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Begriff Definition
Melle, Thomas

Thomas Melle, geboren 1975 in Bonn, ist Autor von Prosa- und Theatertexten sowie Übersetzer.

Melle studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin. 2006 war er beim Ingeborg-Bachmann-Preis vertreten, 2009 wurde sein Stück "PARTNER" zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. 2011 erschien Melles erster Roman "Sickster". Mit dem Roman "3000 Euro" (2014) ebenso wie mit seiner autobiographischen Depressionsstudie "Die Welt im Rücken" (2016) stand er auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Mit seinem Theatertext "Bilder von uns" wurde er 2016 erstmals zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Melle erhielt für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen.

Nachtkritiken zu Texten von Thomas Melle auf der Bühne:

Schmutzige Schöpfung – Making of Frankenstein am Theaterhaus Jena (10/2008)

Endstation Echtzeit im Berliner Theaterdiscounter (7/2009)

Das Herz ist ein lausiger Stricher am Theaterhaus Jena (2/2010)

Jazz (im Rahmen des Kurzstück-Reigens "Reality Check") am Düsseldorfer Schauspielhaus (2/2011)

Sickster am Theater Bremen (1/2012)

Licht frei Haus am Wuppertaler Schauspiel (6/2012)

Aus euren Blicken bau ich mir ein Haus am Wuppertaler Schauspiel (3/2013)

Nichts nichts am Landestheater Tübingen (6/2014)

3000 Euro am Theater Bremen (5/2015)

Bilder von uns am Theater Bonn (1/2016)

Ännie am Theater Bremen (11/2016)

Die Welt im Rücken im Burgtheater Wien (3/2017)

Versetzung am Deutschen Theater Berlin (11/2017)

Der letzte Bürger am Theater Bonn (1/2018)

Bilder von uns am Schauspielhaus Graz (3/2018)

Unheimliches Tal / Uncanny Valley an den Münchner Kammerspielen (10/2018)

Überwältigung bei den Nibelungenfestspielen Worm (7/2019)

König Lear an den Münchner Kammerspielen (9/2019)

Ode am Deutschen Theater Berlin (12/2019)

Die Lage am Schauspiel Stuttgart (9/2020)

Maß für Maß am Thalia Theater Hamburg (10/2020)

König Lear am Theater St. Gallen (4/2021)

König Lear am Renaissance Theater Berlin (6/2021)

Kritiken zu Büchern von Thomas Melle:

Sickster – Der furiose Debütroman von Thomas Melle zeigt die wahnhaft wuchernde Welt der Wachstumsökonomie (12/2011)

3000 Euro – Thomas Melles zweiter Roman zu Wohlstandsverwahrlosung und Selbstverwirklichungslügen (9/2014)

Weitere Beiträge zu Thomas Melle:

Meldung: Nominierungen für den Heidelberger Stückemarkt 09 (4/2009)

Meldung: Melle und Meyerhoff auf Buchpreis-Longlist (8/2016)

Meldung: Thomas Melle auf Shortlist des Deutschen Buchpreises (9/2016)

Meldung: Dramatiker Thomas Melle doppelt ausgezeichnet (7/2017)

Meldung: Nestroypreise 2017 in Wien vergeben (11/2017)

Meldung: Einladungen zum Berliner Theatertreffen 2018 (1/2018)

Meldung: Nominierungen für den Mülheimer Dramatikerpreis 2018 (2/2018)

Das Berliner Theatertreffen 2018 von außen betrachtet: Der Psychiater Daniel Ketteler über Jan Bosses Inszenierung von Thomas Melles "Die Welt im Rücken" (5/2018)

Mensching, Steffen

Steffen Mensching, geboren 1958 in Ost-Berlin, ist Schriftsteller, Sänger, Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter.

