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Begriff Definition
Ritter, Niklas

Niklas Ritter, geboren 1972 in Berlin, ist Videokünstler und Regisseur.

Er studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und arbeitete danach u.a. am Schauspiel Leipzig, am Schauspiel Hannover, am Schauspiel Köln, am Staatsschauspiel Dresden, am Schauspiel Frankfurt und am Berliner Maxim Gorki Theater. Als Videokünstler verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den Regisseuren Armin Petras und Sebastian Baumgarten.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Niklas Ritter:

Carmen Kittel oder Ich wünsch mir Sonnenstrand am Anhaltischen Theater Dessau (5/2010)

Enron am Hans Otto Theater Potsdam (10/2010)

Hamlet am Anhaltischen Theater Dessau (10/2011)

Liebe Kannibalen Godard am Schauspiel Stuttgart (12/2013)

Skizze eines Sommers am Hans Otto Theater Potsdam (12/2017)

Welt am Draht am Vorarlberger Landestheater Bregenz (10/2018)

Talk Radio am Stadttheater Bremerhaven (12/2018)

Antoinette Capet – Die Österreicherin am Vorarlberger Landestheater Bregenz (11/2019)

Die Hauptstadt am Deutschen Theater Göttingen (7/2020)

Roesler, Julia

Julia Roesler, 1978 in Göttingen geboren, ist Regisseurin.

Sie studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim, wo sie inzwischen auch Lehrbeauftragte ist. Ihre Inszenierungen entstehen als Gemeinschaftsarbeiten mit der Theatergruppe werkgruppe2, deren Gründungsmitglied sie ist. Die Arbeit der werkgruppe2 wird zum Dokumentartheater gerechnet.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Julia Roesler:

Friedland am Deutschen Theater Göttingen (5/2009)

Soldaten am Deutschen Theater Göttingen (6/2011)

Rotlicht am Deutschen Theater Göttingen (4/2013)

Polnische Perlen am Staatstheater Braunschweig (3/2014)

Blankenburg am  Staatstheater Oldenburg (6/2014)

Erdbeerwaisen am Staatstheater Braunschweig (10/2014)

Fliehen & Forschen am Staatstheater Braunschweig (3/2015)

Die Georgier am Theater Ingolstadt (11/2016)

 

Siehe auch: werkgruppe2, Dokumentartheater


Link:

www.werkgruppe2.de

Röggla, Kathrin

Kathrin Röggla, geboren 1971 in Salzburg/Österreich und wohnhaft in Berlin-Neukölln, ist Schriftstellerin und Theaterautorin.

Sie begann ein Studium der Germanistik und Publizistik in Salzburg und setzte es ab 1992 in Berlin fort, wo sie es, laut Angaben auf ihrer Homepage, "1999 erfolgreich abbrach". Röggla arbeitet in ihren oft medienanalytischen Texten mit dokumentarischen Mitteln. Zu den bekanntesten Werken der Autorin, die regelmäßig auch für das Radio produziert, zählen "wir schlafen nicht" (2004) und "draußen tobt die dunkelziffer" (2005). Mit letzterem Stück wurde sie 2006 erstmals zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Eine zweite Einladung erfolgte 2010 für "Die Beteiligten", ihr Mediendrama um den Entführungsfall der Österreicherin Natascha Kampusch.

2010 wurde Kathrin Röggla mit dem Franz-Hessel-Preis, 2012 mit dem Arthur-Schnitzler-Preis und dem Mainzer Stadtschreiberpreis ausgezeichnet. Im Sommer 2014 trat sie die dritte Saarbrücker Poetikdozentur für Dramatik der Universität des Saarlandes an. Seit 2015 ist sie stellvertretende Präsidentin der Berliner Akademie der Künste. Seit November 2015 gehört sie ausserdem der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung an.

