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Begriff Definition
NO99

NO99 war ein Ensembletheater in Tallinn/Estland, das zu den innovativsten und international erfolgreichsten Theatern Estlands gehört hat.

Als Rechtsnachfolger des in einem früheren Offizierskasino beheimateten Altstadttheaters in Tallinn wurde das Theater NO99 im Jahr 2004 gegründet. Der Name steht als Abkürzung für Nummer 99. Das Theater zählt seit Beginn seine Produktionen rückwärts und beabsichtigt, sich aufzulösen, wenn man bei Null angekommen ist.

Zum künstlerischen Leitungsteam gehörten der Regisseur Tiit Ojasoo, die bildende Künstlerin Ene-Liis Semper und der Dramaturg Eero Epner. Das NO99 war regelmäßig auf Festivals im deutschsprachigen Raum präsent. 2011 nahm es an der internationalen Koproduktion Three Kingdoms (Text: Simon Stephens, Regie: Sebastian Nübling) gemeinsam mit dem Lyric Theatre Hammersmith/London und den Münchner Kammerspielen teil, die für das nachtkritik.de-Theatertreffen 2012 und den Faust Theaterpreis 2012 nominiert wurde. Im März erhielt NO99 den Hauptpreis der Prager Quadriennale für Szenografie für die Installation "Unified Estonia". Im Januar 2019 löste sich das Theater auf.

Nachtkritiken zu Inszenierungen des NO99 und zu Arbeiten ihres Leitungsteams:

Nafta! bei der Reihe Projektion Europa in Hamburg (8/2007)

HEM oder Heiße estnische Männer bei Auawirleben in Bern (4/2008)

Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt bei den Wiener Festwochen (6/2010)

Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt beim finnischen Festival Teatterikesä (8/2010)

Three Kingdoms an den Münchner Kammerspielen (10/2011)

Fuck your Ego am Thalia Theater Hamburg (4/2012)

Iga eht südamelöök (Jeder echte Herzschlag) bei Auawirleben in Bern (4/2013)

Ilona. Rosetta. Sue an den Münchner Kammerspielen (10/2013)

Hanumans Reise nach Lolland am Thalia Theater Hamburg (12/2013)

Die Stunde da wir nichts voneinander wußten am Thalia Theater Hamburg (4/2015)

Sühne und Schuld am Theater Luzern (1/2019)

Andere Beiträge zu NO99:

Theaterbrief aus Estland: Wie die Theatertruppe NO99 mit einem Musical Politik macht. (3/2015)

Link: www.no99.ee

Nolte, Jakob

Jakob Nolte, geboren 1988 in Gehrden, ist Dramatiker und Prosaautor.

Nolte wuchs in Barsinghausen am Deister auf und studierte Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Sein Debütroman "ALFF" wurde mit dem Kunstpreis Literatur Fotografie 2016 ausgezeichnet. 2017 stand er mit "Schreckliche Gewalten" auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Gemeinsam mit Michel Decar schreibt er auch Stücke unter dem Namen Nolte Decar.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Jakob Nolte:

Helmut Kohl läuft durch Bonn von Nolte Decar am Theater Bonn (12/2013)

Das Tierreich von Nolte Decar am Schauspiel Leipzig (10/2014)

Der Volkshai von Nolte Decar am Theater Bonn (1/2015)

Gespräch wegen der Kürbisse am Deutschen Theater Berlin (6/2016)

Nord-Schwerpunkt

Der Nord-Schwerpunkt war ein Projekt von nachtkritik.de in der Spielzeit 2011/2012, das von der Hamburger Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gefördert wurde.

Wie steht es wirklich um die finanziell und kulturpolitisch unter Druck geratenen Theater in Norddeutschland? Wie sieht das Schauspiel an Häusern aus, deren Austattung alles andere als luxuriös ist, die aber einen Teil des Reichtums der deutschen Stadttheaterlandschaft ausmachen? Mit diesen Fragen startete nachtkritik.de zur Spielzeit 2011/2012 eine verstärkte Berichterstattung über regionale Bühnen und Stadttheater in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Ausgangssituation umriss Georg Kasch in einem Überblicksartikel zur Theaterkrise NordNordOst. Und Andreas Schnell ging der Frage nach, warum es der Nordwesten besser hat. Am Ende der Spielzeit zog Georg Kasch Bilanz.