Berühmtheit erlangte der studierte Journalist und Kulturwissenschaftler in den 1980er Jahren in der DDR als politischer Kabarettist im Duo "Mensching & Wenzel", gemeinsam mit dem Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel. Mensching war Mitautor der regierungskritischen "Resolution von Rockmusikern und Liedermachern zur inneren Situation" im September 1989. Seit 1990 trat Mensching vor allem als Autor und gelegentlich als Regisseur in Erscheinung. 2009 übernahm er Intendanz und Geschäftsführung des Theaters Rudolstadt in Thüringen.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Steffen Mensching:

Die hellen Haufen am Theater Rudolstadt (2/2013)

 

Weitere Beiträge zu Steffen Mensching:

Meldung: Steffen Mensching wird 2008 Intendant in Rudolstadt (7/2007)

Buchkritik: Schermanns Augen – Steffen Menschings wendungsreicher Gulag-Roman (10/2018)

Meldung: Steffen Mensching bleibt Intendant in Rudolstadt (7/2020)

Meldung: Thüringer Literaturpreis 2021 für Steffen Mensching (6/2021)

Meyerhoff, Joachim

Joachim Meyerhoff, 1967 in Homburg/Saar geboren und in Schleswig aufgewachsen, ist Schauspieler, Autor und gelegentlich Regisseur.

Schauspiel studierte Meyerhoff an der Otto-Falkenberg-Schule. Danach wurde er ans Staatstheater Kassel, das Theater Dortmund, die Bühnen der Stadt Köln und das Maxim Gorki Theater Berlin engagiert.

Von 2001 bis 2003 inszenierte Meyerhoff am Maxim Gorki Theater Berlin drei Arbeiten, in denen Familie, Nestwärme und die eigene Geschichte eine Rolle spielten. Heute kann man sie als Vorläufer seiner autobiographischen Roman-Serie "Alle Toten fliegen hoch" deuten, mit deren Inszenierung vom Wiener Burgtheater Meyerhoff 2009 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde.

Ab 2002 war Meyerhoff Ensemblemitglied des Hamburger Schauspielhauses. 2005 wechselte er ans Wiener Burgtheater, von dem er 2013, mit der neuen Intendanz von Karin Beier, ans Hamburger Schauspielhaus zurückkehrte. Im Juli 2013 nahm Meyerhoff als Autor am Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt teil. Mit seinem Roman "Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war" stand er auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2013.

Seit der Spielzeit 2019/20 ist der Schauspieler Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz.

Nachtkritiken zu den Ich-Inszenierungen von Joachim Meyerhoff:

Teil 3: Die Beine meiner Großmutter am Burgtheater Wien (4/2008)

Teil 5: Heute wärst Du zwölf am Burgtheater Wien (4/2009)

Teil 6: Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke am Burgtheater Wien (2/2010)

Nachtkritiken zu Inszenierungen mit Joachim Meyerhoff:

Hamlet  am Schauspielhaus Zürich (3/2007)

Der Sturm am Burgtheater Wien (6/2007)

Viel Lärm um Nichts  am Burgtheater Wien (gesehen beim Berliner Theatertreffen, 5/2007)

Der Gott des Gemetzels  am Burgtheater Wien (3/2008)

Wer hat Angst vor Virginia Woolf am Burgtheater Wien (10/2008)

Mea Culpa am Burghteater Wien (3/2009)

Faust 1 & 2 am Burgtheater Wien (9/2009)

Othello  am Burgtheater Wien (1/2010)

Was ihr wollt am Burgtheater Wien (12/2010)

Professor Bernhardi am Bugtheater Wien (4/2011)

Die Kommune am Burgtheater Wien (9/2011)

Käthchen von Heilbronn am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2011)

Robinson Crusoe. Projekt einer Insel am Burgtheater Wien (4/2012)

Der Ignorant und der Wahnsinnige am Burgtheater Wien (1/2013)

Tartuffe bei den Wiener Festwochen (5/2013)

Die Rasenden im Deutschen Schauspielhaus Hamburg (1/2014)

