kammerspielen. Kimmig ist mit der Bühnenbildnerin Katja Hass verheiratet, die die Räume für die meisten seiner Inszenierungen entwirft.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Stephan Kimmig:

Maria Stuart am Thalia Theater Hamburg (02/2007)

Die Beißfrequenz der Kettenhunde am Thalia Theater Hamburg (10/2007)

Mamma Medea an den Kammerspielen München (12/2007)

Endstation Sehnsucht am Thalia Theater Hamburg (02/2008)

Die Rosenkriege am Burgtheater Wien (05/2008)

Kasimir und Karoline am Thalia Theater Hamburg (11/2008)

Macbeth am Burgtheater Wien (12/2008)

Liebe und Geld am Thalia Theater Hamburg (03/2009)

Amygdala am Thalia Theater Hamburg (05/2009)

Öl am Deutschen Theater Berlin (09/2009)

Kabale und Liebe am Deutschten Theater Berlin (02/2010)

Lulu am Schauspiel Frankfurt (03/2010)

Die Jüdin von Toledo am Burgtheater Wien (9/2010)

Kinder der Sonne am Deutschen Theater Berlin (10/2010)

Liebelei am Schauspiel Frankfurt (1/2011)

Über Leben am Deutschen Theater in Berlin (4/2011)

Der Fall der Götter am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2011)

Trauer muss Elektra tragen am Deutschen Theater Berlin (10/2011)

Atropa. Die Rache des Friedens. Der Fall Trojas an den Münchner Kammerspielen (12/2011)

Der Kirschgarten am Deutschen Theater Berlin (2/2012)

Wastwater am Burgtheater Wien (4/2012)

Ödipus Stadt am Deutschen Theater Berlin (8/2012)

Ihre Version des Spiels am Deutschen Theater Berlin (10/2012)

Stallerhof / 3D am Staatsschauspiel Stuttgart (10/2012)

In Zeiten des abnehmenden Lichts am Deutschen Theater Berlin (3/2013)

Plattform an den Münchner Kammerspielen (4/2013)

Demetrius / Hieron. Vollkommene Welt am Deutschen Theater Berlin (8/2013)

Der Idiot am Schauspiel Frankfurt (11/2013)

Liliom an den Münchner Kammerspielen (3/2014)

Wassa Schelesnowa am Deutschen Theater (5/2014)

Tag der weißen Blume am Deutschen Theater (6/2014)

Onkel Wanja am Schauspielhaus Bochum (9/2014)

Geschichten aus dem Wiener Wald an den Münchner Kammerspielen (10/2014)

Die Frau vom Meer am Deutschen Theater Berlin (11/2014)

Don Carlos am Deutschen Theater Berlin (4/2015)

Clavigo bei den Salzburger Festspielen (7/2015)

Die Jungfrau von Orleans am Zürcher Schauspielhaus (9/2015)

Orest. Elektra. Frauen von Troja am Staatsschauspiel Stuttgart (2/2016)

Unterwerfung am Deutschen Theater Berlin (4/2016)

Die Glasmenagerie am Deutschen Theater Berlin (12/2016)

Ehen in Philippsburg am Schauspiel Stuttgart (3/2017)

Phädra am Deutschen Theater Berlin (5/2017)

Faust I am Schauspiel Stuttgart (10/2017)

Die Zehn Gebote am Volkstheater Wien (12/2017)

Am Königsweg am Deutschen Theater Berlin (4/2018)

König Arthur am Theater Basel (9/2018)

Westend am Deutschen Theater Berlin (12/2018)

Fanny und Alexander am Düsseldorfer Schauspielhaus (5/2019)

Kittstein, Lothar

Lothar Kittstein, 1970 in Trier geboren, ist Autor, Dramatiker und Übsersetzer.