 

Texte von Kathrin Röggla auf nachtkritik.de:

Kathrin Rögglas Poetik-Vorlesung an der Universität Duisburg-Essen (1/2015)

Kathrin Röggla antwortet auf Kevin Rittbergers Kritik der Buchvorstellung "Lob des Realismus" in der Berliner Akademie der Künste und plädiert für eine Diskussion über Ästhetik und Herrschaftsstrukturen (5/2015)

 

Nachtkritiken zu Stücken von Kathrin Röggla:

Publikumsberatung (eine schüchterne Veranstaltung) am Züricher Theater Neumarkt  (5/2008)

Worst Case am Theater Freiburg (10/2008)

Worst Case am Theater Dortmund (3/2009)

Die Beteiligten am Düsseldorfer Schauspielhaus (4/2009)

Die Beteiligten am Wiener Akademietheater (10/2010)

Die Unvermeidlichen am Nationaltheater Mannheim (2/2011)

Nicht hier oder Die Kunst zurückzukehren am Staatstheater Kassel (9/2011)

Wir sind noch einmal davon gekommen am Theater Basel (1/2012)

Kinderkriegen am Residenztheater München (5/2012)

Das Aufspüren von Gefahrenquellen bei "Ausgewachsen" beim Sommerfestival auf Kampnagel Hamburg (8/2012)

Der Lärmkrieg am Schauspiel Leipzig (10/2013)

Der Lärmkrieg am Staatstheater Mainz (11/2013)

Normalverdiener am E.T.A. Hoffmann-Theater Bamberg (10/2017)

 

Andere Beträge zu Kathrin Röggla:

Buchkritik: "besser wäre: keine" von Kathrin Röggla (8/2013)

 

Link:

www.kathrin-roeggla.de

Rois, Sophie

Sophie Rois, 1961 im oberösterreichischen Ottensheim geboren, ist Schauspielerin.

Sie absolvierte ihre Ausbildung am Wiener Max-Reinhardt-Seminar und kam 1986 nach Berlin, zunächst ans Renaissance-, dann ans Schiller-Theater und ab 1993 an Frank Castorfs Berliner Volksbühne, wo sie eine der stilprägenden Kräfte wurde. Auch aus dem Theater von René Pollesch ist sie nicht mehr wegzudenken. Im altehrwürdigen "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen war sie 1998 als Buhlschaft zu sehen. Der Spur von Sophie Rois kann man auch in Anne Peters Redaktionsblog zum Verbleib der VolksbühnenschauspielerInnen folgen.

Im April 2011 wurde sie für ihre Rolle in Tom Tykwers Spielfilm "Drei" als beste Darstellerin mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. 2012 erhielt sie den Berliner Theaterpreis. 2014 wurde sie zum "Chevalier des Arts et des Lettres" (Ritter der Künste und der Literatur) ernannt. 2017 wurde ihr der Gertrud-Eysoldt-Ring 2018 zugesprochen.

Beiträge von Sophie Rois auf nachtkritik.de:

Dankrede von Sophie Rois anlässlich der Verleihung des Gertrud-Eysoldt-Rings 2018 in Bensheim (3/2018)

Nachtkritiken zu Inszenierungen mit Sophie Rois:

L'Affaire Martin... in der Berliner Volksbühne (10/2006)

Diktatorengattinen I in der Berliner Volksbühne (10/2007) 

Hallo Hotel Nachtportier  in der Berliner Volksbühne (12/2007) 

Emil und die Detektive in der Berliner Volkbühne (12/2007)

Fuck off, Amerika in der Berliner Volksbühne (2/2008)  

Die Zofen bei den Wiener Festwochen (6/2008) 

Fantasma am Burgtheater Wien (12/2008)

Ein Chor irrt sich gewaltig im Prater der Berliner Volksbühne (4/2009) 

Gute Nacht, du falsche Welt im Prater der Berliner Volksbühne (9/2009)

Medea am Centraltheater Leipzig (1/2010) 

Mädchen in Uniform am Hamburger Schauspielhaus (2/2010)

Der Kaufmann von Berlin in der Berliner Volksbühne (11/2010)

Die Kameliendame in der Berliner Volksbühne (3/2011)

Die spanische Fliege in der Berliner Volksbühne (6/2011)

Der Spieler bei den Wiener Festwochen / in der Berliner Volksbühne (6/2011)

Der Geizige an der Berliner Volksbühne (6/2012)

Neues vom Dauerzustand am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2012)

Das Duell an der Volksbühne Berlin (3/2013)

House for Sale an der Berliner Volksbühne (9/2114)

Ach, Volk, du obermieses an der Berliner Volksbühne (12/2014)

Die Bismarck! an der Berliner Volksbühne (3/2015)

Bühne frei für Mick Levčik am Schauspielhaus Zürich (4/2016)

Faust an der Berliner Volksbühne (3/2017)

Hello, Mister MacGuffin! am Schauspielhaus Zürich (3/2018)

Cry Baby am Deutschen Theater Berlin (9/2018)

Andere Beiträge zu Sophie Rois:

Presseschau: Sophie Rois übers Schauspielen und die Berliner Volksbühne (12/2010)

Meldung: Deutscher Filmpreis u.a. für Sophie Rois und Andres Veiel (4/2011)

Meldung: Sophie Rois erhält Berliner Theaterpreis 2012 (3/2012)

Presseschau: René Polleschs Laudatio auf Sophie Rois anlässlich der Verleihung des Berliner Theaterpreises (5/2012)

Meldung: Sophie Rois ist jetzt "Ritter der Künste" (2/2014)

Meldung: Sophie Rois erhält Gertrud-Eysoldt-Ring (12/2017)

Meldung: Schauspielerin Sophie Rois verlässt Berliner Volksbühne (12/2017)

Meldung: Schauspielerin Sophie Rois geht ans Deutsche Theater Berlin (4/2018)

Ronen, Yael

Yael Ronen, geboren am 16. September 1976 in Jerusalem, ist Theaterregisseurin und Autorin.

Sie studierte Szenisches Schreiben am HB Studio in New York und Regie am Seminar Hakibbutzim in Tel Aviv. In Deutschland ist sie mit ihrer Stückentwicklung "Dritte Generation" bekannt geworden, das die komplexe und komplizierte deutsch-jüdisch-palästinensische Gedächtniskultur und daran geknüpfte jeweilige Identitätskonstruktionen verhandelte. Mit ihrer Inszenierung "Common Ground" am Maxim Gorki Theater wurde sie 2015 erstmals zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2016 wurde sie für ihr Stück "Lost and Found" mit dem Nestroy-Preis ausgezeichnet. 2017 erhielt sie den Preis des Internationalen Theaterinsituts (Deutsches Zentrum). 2017 war sie unter den Preisträger*innen des Europe Prize New Theatrical Realities.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Yael Ronen:

Antigone am Staatsschauspiel Dresden (12/2007)

Dritte Generation/Erste Präsentation bei Theater der Welt (6/2008)

Dritte Generation an der Berliner Schaubühne (3/2009)

Morris Schimmel/The Day Before The Last Day beim F.I.N.D.-Festival an der Berliner Schaubühne (3/2011)

The Day Before The Last Day an der Schaubühne Berlin (9/2011)

Hakoah Wien am Schauspielhaus Graz (10/2012)

Der Russe ist einer, der Birken liebt am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2013)

Common Ground am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2014) und eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2015

Erotic Crisis am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2014)

Community am Schauspielhaus Graz (12/2014)

Das Kohlhaas-Prinzip am Maxim Gorki Theater Berlin (5/2015)

The Situation am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2015) und eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2016

Lost and Found am Wiener Volkstheater (12/2015)

Feinde am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2016)

Denial am Maxim Gorki Theater (9/2016)

Point Of No Return an den Münchner Kammerspielen (10/2016)

Lost and Found am Staatstheater Kassel (Nachspiel des Stücktextes, 4/2017)

Winterreise am Maxim Gorki Theater Berlin (4/2017)

Roma Armee am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2017)

Gutmenschen am Wiener Volkstheater (2/2018)

A Walk On The Dark Side am Maxim Gorki Theater Berlin (4/2018)

Yes but No am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2018)

Third Generation – Next Generation am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2019)

Rewitching Europe am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2019)

(R)Evolution am Thalia Theater Hamburg (2/2020)

 

Andere Beiträge zu Yael Ronen:

Meldung: Yael Ronen erhält ITI-Preis (3/2017)

Meldung: Europäische Theaterpreise vergeben (10/2017)

Roos, Christoph

Christoph Roos, geboren 1969 in Düsseldorf, ist Theaterregisseur, Autor und Übersetzer.

Nach einem Studium der Theater- und Filmwissenschaft, Germanistik und Religionswissenschaft nahm er 1992 ein Studium der Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin auf. Ab 1994 arbeitete er als Regieassistent an der Berliner Schaubühne, u. a. bei Luc Bondy und Andrea Breth. Seit 1996 arbeitet Christoph Roos freischaffend.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Christoph Roos:

Die Wahlverwandtschaften am Staatsschauspiel Dresden (3/2008)

Elektra / Orest am Theater Bonn (1/2009)

Flying down to Rio am Theater Lübeck (2/2010)

Faust I + II am Schauspiel Essen (3/2013)

Homepage: c-roos.de

Rosinski, Stefan

Stefan Rosinski, geboren 1961 in Flensburg, ist ausgebildeter Regisseur, Kulturmanager und Dramaturg.