Die Schule der Frauen im Deutschen Schauspielhaus Hamburg (4/2014)

Dantons Tod im Burgtheater Wien (10/2014)

Antigone im Burgtheater Wien (5/2015)

Der eingebildete Kranke im Burgtheater Wien (12/2015)

Bella Figura im Burgtheater Wien (4/2016)

Die Welt im Rücken im Burgtheater Wien (3/2017)

Ein Volksfeind am Burgtheater Wien (11/2017)

Land in Sicht am Burgtheater Wien (4/2019)

Amphitryon an der Schaubühne Berlin (10/2019)

Kritiken zu Büchern von Joachim Meyerhoff:

Essay: Reichlich Faust-Inszenierungen in der zu Ende gehenden Ballsaison (6/2008)

Amerika. Alle Toten fliegen hoch. Teil 1 (03/2011)

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war. Alle Toten fliegen hoch, Teil 2 (02/2013)

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke (11/2015)

Die Zweisamkeit der Einzelgänger (11/2017)

Weitere Beiträge zu Joachim Meyerhoff:

Bericht: Gesegnet sei mein Leib - Kunst als Egokirche. Eine Podiumsdiskussion (1/2010)

Meldung: Bremer Literaturpreis an Marlene Streeruwitz und Joachim Meyerhoff (11/2011)

Meldung: Nestroy-Preise 2012 in Wien vergeben (11/2012)

Meldung: Burg-Star Joachim Meyerhoff wechselt nach Hamburg (1/2013)

Meldung: Joachim Meyerhoff zum Wettlesen um den Bachmann-Preis eingeladen (5/2013)

Bericht: Von welchem Theater träumen wir? – Der Kongress des Wiener Burgtheaters zum 125-jährigen Bestehen(10/2013)

Bericht: Herbert Fritsch probiert Molières "Schule der Frauen" (4/2014)

Meldung: Hamburger Rolf-Mares-Preis 2014 verliehen (10/2014)

Meldung: Melle und Meyerhoff auf der Buchpreislonglist (8/2016)

Meldung: Schauspieler und Autor Joachim Meyerhoff erhält Carl-Zuckmayer-Medaille (11/2016)

Meldung: Gewinner des Deutschen Hörbuchpreises 2017 stehen fest (1/2017)

Meldung: Die Berliner Akademie der Künste hat sechs neue Mitglieder (7/2017)

Meldung: Nestroy-Preise 2017 in Wien vergeben (11/2017)

Meldung: Schauspieler Joachim Meyerhoff geht nach Berlin (6/2019)

Meldung:  Joachim Meyerhoff erhält Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten (10/2019)

 

Mican, Hakan Savaş

Hakan Savaş Mican, geboren 1978 in Berlin, ist Autor, Theaterregisseur und Filmemacher.

Mican wuchs in der Türkei auf und zog 1997 in seine Geburtsstadt Berlin zurück, wo er ein Architekturstudium und anschließend ein Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin absolvierte. Er drehte mehrere Kurzfilme, schrieb und inszenierte Theaterstücke. Ab 2008 arbeitete er regelmäßig am Ballhaus Naunynstraße in Berlin-Kreuzberg, das unter der künstlerischen Leiterin Shermin Langhoff mit seinem "postmigrantischen" Profil über die Stadtgrenzen hinaus erfolgreich war.

