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Begriff Definition
Nature Theater of Oklahoma

Das Nature Theater of Oklahoma ist eine Performance-Gruppe, die 1996 in New York von Kelly Copper und Pavol Liska gegründet wurde.

Der Name der Gruppe ist inspiriert von Franz Kafkas unvollendetem Roman "Amerika", dessen Protagonist im letzten Kapitel in den Straßen New Yorks auf das Plakat eines "Nature Theater of Oklahoma" stößt, das jedem eine Arbeit und Heimat verspricht. Wie Kafkas Karl wanderte auch Nature-Theater-Mitgründer Pavol Liska, 1974 im slowakischen Skalica geboren, als Teenager in die USA ein. Am Dartmouth-College in New Hampshire studierte er Theater, in New York unterrichtete ihn Richard Foreman. Bereits in Dartmouth lernte Liska auch Kelly Copper kennen, seine spätere Frau und Co-Regisseurin.

Nachtkritiken zu Inszenierungen des Nature Theater of Oklahoma:

Romeo und Julia in der Hamburger Kampnagel Fabrik (8/2008)
2009 mit dem Young Director's Award der Salzburger Festspiele ausgezeichnet

Life and Times, Episode 1 im Kasino des Wiener Burgtheaters (9/2009)
2010 zum Berliner Theatertreffen eingeladen

Life and Times, Episode 2 im Kasino des Wiener Burgtheaters (11/2010)

Life and Times, Episodes 3 & 4 im Kasino des Wieder Burgtheaters (1/2012)

Life and Times, Episodes 4.5 & 5 im Berliner HAU 1 (7/2013)

Germany Year 2071 beim Impulse Festival (6/2017)

Pursuit of Happiness beim Steirischen Herbst Graz (10/2017)

No President bei der Ruhrtriennale (9/2018)

Andere Beiträge zum Nature Theatre of Oklahoma:

Web-Videoserie: Nibelungen Cycle – Das Nature Theater of Oklahoma radelt auf den Spuren der Nibelungen durch die Rhein-Neckar-Region (9/2015)

Links:
www.oktheater.org

Naumann, Laura

Laura Naumann, 1989 in Leipzig geboren, ist Dramatikerin und Performerin.

Laura Naumann studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Für ihr Stück "süßer vogel undsoweiter" erhielt sie 2009 den Münchner Förderpreis für neue Dramatik. 2010 wählte als Alleinjuror Michael Althen das Stück (hier seine Juroren-Rede mit Exkurs zum Stück) für eine szenische Präsentation bei der Langen Nacht der Autoren der Autorentheatertage am Deutschen Theater aus. Laura Naumann gehört zum 2012 von ihr mitgegründeten feministischen Performance-Kollektiv Henrike Iglesias. Bis 2014 war sie auch Mitglied im Theaterkollektiv machina eX.

Nachtkritiken zu Stücken von und mit Laura Naumann:

wir aber erwachen... am Berliner Hebbel am Ufer (Co-Autorin und Performerin) (4/2012)

Demut vor deinen Taten Baby am Theater Bielefeld (9/2012)

Hedge Knights am Berliner Hebbel am Ufer (Co-Autorin und Performerin) (3/2013)

Right of Passage am Forum Freies Theater Düsseldorf (Co-Autorin und Performerin) (3/2014)

Raus aus dem Swimmingpool, rein in mein Haifischbecken am Schauspielhaus Bochum (3/2014)

I can be your hero Baby am Schauspiel Leipzig /Co-Autorin und Performerin) (6/2014)

Manchmal hat die Liebe regiert und manchmal einfach niemand am Schauspielhaus Bochum (9/2016)

Grand Prix de la Vision am Schauspiel Leipzig (11/2016)

Das hässliche Universum am Schauspiel Frankfurt (9/2017)

1968 an den Münchner Kammerspielen (Co-Autorin und Performerin) (2/2018)


Link:
henrikeiglesias.com

Siehe auch: machina eX

NDiaye, Marie

Marie NDiaye, geboren 1967 in Pithiviers bei Orléans, ist eine französisch-senegalesische Schriftstellerin.

Sie wuchs bei ihrer französischen Mutter auf und lernte ihren senegalesischen Vater erst im Alter von 11 Jahren kennen. Ihren ersten Roman, "Quant au riche avenir", veröffentlichte NDiaye mit knapp 18 Jahren.