Nachtkritiken und Berichte im Rahmen des Nord-Schwerpunkts:

Theaterkrise NordNordOst (9/2011)

Yerma am Theater Lübeck (9/2011)

Neue Dramatik am Landestheater Schleswig-Holstein (9/2011)
(Felicia Zellers "Kaspar Häuser Meer" und Dirk Lauckes "Der warme Kuss vom kalten Bier) 

Maria Stuart am Theater Vorpommern (9/2011)

König Lear am Theater Kiel (10/2011)

Bernarda Albas Haus am Theater Kiel (10/2011)

Angst essen Seele auf am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (10/2011)

Das Leben des Galilei am Volkstheater Rostock (10/2011)

Deutschland sucht das Suppenhuhn am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (10/2011)

Alles über meine Mutter am Theater Lübeck (10/2011)

Der Schimmelreiter bei der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz (11/2011)

Bildergeschichten I: Liebe, diesseits, jenseits am Theater Kiel (11/2011)

Über die Möglichkeiten der Punkbewegung am Volkstheater Rostock (11/2011)

Hat es der Nordwesten besser? (11/2011)

A Clockwork Orange am Landestheater Schleswig-Holstein (12/2011)

Dat Düwelswiew am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (1/2012)

Tartuffe am Theater Lübeck (1/2012)

Gertrud am Landestheater Schleswig-Holstein (2/2012)

lieber schön am Theater Kiel (2/2012)

Das Fest im Greifswalder Theater Vorpommern (3/2012)

Die heilige Johanna der Schlachthöfe an der Vorpommerschen Landesbühne (3/2012)

Romeo und Julia am Volkstheater Rostock (3/2012)

Anna Karenina am Theater Lübeck (3/2012)

Felix Krull und seine Erben am Theater Kiel (4/2012)

Endspiel am Theater Vorpommern (5/2012)

Der Besuch der alten Dame am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (5/2012)

Gutes Theater, schlechtes Theater, Theater vor Ort. Eine Bilanz (8/2012)


Link:
Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Nordalm, Jenke

Jenke Nordalm, geboren 1972, ist Regisseurin.

Nach dem Studium der Theaterwissenschaft in Berlin und London arbeitete sie von 1997 bis 1998 als Regieassistentin am Maxim Gorki Theater Berlin und danach für ein Jahr am Theater Basel. Seit 2000 freie Regisseurin, von 2001 bis 2006 Zusammenarbeit mit Daniela Kranz als Regieteam Kranz/Nordalm. In den Spielzeiten 2010/11 und 2012/13 war Nordalm auch Dramaturgin am Landestheater Tübingen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Jenke Nordalm:

Heut werd ich nicht alt am Theater Aachen (2/2009)

Paradies am Theater Tübingen (9/2009)

Das goldene Vlies an den Wuppertaler Bühnen (2/2011)

Unterleuten am Nationaltheater Weimar (11/2017)

Link:

www.jenkenordalm.de

norton.commander.productions

norton.commander.productions sind Performance-Duo aus Dresden, das seit 1995 Theaterinszenierungen, Performances, Kunstaktionen und Kurzfilme realisiert.

Kennzeichnend für die Arbeit der Künstler und Theaterregisseure Harriet Maria Meining, geboren 1967, und Peter Meining, geboren 1971, ist ein technisch raffinierter Umgang mit Video und Film auf der Bühne. Mit Techniken wie Collage und Schnitt verfremden sie bekannte Stoffe, untersuchen und sezieren die jeweiligen Vorlagen und Figuren. Dabei kreisen norton.commander.productions um die Konfrontation des menschlichen Körpers mit der Medienwelt und ihren ästhetischen Oberflächen, aber auch ihren impliziten politischen Machtstrukturen. Für die Bühne bearbeiten sie vorwiegend klassische Vorlagen ("Woyzeck") und Filmstoffe ("Solaris", "Frankenstein"). 2010 erhielten sie den erstmals vergebenen George-Tabori-Preis.

Nachtkritiken zu Arbeiten von norton.commander.productions:

The Wolf Boys im Europäischen Zentrum der Künste Hellerau (5/2010)

Tanz den Tod! im Europäischen Zentrum der Künste Hellerau (12/2013)


Links:

www.nc-productions.com

Nübling, Sebastian

Sebastian Nübling, geboren am 19. Juli 1960 in Lörrach, ist Regisseur.