Nachtkritiken zu Stücken und Inszenierungen von Hakan Savaş Mican:

Der Besuch am Ballhaus Naunynstraße Berlin (12/2008)

Warten auf Adam Spielmann am Ballhaus Naunynstraße Berlin (10/2010)

Pauschalreise – Die 1. Generation im Rahmen der Langen Nacht der Generationen am Ballhaus Naunynstraße Berlin (9/2011)

Beg your pardon am Ballhaus Naunynstraße Berlin (4/2012)

Die Saison der Krabben am Ballhaus Naunynstraße Berlin (9/2012)

Katzelmacher am Staatstheater Mainz (11/2012)

Schwimmen lernen. Ein Lovesong am Gorki Theater Berlin (11/2013)

Angst essen Seele auf am Maxim Gorki Theater (6/2014)

Clavigo am Staatstheater Wiesbaden (3/2015)

Schnee am Maxim Gorki Theater Berlin (4/2015)

Kleiner Mann – was nun? am Maxim Gorki Theater Berlin (1/2016)

Meteoriten am Gorki Theater Berlin (4/2016)

Der Mann, der Liberty Valance erschoss am Gorki Theater Berlin (1/2017)

Die Eroberung des goldenen Apfels am Niederösterreichischen Landestheater St. Pölten (5/2017)

Glaube Liebe Hoffnung im Maxim Gorki Theater Berlin (1/2018)

Die Nacht von Lissabon am Maxim Gorki Theater Berlin (1/2019)

Vögel am Thalia Theater Hamburg (12/2019)

Berlin Oranienplatz am Maxim Gorki Theater Berlin (8/2020)

Andere Beiträge zu Hakan Savaş Mican:

Meldung: Monica-Bleibtreu-Preise beim 1. Privattheaterfestival in Hamburg vergeben (6/2012)

Meldung: Einladungen zum Festival Radikal Jung 2014  (2/2014)

Meldung: Heidelberger Stückemarkt 2014: Die Auswahl (3/2014)

Meldung: Offener Brief: Theatermacher fordern veränderte Asylpolitik (7/2014)

 

Mikat, Mareike

Mareike Mikat, 1978 in Frankfurt/Oder geboren, ist Regisseurin.

Sie studierte zunächst Theaterwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität. Von 2001-2003 leitete sie den von ihr gegründeten Theaterjugendclub "Zehn°Minus" am Kleistforum in Frankfurt/Oder. Anschließend absolvierte sie von 2003-2007 ein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Mareike Mikat:

Antigone am Theater Heidelberg (11/2007)

Ein Teil der Gans am Theater Heidelberg (4/2008)

Cosmic Fear (UA) im Maxim Gorki Theater Berlin (6/2009)

Mädchen in Uniform im Centraltheater Leipzig (9/2009)

Das fünfte Imperium im Münchner Volkstheater (6/2010)

Gegen die Wand im Theater Heidelberg (1/2011)

Homo Faber am Staatstheater Stuttgart (4/2011)

Prinz Friedrich von Homburg am Volkstheater München (6/2011)

Der Gastfreund / Die Argonauten am Badischen Staatstheater Karlsruhe (6/2012)

Medea am Badischen Staatstheater Karlsruhe (1/2013)

Das Paradies der Damen am Schauspiel Stuttgart (12/2014)

Der zerbrochne Krug am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (9/2016)

Paare. Liebe ist eine schwere Geisteskrankheit am Theater Bielefeld (6/2017)

Romeo und Julia am Theater Ingolstadt (10/2019)

Andere Beiträge zu Mareike Mikat:

Bericht: Das Radikal-Jung-Festival 2009 am Münchner Volkstheater (4/2009)

Meldung: Auswahl für das Festival Radikal Jung 2011 (2/2011)

Meldung: Die Auswahl des NRW-Theatertreffens 2014 (4/2014)

Mikeska, Bernhard

Bernhard Mikeska, 1971 in München geboren, ist Regisseur.