Ihr Theaterstück "Die Schlangen" eröffnete im Oktober 2008 Primeurs, das Festival für französische Gegenwartsdramatik in Saarbrücken und wurde im Sommer 2009 bei den 5. Deutsch-Französischen Autorentagen mit dem Autorenpreis des Badischen Staatstheaters Karlsruhe auszeichnet. Ute Nyssen beschreibt in ihrem Theaterbrief aus Paris, wie Marie NDiaye – sowie die französischen Gegenwartsdramatiker Fabrice Melquiot, Ronan Chéneau, Fabrice Melquiot – in ihren Stücken mit dem Erbe der französischen Geschichte umgehen. Im November 2009 wurde NDiaye für ihren Roman "Trois femmes puissantes" mit dem renommierten Prix Goncourt ausgezeichnet.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Texten von Marie NDiaye:

Nach Europa am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (11/2013)

Nach Europa am Landestheater Salzburg (2/2015)

Andere Beiträge zu Marie NDiaye:

Bericht: Primeurs – Die 2. Ausgabe des Festivals für französische Gegenwartsdramatik in Saarbrücken (10/2008)

Theaterbrief aus Paris (4): Wie französische Dramatiker mit dem Erbe der Geschichte umgehen (6/2009)

Bericht: Primeurs – das 3. Festival für frankophone Gegenwartsdramatik in Saarbrücken (11/2009)

Needcompany

Die Needcompany ist eine internationale Performancegruppe mit Sitz in Brüssel.

Sie wurde 1986 von Jan Lauwers gegründet, der seitdem auch der künstlerische Leiter der Gruppe ist. Ko-Direktorin ist die Regisseurin und Choreografin Grace Ellen Barkey.

Nachtkritiken zu Stücken der Needcompany:

Deconstruction 07 beim Münchner Spielart Festival (11/2007)

Sad Face / Happy Face bei den Salzburger Festspielen (8/2008)

This door is too smal (for a bear) im Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm (5/2010)

Die Kunst der Unterhaltung am Burgtheater Wien (3/2011)

Caligula am Burgtheater Wien (5/2012)

Begin the Beguine am Burgtheater Wien (3/2014)

All Tomorrows Parties  beim steirischen herbst 2014 (9/2014)

The Ohno Cooperation Conversation / What do you mean what do you mean and other Pleasantries beim Festival Fidena Bochum (5/2014)

The Blind Poet bei den Kunstfestspielen Herrenhausen (6/2015)

Andere Beiträge zur Needcompany:

Buchkritik: Das TAT. Das legendäre Frankfurter Theaterlabor (7/2016)

Buchkritik: Ortlose Stimmen. Theaterinszenierungen von Masataka Matsuda, Robert Wilson, Jossi Wieler und Jan LauwersTheaterinszenierungen von Masataka Matsuda, Robert Wilson, Jossi Wieler und Jan Lauwers (5/2018)

Link:
www.needcompany.org

Siehe auch: Jan Lauwers

Nerlich, Alexander

Alexander Nerlich, geboren am 23. Mai 1979 in Reinbek bei Hamburg, ist Regisseur.

Nach dem Abitur 1998 begann Nerlich ein Regie-Studium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und an der Hochschule für Musik und Theater in München. In der Theatersaison 2003/04 und 2004/05 arbeitete er als Regieassistent am Theater Basel, danach als freier Regisseur. Für "Philotas" am Bayerischen Staatsschauspiel erhielt er den Regie-Preis der Bayerischen Theatertage 2007.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Alexander Nerlich:

Das Leben ein Traum am Bayerischen Staatsschauspiel (12/2007)

Daddy am Bayerischen Staatsschauspiel (6/2009)

Jekyll und Hyde am Theater Basel (10/2009)

Empire V am Theater Basel (1/2012)

Urfaust am Hans Otto Theater Potsdam (1/2014)

Lupus in fabula am Theater Heidelberg (4/2014)

Hamlet am Hans Otto Theater Potsdam (1/2015)

Geschichten aus dem Wiener Wald am Hans Otto Theater Potsdam (4/2015)

Peer Gynt am Hans Otto Theater Potsdam (4/2016)

Das goldene Vlies am Hans Otto Theater Potsdam (2/2017)

Neuenfels, Hans

Hans Neuenfels, 1941 in Krefeld geboren, ist Regisseur.