Der studierte Kulturwissenschaftler wurde 1997 Regisseur am Jungen Theater Basel. Seine Inszenierung des Jugendstücks der israelischen Dramatikerin Edna Mazya "Die Schaukel" gewann im Jahr 2000 den 1. Preis des Festivals Impulse. Sein 2003 am Schauspielhaus Stuttgart entstandenes Hooligan-Drama "Il Furiosi" wurde u.a. mit dem Preis des Festivals Politik im Freien Theater ausgezeichnet und war Nüblings endgültiger Durchbruch als Regisseur. Mehrfach wurden Inszenierungen von Sebastian Nübling zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Sebastian Nübling:

Gespenster an der Berliner Schaubühne (2/2007)

Pornographie am Schauspiel Hannover (6/2007)

Hass an den Münchner Kammerspielen (1/2008)

Macbeth am Zürcher Schauspielhaus (3/2008)

Furcht und Zittern bei der Ruhrtriennale (9/2008)

Familienforschung am Theater Freiburg (11/2008)

Kritische Masse am Schauspielhaus Hamburg (2/2009)

Dear Wendy am Theater Basel (5/2009)

Judith/Juditha triumphans bei den Salzburger Festspielen (7/2009)

Der Revisor am Zürcher Schauspielhaus (10/2009)

Endstation Sehnsucht an den Münchner Kammerspielen (1/2010)

Ubu am Schauspiel Essen (4/2010)

Ödipus und seine Kinder am Zürcher Schauspielhaus (1/2011)

Three Kingdoms an den Münchner Kammerspielen (10/2011)

S A N D am Zürcher Schauspielhaus (12/2011)

Volpone am Schauspielhaus Bochum (3/2012)

Orpheus steigt herab an den Münchner Kammerspielen (9/2012)

Wie es euch gefällt am Zürcher Schauspielhaus (10/2012)

"Rechne" im Rahmen von Arm und Reich am Schauspielhaus Zürich (5/2013)

Ilona. Rosetta. Sue. an den Münchner Kammerspielen (10/2013)

Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2013)

Die Klasse am Theater Basel (12/2013)

Carmen Disruption am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (3/2014)

Matto regiert am Schauspielhaus Zürich (5/2014)

Fallen am Gorki Theater Berlin (9/2014)

Der Untergang der Nibelungen am Gorki Theater Berlin (10/2014)

Morning am Jungen Theater Basel beim Festival Politik im Freien Theater in Freiburg (11/2014)

Der diskrete Charme der Bourgeoisie am Schauspielhaus Zürich (12/2014)

Camino Real an den Münchner Kammerspielen (3/2015)

Noise bei den Wiener Festwochen (6/2015)

Und dann kam Mirna am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2015)

In unserem Namen am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2015)

Viel gut essen am Schauspielhaus Zürich (2/2016)

Melancholia am Theater Basel (5/2016)

Wut/Rage am Thalia Theater Hamburg (9/2016)

In Formation am Schauspielhaus Zürich (12/2016)

Zucken Maxim Gorki Theater Berlin /  Junges Theater Basel (3/2017)

Nach uns das All am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2017)

get deutsch or die tryin' am Maxim Gorki Theater (5/2017)

Tod eines Handlungsreisenden am Thalia Theater Hamburg (11/2017)

Die Hamletmaschine am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2018)

Sweatshop – Deadly Fashion am Schauspielhaus Zürich (5/2018)

Außer sich am Maxim Gorki Theater Berlin (10/2018)

Maria im Thalia Theater Hamburg (1/2019)

Verlobung in St. Domingo – ein Widerspruch am Schauspielhaus Zürich (4/2019)

Herzstück am Maxim Gorki Theater Berlin (8/2019)

Weitere Beiträge zu Sebastian Nübling:

Meldung: Die Nominierungen für den Mülheimer Dramatikerpreis 2009 (3/2009)

Meldung: Die Nominierten für den deutschen Theaterpreis "Der Faust" 2012 (8/2012)

Essay: Computerspiele und Theater – Wie die neue Medienkunst die Bühnenwirklichkeit verändert (11/2012)

Meldung: Auswahl für das Berliner Theatertreffen 2013 steht (2/2013)

Meldung: Schweizer Theaterpreise 2014 vergeben (5/2013)

Essay: Theater in Games – Wie Computerspiele die alte Bühnenkunst neu inszenieren (12/2013)

Theaterbrief aus Großbritanien: Das vom "German theatre" inspirierte Experiment "Secret Theatre" des Lyric Hammersmith London (3/2014)

Meldung: Offener Brief - Theatermacher*innen fordern verändere Asypolitik (7/2014)

Bericht: Politik im Freien Theater 2014 – Auftaktbericht von der 9. Ausgabe des Festivals in Freiburg (11/2014)

Meldung: Nestroypreise und -nominierungen 2015 (9/2015)

Meldung: Offener Brief zur Situation in der Türkei an Angela Merkel (1/2016)

Meldung: Sibylle-Berg-Stück gewinnt Berliner Friedrich-Luft-Preis (3/2016)

Meldung: Verein "Pro Quote Bühne" gegründetVerein "Pro Quote Bühne" gegründet (10/2017)

Nunes, Antú Romero

Antú Romero Nunes, geboren 1983 in Tübingen, ist Regisseur.