Rosinski studierte Musiktheaterregie bei Götz Friedrich und arbeitete viele Jahre in der Freien Szene Hamburgs und Berlins. Von 1996 bis 1999 war er Storyliner für TV-Soaps wie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" und "Komissar Rex" und studierte Betriebswirtschaft. Er arbeitete als Ökonom und Controller u.a. für den Otto-Konzern, die Lufthansa, Staatsoper und Schauspielhaus in Hamburg.

2006 ging Rosinski zur Berliner Opernstiftung, deren Generaldirektor er im Jahr darauf wurde. In der Spielzeit 2009/2010 war er Chefdramaturg und Stellvertretender Intendant der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (dazu hier ein Interview). Zwischen 2011 und 2016 war Rosinski Kaufmännischer Geschäftsführer am Volkstheater Rostock. Seit 2016 ist er Geschäftsführer der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle. Im Februar 2020 entschied der Aufsichtsrat der Bühnen Halle, seinen Vertrag nicht zu verlängern.

Texte von Stefan Rosinski auf nachtkritik.de:

Theater als GmbH – Was aus dem einstigen Heilsversprechen geworden ist (3/2013)

Andere Beiträge zu Stefan Rosinski:

Interview: "Der Mythos lebt!" der neuen Chefdramaturgen der Volksbühne Stefan Rosinski im Gespräch mit Anne Peter (7/2009)

Meldung: Frank Castorf kündigt Volksbühnen-Chefdramaturg Stefan Rosinski (6/2010)

Meldung: Volksbühne fordert Ausladung Rosinskis, IKM verlegt Konferenz (6/2010)

Presseschau: Volksbühnen-Chefdramaturg Rosinski wehrt sich gegen Castorfs Vorwürfe (6/2010)

Meldung: Stefan Rosinski wird Kaufmännischer Geschäftsführer in Rostock (6/2011)

Presseschau: Rostocker Internetzeitung spricht mit dem Geschäftsführer des Volkstheaters Rostock Stefan Rosinski (8/2014)

Meldung: Stefan Rosinski wird neuer Chef der Theater-GmbH in Halle (11/2015)

Presseschau: Rostocker Spardiskussion: Stefan Rosinski stellt ein alternatives Theatermodell für Rostock vor – und liest der Kulturpolitik in Stadt und Land die Leviten. Sewan Latchinian wehrt mit einem Positionspapier ab (1/2016)

Presseschau: Im Merkur beklagt Stefan Rosinski ein unterkomplexes deutsches Theatersystem (5/2017)

Presseschau: Die Mitteldeutsche Zeitung interviewt Halles Geschäftsführer Stefan Rosinski zum Defizit des Theaters (6/2017)

Meldung: Intendanten in Halle sprechen Geschäftsführer Stefan Rosinski das Misstrauen aus (6/2017)

Presseschau: Die Mitteldeutsche Zeitung zum Machtkampf an den Bühnen Halle (11/2017)

Meldung: Streit an Bühnen Halle spitzt sich zu (12/2018)

Meldung: Hallenser Intendant Matthias Brenner droht Rückzug an (3/2019)

Meldung: Geschäftsführer der Bühnen Halle bleibt (4/2019)

Meldung: Geschäftsführer der Bühnen Halle Stefan Rosinski muss gehen (2/2020)

Presseschau: Stefan Rosinski unterbreitet einen Vorschlag zur Rettung der Freien Szene (5/2020)

Siehe auch:
Kommentar: Interne Machtkämpfe – Warum Intendanz und kaufmännische Geschäftsführung immer wieder aneinandergeraten (12/2018)

Ross, Yana

Yana Ross, geboren in Litauen, ist Theaterregisseurin.

Sie absolvierte ihren Master of Fine Arts an der Yale School of Drama im Jahr 2006 und arbeitete unter anderem in Polen, Island, Finnland, Schweden, litauen und Deutschland. In ihren Theaterarbeiten überschreibt Ross Stoffe, die heute als Klassiker gelten, und spiegelt sie an Stadtgeschichten und den persönlichen Biografien der Spieler*innen. Yana Ross war 2008 die erste Frau, die auf der grossen Bühne der Berliner Volksbühne Regie führte. Im deutschsprachigen Theaterraum fiel sie 2016 bei den Wiener Festwochen einem breiten Publikum mit ihrer Inszenierung "Wunschkonzert" von Franz Xaver Kroetz auf, in der die polnische Filmschauspielerin Danuta Stenka 80 Minuten lang schweigend auf der Bühne steht. Yanna Ross ist seit Beginn der Intendanz von Nicolas Stemann und Benjamin von Blomberg Hausregisseurin am Schauspielhaus Zürich. Direkt vor ihrer Zeit in Zürich war sie Hausregisseurin am Litauischen Nationaltheater in Vilnius,