Neuenfels studierte Schauspiel und Regie am Max-Reinhardt-Seminar in Wien sowie an der damaligen Folkwang Hochschule in Essen-Werden, heute Folkwang Universität der Künste. 1964 debütierte er mit eigenen Inszenierungen im Theater am Naschmarkt in Wien. Acht Jahre später ging er nach Frankfurt am Main, wo er unter der Intendanz von Peter Palitzsch im Mitbestimmungsmodell das Schauspiel mitprägte.

1974 begann Neuenfels seine Karriere als Opernregisseur mit Verdis "Troubadour" in Nürnberg. Von 1986 bis 1990 war er Intendant am Theater der Freien Volksbühne in West-Berlin. 2010 inszenierte er Richard Wagners Lohengrin bei den Bayreuther Festspielen.

Seit 2005 ist Neuenfels Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und seit 2006 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. Mehrfach wurde er für sein Werk ausgezeichnet, u.a. dreimal als Opernregisseur des Jahres. 2016 erhielt er den deutschen Theaterpreis DER FAUST  für sein Lebenswerk.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Hans Neuenfels:

Richard Wagner – Wie ich Welt wurde in Zürich (6/2013)

Quartett am Theater in der Josefstadt Wien (2/2014)

Antigone am Residenztheater München (12/2016)

Andere Beiträge zu Hans Neuenfels:

Meldung: Hans Neuenfels in Opernwelt-Umfrage Regisseur des Jahres (10/2016)

Meldung: Lebenswerk-Faust für Hans Neuenfels (9/2016)

Meldung: Niederrheinischer Literaturpreis an Hans Neuenfels (9/2012)

Buchkritik: Das Bastardbuch (10/2011)

Neuhäuser, Karin

Karin Neuhäuser, 1955 in Leonberg bei Stuttgart geboren, ist Schauspielerin und Regisseurin.

Neuhäuser studierte Schauspiel in Bochum. Nach einer ersten Station in Wuppertal wechselte sie ans Theater an der Ruhr zu Roberto Ciulli. Ab 2000 arbeitet Neuhäuser auch als Regisseurin. Von 2002 bis 2005 ist sie Mitglied im Ensemble des Schauspielhauses Zürich unter der Leitung von Christoph Marthaler. Dort arbeitet sie unter anderem mit Christoph Marthaler, Stefan Pucher, Jan Bosse und Falk Richter. Seit der Spielzeit 2009/2010 ist sie Ensemblemitglied des Thalia Theaters Hamburg.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Karin Neuhäuser:

Die Fledermaus im Schauspiel Frankfurt (10/2008).

Was ihr wollt im Mülheimer Theater an der Ruhr (9/2011)

Minna von Barnhelm im Mülheimer Theater an der Ruhr (12/2012)

Hedda Gabler am Schauspiel Köln (11/2014)

 

Weitere Beiträge zu Karin Neuhäuser:

Porträt: Karin Neuhäuser – Spezialistin für lebenshungrige Frauen (11/2006)

Neumann, Bert

Bert Neumann, 1960 in Magdeburg geboren, 2015 gestorben, war Bühnenbildner.

Neumann war seit 1992 Chefbühnenbildner in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und mit seiner Agentur LSD auch lange zuständig für das Corporate Design des Hauses. Neumann erdachte neue Raumordnungen und Bühnenformen, in denen Containerwelten ebenso vorkamen wie die Antike, und überhöhte die Accessoires kleinbürgerlicher Wohnästhetiken zu politischen und ökonomischen Zeichen. Er war und ist stilprägend für das Theater von Frank Castorf ebenso wie für die Arbeit von René Pollesch. Seit 2004 hat Neumann auch immer wieder Bühnen für Inszenierungen von Johan Simons gebaut.

2003 wurde Bert Neumann mit dem Theaterpreis der Stiftung Preußische Seehandlung Berlin ausgezeichnet. 2015 erhielt er auch den Hein-Heckroth-Preis für Bühnenbild. Seit 2009 war Neumann Mitglied der Berliner Akademie der Künste. Am 30. Juli 2015 ist Neumann überraschend in seinem Mecklenburger Haus verstorben.

