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Begriff Definition
Völcker, Tine Rahel

Tine Rahel Völcker, 1979 in Berlin geboren, ist Dramatikerin.

Zwischen 2002 und 2004 absolvierte sie ein Studium am Studiengang Szenisches Schreiben der Universität der Künste Berlin.

Nachtkritiken zu Stücken von Tine Rahel Völcker:

Albertz an der Landesbühne Wilhelmshaven (12/2008)

Die Höhle vor der Stadt in einem Land mit Nazis und Bäumen am Centraltheater Leipzig (4/2009)

Medea und Glauke. 11 Kolonialskizzen am Maxim Gorki Theater Berlin (7/2009)

Madame Bovary am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2011)

Kein Science-Fiction am Düsseldorfer Schauspielhaus (2/2012)

Der seidene Schuh am Schauspielhaus Wien – Teil IV (11/2012, Bearbeitung nach Paul Claudel)

Der Fliegende Mensch am Anhaltinischen Theater Dessau (2/2013)

Frauen der Unterwelt am Ballhaus Ost Berlin (12/2019)

von Studnitz, Andreas

Andreas von Studnitz, geboren am 9. Februar 1954 in Bonn, ist Regisseur und Intendant.

Von Studnitz studierte Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München und arbeitete ab 1979 als Schauspieler, Regieassistent, Oberspielleiter, Regisseur und Gastregisseur u.a. in Bochum, Bremen, Dortmund, Essen, Frankfurt, Hamburg, Karlsruhe, Köln, Lübeck, Nürnberg, Tübingen, Wien, Wiesbaden.

Seit der Spielzeit 2006/2007 ist er Intendant des Dreisparten-Theaters Ulm, wo er auch regelmäßig inszeniert. 2018 löst Kay Metzger ihn in dieser Funktion ab.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Andreas von Studnitz:

Döner zweier Herren am Theater Pforzheim (6/2013)

Die Bakchen (Pussy Riot) am Theater Ulm (4/2015)

Judith am Theater Ulm (3/2016)

Dogville am Theater Ulm (10/2017)

 

von Treskow, Christian

von Treskow, Christian, Regisseur

Christian von Treskow wurde 1968 in Wolfenbüttel geboren und studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Köln und Regie an der HfD "Ernst Busch" Berlin.

1996/97 war er Hausregisseur am Deutschen Theater Berlin tätig, wo er mit Thomas Ostermeier die Spielstätte Baracke leitete. 1997 gründete er in Berlin die freie Gruppe Theater Oklahoma. Als freischaffender Regisseur arbeitet er u.a. in Wien (Burgtheater), Köln (Bühnen der Stadt Köln), Jena (Theaterhaus Jena), Erlangen (Das Theater Erlangen), Bremen (Theater Bremen), Karlsruhe, Genf und Lyon.

Von 2009 bis 2014 war Christian von Treskow Schauspielchef an den Wuppertaler Bühnen. Als er gegen die Sparpolitik der Stadt protestierte, wurde sein Vertrag nicht verlängert. Hier seine Abschiedsrede im Wortlaut.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Christian von Treskow:

Trilogie der Sommerfrische an den Wuppertaler Bühnen (10/2012)

Viel Lärmen um nichts an den Wuppertaler Bühnen (4/2014)

Der Untergang des Egoisten Fatzer beim Brechtfestival Augsburg (2/2018)

Vontobel, Roger

Roger Vontobel, 1977 in Zürich geboren und in Johannesburg/Südafrika aufgewachsen, ist Regisseur.

Nach einem Schauspielstudium an der American Academy of Dramatic Arts in Pasadena studierte er von 2001 bis 2005 Schauspielregie an der Universität Hamburg. Noch während des Studiums gründete er die freie Gruppe VONTOBELhamburg, mit der er auch die Lessing-Variation "[fi'lo:tas]" realisierte, mit der er bekannt wurde und die zum Theaterspektakel Zürich, zu den Ruhrfestspielen Recklinghausen, zum Edinburgh Fringe Festival oder dem Impulse-Festival eingeladen wurde. 2005 gewann er den Impulse-Preis für eine Auseinandersetzung mit Kleists "Die Herrmannschlacht".