2005 bis 2009 Studium der an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Nunes' Diplominszenierung nach Schillers "Der Geisterseher" wurde 2010 zum Festival Radikal jung ans Münchner Volkstheater eingeladen. Zur Festivalausgabe 2011 war er mit seinem Frankfurter "Peer Gynt" eingeladen. Ab der Spielzeit 2009/2010 inszenierte Nunes u.a. am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Frankfurt und am Maxim Gorki Theater Berlin.Seit der Spielzeit 2014/15 ist Nunes Hausregisseur am Thalia Theater.

Nachtkritiken gibt es zu folgenden Inszenierungen:

Der Geisterseher am Maxim Gorki Theater, besprochen innerhalb des Festival-Berichts zu "Radikal jung" (4/2010, Premiere 1/2009)

Abgesoffen am Schauspiel Frankfurt, besprochen innerhalb des Festival-Berichts zu "AUAWIRLEBEN" (5/2011, Premiere 10/2009)

Das Prinzip Meese am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2010)

Sinn am Schauspiel Essen (3/2010)

Atropa am Thalia Theater Hamburg (10/2010)

Peer Gynt am Schauspiel Frankfurt (12/2010)

Rocco und seine Brüder am Maxim Gorki Theater Berlin (5/2011)

Merlin oder Das wüste Land am Thalia Theater Hamburg (9/2011)

Die Familie Schroffenstein am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2011)

Einar Schleef. Die Tagebücher am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2012)

zeit zu lieben zeit zu sterben am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2012)

Solaris am Zürcher Schauspielhaus (5/2012)

Die Räuber am Maxim Gorki Theater Berlin (8/2012)

Einige Nachrichten an das All am Akademietheater Wien (11/2012)

Don Giovanni. Die letzte Party am Thalia Theater Hamburg (1/2013)

'N Haufen Kohle am Maxim Gorki Theater Berlin (4/2013)

Fünf Tage im Juni am Maxim Gorki Theater Berlin (6/2013)

Alice im Wunderland am Schauspielhaus Zürich (11/2013)

Das Geisterhaus am Burgtheater Wien (1/2014)

Guillaume Tell am der Bayerischen Staatsoper (6/2014)

Der Ring: Rheingold / Walküre am Thalia Theater Hamburg (10/2014)

Der Ring: Siegfried / Götterdämmerung am Thalia Theater Hamburg (1/2015)

Die Macht der Finsternis am Burgtheater Wien (4/2015)

Die Dreigroschenoper am Thalia Theater Hamburg (9/2015)

Hotel Europa oder Der Antichrist am Akademietheater Wien (12/2015)

Das Schloss am Thalia Theater Hamburg (6/2016)

Richard III. am Thalia Theater Hamburg (10/2016)

Die Orestie des Aischylos am Wiener Burgtheater (3/2017)

Die Odyssee. Eine Irrfahrt nach Homer (5/2017)

Caligula am Berliner Ensemble (9/2017)

Michael Kohlhaas am Thalia Theater Hamburg (1/2018)

Macbeth am Burgtheater Wien (5/2018)

Orpheus am Thalia Theater Hamburg (9/2018)

Eine Familie am Thalia Theater Hamburg (2/2019)

Max und Moritz bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2019)

Weitere Beiträge zu Antú Romero Nunes:

Meldung: Friedrich-Luft-Preis 2012 für Antú Romero Nunes (2/2013)

Meldung: Einladungen zum Berliner Theatertreffen 2018 (1/2018)

Meldung: Vierer-Team leitet ab 2020 das Schauspiel Basel (6/2019)

Nußbaumeder, Christoph

Christoph Nußbaumeder, 1978 in Eggenfelden geboren, Dramatiker.