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Yana Ross:

Macbeth an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Belrin (9/2008)

Wunschkonzert bei den Wiener Festwochen (6/2016)

Der Kirschgarten am Schauspielhaus Zürich (12/2019)

 

Rothenhäusler, Felix

Felix Rothenhäusler, geboren 1981, Regisseur.

Rothenhäusler studierte Theater- und Medienwissenschaft in Bayreuth und Paris und Regie an der Theaterakademie Hamburg. Er inszenierte unter anderem  am Schauspielhaus und am Thalia Theater in Hamburg, außerdem in Kiel und Göttingen. In Moskau gewann er den 1. Preis beim Internationalen Regiekongress und wurde zum Festival Universo Teatro in Benevento, Italien eingeladen. Mit seiner "Ödipus"-Inszenierung nach Hölderlin wurde er 2009 sowohl zum Körber Studio Junge Regie als auch zum Festival Radikal jung eingeladen. Seit der Spielzeit 2012/2013 ist Rothenhäusler Hausregisseur am Theater Bremen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Felix Rothenhäusler:

Ödipus beim Festival Radikal Jung (5/2009)

Zorn am Deutschen Theater Göttingen (2/2010)

Tod eines Handlungsreisenden in Heidelberg (3/2011)

Die Verschwörung des Fiesco zu Genua in Karlsruhe (11/2011)

Delhi, ein Tanz am Düsseldorfer Schauspielhaus (3/2012)

Phädra am Deutschen Theater Göttingen (5/2012)

Sickster am Theater Bremen (10/2012)

Die Räuber am Theater Bremen (6/2013)

Schimmernder Dunst über Coby County am Theater Bremen (9/2013)

Faust hoch zehn am Theater Bremen (10/2014)

Verzehrt (Consumed) am Theater Bremen (9/2015)

Nora oder Ein Puppenheim am Theater Bremen (3/2016)

Mr. Robot am Theater Bremen (3/2017)

Der Mensch erscheint im Holozän am Theater Luzern (4/2017)

Ödipus / Antigone am Theater Bremen (12/2017)

Hier bin ich am Theater Bremen (11/2018)

Melancholia an den Münchner Kammerspielen (6/2019)

Mononoke am Theater Neumarkt Zürich (1/2020)

 

Rottkamp, Stephan

Stephan Rottkamp, am 23. Mai 1971 in Köln geboren, ist Regisseur.

Rottkamp studierte Theaterwissenschaften und Neuere Deutsche Literatur in München. Danach war er Regieassistent am Bayerischen Staatsschauspiel München und am Wiener Burgtheater, unter anderem bei Andreas Kriegenburg und Peter Zadek. Eigene Inszenierungen entstanden am Burgtheater Wien, am Thalia Theater Hamburg, an den Münchner Kammerspielen, am Schauspielhaus Bochum, am Staatstheater Stuttgart und am Theater Freiburg. Von 2006 bis 2010 war Rottkamp leitender Regisseur am Düsseldorfer Schauspielhaus bei Intendantin Amélie Niermeyer.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Stephan Rottkamp:

Die Familie Schroffenstein am Düsseldorfer Schauspielhaus (10/2008)

Übergewicht, unwichtig: Unform am Staatstheater Stuttgart (1/2009)

Die Beteiligten (UA) am Düsseldorfer Schauspielhaus (4/2009)

Good Morning, Boys and Girls (UA) am Düsseldorfer Schauspielhaus (4/2010)

Bekannte Gesichter, gemischte Gefühle am Schauspielhaus Düsseldorf (12/2010)

Der blaue Boll am Staatstheater Stuttgart (03/2011)

Halali am Residenztheater München (10/2011)

Das Ballhaus am Staatstheater Braunschweig (1/2013)

Die Wildente am Staatstheater Braunschweig (4/2014)

Hamlet am Staatstheater Braunschweig (10/2014)

Betrunkene am Staatstheater Braunschweig (3/2017)

Verzicht auf zusätzliche Beleuchtung bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2018)