Mikeska promovierte in theoretischer Physik und arbeitete als Regieassistent am Deutschen Schauspielhaus Hamburg unter der Intendanz Frank Baumbauers. Seit 2000 ist er freischaffender Regisseur. Gemeinsam mit der Dramaturin Alexandra Althoff und dem Autor Lothar Kittstein erarbeitet er seit 2009 unter dem Label Raum+Zeit regelmäßig installative Theaterarbeiten.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Bernhard Mikeska:

Je t'aime :: Je t'aime am Schauspiel Frankfurt (8/2011)

Ghosts :: who's watching you? an der Gessnerallee Zürich (10/2007)

Remake :: Rosemarie mit Raum+Zeit am Schauspiel Frankfurt (12/2009)

Augen :: Blicke am Konzert Theater Bern (6/2012)

Das Haus in Spangenberg (8/2014)

Opening Night :: Alles über Laura mit Raum+Zeit am Residenztheater München (10/2015)

Goethe: Vom Verschwinden mit Raum+Zeit beim Kunstfest Weimar (8/2016)

In deinem Pelz mit Raum+Zeit am Theater Heidelberg (11/2016)

Camera Obscura :: Lenz mit Raum+Zeit beim Kunstfest Weimar (8/2017)

Chiffren am Theater Bielefeld (1/2018)

Playing :: Karlstadt mit Raum + Zeit am Münchner Residenztheater (5/2018)

Antigone :: Comeback am Theater Chur (10/2018)

Requiem am Theater Bielefeld (1/2020)

Gespenster - Erika, Klaus und der Zauberer an den Münchner Kammerspielen (2/2021)

 

www.bernhardmikeska.de

www.raumundzeit.art

Milisavljevic, Maria

Maria Milisavljevic, geboren 1982 in Arnsberg, ist Dramatikerin.

Nach dem Studium der Englischen Kulturwissenschaften, Englischen Literatur und Kunstgeschichte arbeitete Maria Milisavljevic als Regisseurin und Dramaturgin an Theatern in Deutschland und London und promoviert über das Londoner Royal Court Theatre. Milisavljevic lebte von 2013 bis 2015 in Toronto, Kanada, wo sie am Tarragon Theatre als Dramaturgin und Regisseurin arbeitet. Außerdem war sie dort 2013/2014 International Playwright-in-Residence. Ihr Stück "Brandung" gewann 2013 den Kleistförderpreis für junge Dramatik. Für "Beben" erhielt sie den Heidelberger Autorenpreis, mehr über das Stück auf dem nachtkritk-Festivalportal des Heidelberger Stückemarkts.

Nachtkritiken zu Stücken von Milisavljevic:

Brandung am Deutschen Theater Berlin / Ruhrfestspiele (6/2013)

Beben am Theater Kaiserslautern (4/2017)

Geteilt am Deutschen Theater Göttingen (11/2019)

Minkowski, Krzysztof

Krzysztof Minkowski, 1980 in Szczecin (Polen) geboren, studierte Theaterwissenschaft und Schauspiel in Berlin, und anschließend Regie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Seitdem inszeniert er in Deutschland, Polen, Dänemark und der Schweiz. Mit Tschechows "Drei Schwestern" in Jelenia Góra erhielt er eine Einladung zum Warschauer Theatertreffen. Im Jahr 2016 wurde er zum Internationalen Forum des Berliner Theatertreffens eingeladen. Neben seiner Regietätigkeit unterrichtet Krzysztof Minkowski an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Krzysztof Minkowski:

Die Reiherkönigin. Ein Rap am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2008)

Idioten am Luzerner Theater (8/2012)

Richard III. am Theater Konstanz (1/2015)

Mythen der Wirklichkeit #1: Die zwei Monddiebe am Maxim Gorki Theater (10/2016)

Anschlag am Heimathafen Neukölln (5/2017)

Die bitteren Tränen der Petra von Kant am Landestheater Schwaben in Memmingen (4/2019)

Hoffnung am Saarländischen Staatstheater (9/2019)

 

Link:

http://www.k-minkowski.de/

Minks, Wilfried

Wilfried Minks, geboren 1930 im tschechoslowakischen Binai, gestorben am 13. Februar 2018, war Regisseur und Bühnenbildner.