Kittstein studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte in Hannover und Bonn. Nach seiner Promotion arbeitete er zweieinhalb Jahre als Headhunter in einer kleinen Unternehmensberatung. 2003 begann er füs Theater zu schreiben. Sein Stück "In einer mondhellen Winternacht" wurde 2005 zu den Autorentheatertagen des Thalia Theaters eingeladen, 2006 nahm er an den Autoren-Werkstatttagen am Burgtheater in Wien teil. In der Spielzeit 2006/07 war Lothar Kittstein als Dramaturg am Schauspiel Köln tätig. Unter dem Namen Raum+Zeit arbeitet er seit 2009 regelmäßig mit der Dramaturgin Alexandra Althoff und dem Regisseur Bernhard Mikeska zusammen.

 

Nachtkritiken zu Stücken und Bearbeitungen von Lothar Kittstein:

Remake::Rosemarie am Schauspiel Frankfurt (12/2009)

Böses Mädchen (UA) am Schauspiel Bonn (1/2011)

Je t'aime :: Je t'aime am Schauspiel Frankfurt (8/2011)

Die Bürgschaft am Theater Bremen (11/2011)

Underground am Theater Heidelberg (10/2014)

Opening Night :: Alles über Laura am Residenztheater München (10/2015)

Kein schöner Land ein schöner Land (zusammen mit Hüseyin Michael Cirpici) am Theater Krefeld Mönchengladbach (5/2016)

Camera Obscura :: Lenz beim Kunstfest Weimar (8/2017)

Playing :: Karlstadt am Residenztheater München (5/2018)

Antigone :: Comeback am Theater Chur (10/2018)

 

www.raumundzeit.art

Klata, Jan

Jan Klata, am 24. Februar 1973 in Warschau geboren, ist Regisseur.

Zwischen 1993 und 1996 studierte Klata Regie in Warschau und Krakau. Später arbeitete er als Assistent u.a. mit Krystian Lupa, Jerzy Grzegorzewski und Jerzy Jarocki zusammen. Seine erste eigene Regiearbeit entstand 2003 mit Gogols "Der Revisor" im Szaniawski Theater in der oberschlesischen Bergbaustadt Wałbrzych – eine grelle Auseinandersetzung mit der scheinheiligen Oberfläche des postkommunistischen Polen und seiner Kehrseite der Verelendung. Klatas zweite, auf einem eigenen Text basierende Inszenierung "Das Lächeln Grejpruts", handelte von einer Gruppe polnischer Fernsehjournalisten, die in Rom auf den Tod von Papst Wojtyla wartet, und thematisierte die Leere der ersten postsozialistischen Generation, deren Identität zwischen den Systemen abhanden gekommen war.

Von Januar 2013 bis August 2017 war er Intendant des Stary Teatr in Krakau.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Jan Klata:

Transfer in Wrocław und Berlin (1/2007)

Das gelobte Land in Łódź (9/2009)

Shoot/Get Treasure/Repeat am Düsseldorfer Schauspielhaus (1/2010)

Amerika am Schauspielhaus Bochum (4/2011)

Unendlicher Spaß, Station im Rahmen der 24-Stunden-Stadttour am HAU Berlin (6/2012)

Titus Andronicus am Staatsschauspiel Dresden und am Teatr Polski Wroclaw (9/2012)

Hamlet am Schauspielhaus Bochum (3/2013)

Beiträge über Jan Klata auf nachtkritik.de:

Theaterbrief Polen (10) – Jan Klata, Intendant des Krakauer Stary Teatrs,wird von Ultrakonservativen unter Druck gesetzt (12/2013)

Theaterbrief aus Polen (16) – Interview mit Regisseur und Ex-Intendant Jan Klata über die gegenwärtige polnische Kulturpolitik (11/2017)

Siehe auch: die Theaterbriefe vom Februar 2008, vom Juni 2008, vom September 2008 und vom Oktober 2016 sowie einen Bericht zum Dialog-Festival 2007 in Wrocław.