Nachtkritiken zu Inszenierungen in Bert Neumann-Bühnenbildern:

L'Affaire Martin! in der Berliner Volksbühne (10/2006)

Nord bei den Wiener Festwochen (6/2007) und später in der Berliner Volksbühne

Liebe ist kälter als das Kapital in Stuttgart (9/2007)

Diktatorengattinen in der Berliner Volksbühne (10/2007)

Emil und die Detektive in der Berliner Volksbühne (12/2007)

Die Zofen bei den Wiener Festwochen (4/2008) und im Prater der Berliner Volksbühne

Hiob an den Münchner Kammerspielen (4/2008)

Darwin-Win & Martin Loser-Drag-King & Hygiene auf Tauris auf der Hinterbühne der Berliner Volksbühne (4/2008)

Ruhrtrilogie Teil 1 in Mülheim/Ruhr (6/2008) und Teil 2 in Mülheim/Ruhr (6/2009)

Fantasma im Burgtheater Wien (12/2008)

Ein Chor irrt sich gewaltig im Prater der Berliner Volksbühne (4/2009)

Amanullah Amanullah im Prater der Berliner Volksbühne (4/2009)

Medea in der von ihm entworfenen Freilichtspielstätte Agora vor der Berliner Volksbühne (6/2009)

Kasimir und Karoline in Athen (7/2009), Avignon und Köln

Ozean in der Berliner Volksbühne (11/2009)

Ich schau dir in die Augen, gesellschaftlicher Verblendungszusammenhang! in der Berliner Volksbühne (1/2010)

Mädchen in Uniform im Hamburger Schauspielhaus (2/2010)

Soldaten in der Berliner Volksbühne (2/2010)

Nach Moskau! Nach Moskau! im Moskauer Mossowjet-Theater (5/2010)

Das Badener Lehrstück vom Einverständnis an der Berliner Volksbühne (6/2010)

Schmeiß Dein Ego weg! an der Berliner Volksbühne (1/2011)

Hotel Savoy an den Münchner Kammerspielen (10/2010)

XY Beat an den Münchner Kammerspielen (11/210)

Der Kaufmann von Berlin an der Berliner Volksbühne (22/2010)

Jeff Koons an den Münchner Kammerspielen (1/2011)

Mjunik Disco an den Münchner Kammerspielen (4/2011)

Fahrende Frauen am Zürcher Schauspielhaus (5/2011)

Der Spieler bei den Wiener Festwochen (6/2011)

Die Kunst war viel populärer als ihr noch keine Künstler wart! an der Berliner Volksbühne (6/2011)

Die Liebe zum Nochniedagewesenen am Burgtheater Wien (12/2012)

Kill your Darlings an der Berliner Volksbühne (1/2012)

Die Marquise von O. an der Berliner Volksbühne (3/2012)

Der Geizige an der Berliner Volksbühne (6/2012)

Der eingebildete Kranke an der Berliner Volksbühne (6/2012)

E la nave va an den Münchner Kammerspielen (9/2011)

Neues vom Dauerzustand am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2012)

Don Juan an der Berliner Volksbühne (9/2012)

Die Wirtin an der Berliner Volksbühne (11/2012)

Fucking Liberty! an der Berliner Volksbühne (1/2013)

König Lear an den Münchner Kammerspielen (3/2013)

Der General an der Berliner Volksbühne (5/2013)

Glanz und Elend der Kurtisanen an der Berliner Volksbühne (9/2013)

Cavalcade or Being a holy Motor am Akademietheater Wien (9/2013)

Das Schottenstück an der Berliner Volksbühne (10/2013)

Gasoline Bill an den Münchner Kammerspielen (11/2013)

La Cousine Bette an der Berliner Volksbühne (12/2013)

Herein! Herein! Ich atme euch ein! am Schauspielhaus Zürich (1/2014)

Je t'adorno am Schauspiel Frankfurt (3/2014)

Die Krönung Richards III. am Burgtheater Wien (3/2014)

Trompe l'amour an der Berliner Volksbühne (4/2014)

Baumeister Solness an der Berliner Volksbühne (5/2014)

House for sale an der Berliner Volksbühne (9/2014)

Kaputt an der Berliner Volksbühne (11/2014)

Von einem, der auszog ... an der Berliner Volksbühne (3/2015)

Love / No Love am Schauspielhaus Zürich (5/2015)

Die Brüder Karamasow bei den Wiener Festwochen (5/2015)

Keiner findet sich schön an der Berliner Volksbühne (6/2015)

Die Brüder Karamasow im umgestalteten Bühnenraum der Berliner Volksbühne (11/2015)

Service/No Service an der Berliner Volksbühne (12/2015)

Judith an der Berliner Volksbühne (1/2016)

 

Weitere Texte zu Bert Neumann:

Meldung: Hein-Heckroth-Preis 2015 an Bert Neumann (4/2015)

Laudatio: René Pollesch bei der Verleihung des Hein-Heckroth-Bühnenbildpreises an Bert Neumann (5/2015)

Meldung: Der Bühnenbildner Bert Neumann ist tot (7/2015)

Meldung: Bert Neumann Association will Bühnenbilder retten (7/2018)

Link:
www.bert-neumann-association.de

Neumann, Jan

Jan Neumann, 1975 in München geboren, ist Autor, Schauspieler und Regisseur.