Nach Ende des zweiten Weltkriegs kam Minks mit seiner Familie nach Deutschland. In Leipzig und Berlin studierte er Bildende Kunst. 1959 ließ er sich als Bühnenbildner ans Stadttheater Ulm engagieren, wo Kurt Hübner Intendant war. Dort lernte er Peter Zadek kennen. 1962 folgten Zadek und Minks Kurt Hübner nach Bremen, wo aus ihrer Zusammenarbeit zur Legende gewordene Theaterarbeiten entstanden wie "Frühlings Erwachen", "Die Räuber" oder "Maß für Maß".

Als Bühnenbildner arbeitete Wilfried Minks außerdem u.a. mit Peter Stein, Klaus Michael Grüber, Luc Bondy, Dieter Dorn und Claus Peymann zusammen. 1980/81 war er Mitglied des Mitbestimmungsdirektoriums am Schauspiel Frankfurt.

Bereits Anfang der 70er Jahre begann er auch selbst zu inszenieren. 2010 erhielt er den Theaterpreis "Der Faust" für sein Lebenswerk als Regisseur und Bühnenbildner.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Wilfried Minks:

Der Menschenfeind am Schauspiel Hannover (4/2008)

Oedipus am Schauspiel Hannover (2/2009)

Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes am Thalia Theater Hamburg (11/2010)

Tod eines Handlungsreisenden am Hamburger St.-Pauli-Theater (2/2012)

Waisen am Hamburger St.-Pauli-Theater (2/2014)

Mitchell, Katie

Katie Mitchell, geboren am 23. September 1964 in Reading/Großbritannien, ist Regisseurin.

Sie studierte am Magdalen College in Oxford. Ab 1988 Assistentin und von 1996 bis 1998 Hausregisseurin bei der Royal Shakespeare Company. 2000 bis 004 Hausregisseurin am Royal Court Theatre. Seit 1994 Inszenierungen am Royal National Theatre in London, wo sie seit 2003 auch Associate Director ist. Opern- und Schauspielinszenierungen führten sie nach Dublin, Kopenhagen, Mailand, New York, Stockholm und zu den Salzburger Festspielen.

In der Spielzeit 2008/09 inszenierte sie zum ersten Mal in Deutschland: Wunschkonzert von Franz Xaver Kroetz am Schauspiel Köln, das 2009 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Katie Mitchell:

Wunschkonzert am Schauspiel Köln (12/2008)

Fräulein Julie an der Schaubühne Berlin (9/2010)

Die Wellen am Schauspiel Köln (2/2011)

Wastwater am Royal Court Theatre, Gastspiel bei den Wiener Festwochen (5/2011)

Die Ringe des Saturn am Schauspiel Köln (5/2012)

Reise durch die Nacht am Schauspiel Köln (10/2012)

Die gelbe Tapete an der Schaubühne Berlin (2/2013)

Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (11/2013)

Atmen an der Berliner Schaubühne (11/2013)

Wunschloses Unglück am Burgtheater Wien (2/2014)

Footfalls / Neither an der Berliner Staatsoper (6/2014)

The Forbidden Zone bei den Salzburger Festspielen (7/2014)

2071 am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (12/2014)

Glückliche Tage am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (2/2015)

Reisende auf einem Bein am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2015)

Ophelias Zimmer an der Schaubühne Berlin (12/2015)

Schatten (Eurydike sagt) an der Schaubühne Berlin (9/2016)

Psychose 4.48 am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (3/2017)

Schlafende Männer am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (3/2018)

Bluets am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (3/2019)

Orlando an der Schaubühne Berlin (9/2019)

(Kein) Weltuntergang an der Schaubühne Berlin (9/2021)

Weitere Beiträge zu Katie Mitchell:

Der Theaterpodcast (18): Wie prägen Film und Video Theaterarbeiten und Ästhetiken? Mit Ersan Mondtag, Voxi Bärenklau und Katie Mitchell (10/2019)