Nußbaumeder studierte Rechtswissenschaften, Germanistik und Geschichte an der FU Berlin. 2004 erhielt er für sein Debütdrama "Mit dem Gurkenflieger in die Südsee" den Preis des Stückewettbewerbs der Schaubühne am Lehniner Platz. 2005 absolvierte er eine International Residency for Emerging Playwrights am Royal Court Theatre in London. In der Spielzeit 2007/2008 war Nußbaumeder Hausautor am Nationaltheater Mannheim. Im Januar 2010 wurde ihm der erste Dramatikerpreis des Kölner KunstSalons zuerkannt, 2016 erhielt er einen Förderpreis der Internationalen Bodenseekonferenz.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Stücken von Christoph Nußbaumeder:

Jetzt und in Ewigkeit (UA) am Nationaltheater Mannheim (12/2007)

Mörder-Variationen (UA) am Schauspiel Köln (5/2008)

Die Kunst des Fallens (UA) am Schauspiel Köln (5/2010)

Eisenstein (UA) am Schauspielhaus Bochum (9/2010)

Eine Zierde für den Verein (UA, Bearbeitung eines Romans von Marieluise Fleißer) am Theater Ingolstadt (10/2011)

Die Kunst des Fallens am Landestheater Linz (4/2012)

Meine gottverlassene Aufdringlichkeit (UA) in den Berliner Sophiensaelen (9/2012)

Mutter Kramers Fahrt zur Gnade (UA) bei den Ruhrfestspielen (5/2013)

Das Wasser im Meer (UA) im Landestheater Linz (5/2016)

Margarete Maultasch (UA) am Landestheater Schwaben in Memmingen (10/2018)

Mutter Kramers Fahrt zur Gnade am Schlesweig-Holsteinischen Landestheater (3/2019)



Andere Beiträge zu Christoph Nußbaumeder:

Meldung: Neuer Dramatikerpreis des Kölner KunstSalons an Christoph Nußbaumeder (1/2010)

Bericht: Ohne alles – Die dritte Ausgabe des Bochumer Autorenfests zeigt wieder neue Stücke ohne Bühnenbilder (6/2010)

Meldung: Förderpreise der Internationalen Bodenseekonferenz vergeben (11/2016)

Nüsse, Barbara

Barbara Nüsse, 1943 in Essen geboren, ist Schauspielerin.

Sie studierte Schauspiel an der Otto Falckenberg Schule in München, arbeitete am Staatstheater Stuttgart und am Schauspielhaus Bochum unter der Regie von Claus Peymann und gehörte fünf Jahre zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses Hamburg. Neben weiteren Engagements am Residenztheater in München, dem Maxim Gorki Theater Berlin, dem Schauspielhaus Zürich, den Münchner Kammerspielen und dem Burgtheater Wien spielt sie auch in Kino- und Fernsehfilmen wie "Der Schuss" und "Juls Freundin". Heute lebt sie in Hamburg. 2010 bekam sie den Gertrud-Eysoldt-Ring 2009 zugesprochen, insbesondere für ihre Darstellung des König Lear am Schauspielhaus Köln in der Inszenierung von Karin Beier. 2018 erhielt sie den deutschen Theaterpreis Der Faust.

Nachtkritiken zu Inszenierungen mit Barbara Nüsse:

Courasche oder Gott lass nach bei der Ruhrtriennale (10/2007)

Troilus und Cressida bei den Wiener Festwochen (5/2008)

Riesenbutzbach. Eine Dauerkolonie bei den Wiener Festwochen (5/2009)

König Lear in Köln (9/2009)

Späte Nachbarn an den Münchner Kammerspielen (11/2009)

Hamlet am Thalia Theater Hamburg (9/2010)

Falling Man am Thalia Theater Hamburg (1/2011)

My Darkest Star live in concert: Draußen vor der Tür am Thalia Theater Hamburg (4/2011)

Faust 1 & 2 bei den Salzburger Festspielen (8/2011)

Der Kirschgarten am Thalia Theater Hamburg (3/2012)

Herzzentrum I-IV am Thalia Theater Hamburg (8/2012)

Jeder stirbt für sich allein am Thalia Theater Hamburg (10/2012)

Leeres Theater am Thalia Theater Hamburg (2/2013)

Kommune der Wahrheit bei den Wiener Festwochen (6/2013)

Der nackte Wahnsinn am Thalia Theater Hamburg (10/2013)

Die Möwe am Thalia Theater Hamburg (2/2014)

Die Blechtrommel am Hamburger Thalia Theater (3/2015)

Geld. Trilogie meiner Familie 2 bei der Ruhrtriennale (9/2016)

Der Schimmelreiter am Thalia Theater Hamburg (11/2016)

Das achte Leben (Für Brilka) am Thalia Theater Hamburg (4/2017)

Hunger. Trilogie meiner Familie 3 bei der Ruhrtriennale (9/2017)

Der Sturm am Thalia Theater Hamburg (2/2018)

Andere Beiträge zu Barbara Nüsse:

Blog: Wir gratulieren Barbara Nüsse zum 70. Geburtstag (2/2013)

Meldung: Deutscher Theaterpreis Der Faust 2018 verliehen (11/2018)

Siehe auch: Luk Perceval