Nach seiner Schauspielausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding war Jan Neumann festes Ensemblemitglied am Bayerischen Staatsschauspiel München und am Schauspiel Frankfurt, wo er in der Spielzeit 2004/05 bei seinem ersten eigenen Stück "Goldfischen" auch zum ersten Mal Regie führte. Es folgten Arbeiten u.a. am Schauspiel Stuttgart, am Schauspiel Köln, am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Maxim Gorki Theater Berlin.
Neumann entwickelt seine Stücke meist im Probenprozess. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er Hausregisseur am Deutschen Nationaltheater Weimar.

Nachtkritiken zu seinen Arbeiten:

Kredit am Schauspiel Frankfurt (1/2008, Autor und Regisseur)

Vom Ende der Glut im Theater Aalen (5/2008, Autor und Regisseur)

Herzschritt am Düsseldorfer Schauspielhaus (9/2008, Autor)

Herzschritt am Schauspiel Frankfurt (11/2008, Autor und Regisseur)

Königs Moment am Nationaltheater Mannheim (3/2009, Autor)

Die Leiden des jungen Werther am Schauspiel Essen (10/2009, Stückbearbeiter und Regisseur)

Herzschritt am Theater Altenburg-Gera (11/2009, Autor)

Fundament am Staatstheater Stuttgart (11/2009, Autor und Regisseur)

Gott allein am Staatsschauspiel Dresden (4/2010, Autor und Regisseur)

Amazonas am Maxim Gorki Theater (10/2010, Stückbearbeiter und Regisseur)

Hochstapeln am Schauspielhaus Bochum (12/2010, Autor und Regisseur)

Chihuahua am Nationaltheater Mannheim (4/2011, Autor und Regisseur)

Tod eines Handlungsreisenden am Staatstheater Stuttgart (6/2011, als Regisseur)

Bagdad 3260 km am Schauspiel Hannover (6/2012, Autor und Regisseur)

Baumeister Solness am Nationaltheater Weimar (2/2014, Regisseur)

Don Karlos am Schauspielhaus Bochum (11/2015, Regisseur)

Bombenstimmung bei den Ruhrfestspielen/Koproduktion: NT Weimar (5/2017, Autor)

Drei Mal die Welt am Nationaltheater Weimar/Staatstheater Mainz (2/2018, Autor und Regisseur)

Der Fall der Götter am Theater Essen (4/2018, Regisseur)

 

Weitere Texte zu Jan Neumann:

Porträt: Der Autor, Regisseur und Schauspieler Jan Neumann arbeitet an der Wiederbelebung des Erzähltheaters (1/2008)

 

Website:

www.janneumann.de

Nickel, Christian

Christian Nickel, 1969 in Heilbronn geboren und in Hamburg aufgewachsen, ist Schauspieler und Regisseur. Bevor er 1993 sein Schauspielstudium an der Berliner Ernst-Busch-Schule aufnahm, hatte er Medizin studiert. Noch während des Schauspielstudiums wurde er von Peter Stein entdeckt, der ihn (nach einer ersten Rolle in Steins Salzburger Abschiedsinszenierung, "Libussa" von Franz Grillparzer) 2000 schließlich als jungen Faust in seinem Goethe-Marathon besetzte, eine Rolle, die Nickel nach einem Sturz von Bruno Ganz komplett übernahm. Sein Debüt als Regisseur gab Christian Nickel 2002 im Alten Schauspielhaus Stuttgart mit Lessings "Emilia Galotti".

Nachtkritiken gibt es zu:

Was ihr wollt am Wiener Burgtheater (gesehen beim Berliner Theatertreffen 5/2007, Schauspieler)

Wallenstein am Wiener Burgtheater (12/2007, Schauspieler) 

Peer Gynt bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel (7/09, Regisseur)

Antigone/Das Produkt am Landestheater Salzburg (11/09, Regisseur).