Seit 2005 arbeitet Vontobel auch am Schauspiel Essen, den Münchner Kammerspielen, dem Berliner Maxim Gorki Theater und dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2009 richtet er die szenische Lesung eines Siegerstücks Der Mann der die Welt aß von Nis-Momme Stockmann ein. Seine im Januar 2010 am Schauspiel Essen entstandene Inszenierung von Ibsens "Peer Gynt" wurde zum NRW Theatertreffen 2010 eingeladen. Mit seinem Dresdner "Don Carlos" gewann er zudem 2010 den Theaterpreis FAUST des Deutschen Bühnenvereins in der Sparte Regie und war damit außerdem zum Theatertreffen 2011 eingeladen. Von 2011 bis 2016 war er Hausregisseur am Schauspielhaus Bochum. Seit 2016 arbeitet Roger Vontobel als Hausregisseur am Düsseldorfer Schauspielhaus. Ab der Spielzeit 2021/22 wird Vontobel Schauspieldirektor am Konzert Theater Bern.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Roger Vontobel:

Die Familie Schroffenstein an den Münchner Kammerspielen (4/2007)

pool (no water) am Schauspiel Frankfurt (10/2007)

Die Helden auf Helgeland am Hamburger Schauspielhaus (1/2008)

Lilja 4-ever an den Münchner Kammerspielen (4/2008)

Die Orestie am Schauspiel Essen (9/2008)

Clavigo am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2008)

Lass mich Dein Leben leben! Dirty Control 2 (UA) an den Münchner Kammerspielen (3/2009)

Das Käthchen von Heilbronn am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (5/2009)

Don Carlos am Staatschauspiel Dresden (3/2010)

Penthesilea bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (Koproduktion mit dem Schauspielhaus Hamburg) (6/2010)

Die Labdakiden am Schauspielhaus Bochum (10/2010)

Alle meine Söhne am Deutschen Theater Berlin (12/2010)

Die Jungfrau von Orléans am Schauspielhaus Bochum (6/2011)

Was ihr wollt am Schauspielhaus Bochum (11/2011)

König Richard III. am Schauspielhaus Bochum (9/2012)

Hamlet am Staatsschauspiel Dresden (11/2012)

Im Dickicht der Städte am Schauspielhaus Bochum (2/2013)

Wolf unter Wölfen am Deutschen Theater Berlin (4/2013)

Die Nibelungen am Schauspielhaus Bochum (10/2013)

Hedda Gabler am Schauspielhaus Bochumg (3/2014)

Schöne neue Welt am Staatsschauspiel Dresden (9/2014)

Einsame Menschen am Schauspielhaus Bochum (11/2014)

Wie es euch gefällt am Schauspiel Köln (5/2015)

Die Zuschauer am Staatsschauspiel Dresden (9/2015)

Rose Bernd am Schauspielhaus Bochum (10/2015)

Ein Volksfeind am Schauspiel Köln (5/2016)

Gilgamesh am Düsseldorfer Schauspielhaus (9/2016)

Medea am Düsseldorfer Schauspielhaus (3/2017)

Kampf des N*** und der Hunde am Schauspielhaus Bochum (5/2017)

Der Kaufmann von Venedig am Düsseldorfer Schauspielhaus (2/2018)

Siegfrieds Erben bei den Nibelungenfestspielen Worms (7/2018)

Momentum am Düsseldorfer Schauspielhaus (10/2018)

Vor Sonnenaufgang am Schauspiel Frankfurt (2/2019)

Fight Club am Düsseldorfer Schauspielhaus (5/2019)

Brand am Schauspiel Frankfurt (10/2019)

 

Weitere Beiträge zu Roger Vontobel:

Roger Vontobel wird Schauspieldirektor in Bern (6/2019)

 

Vornam, Axel

Axel Vornam, geboren 1956 in Castrop-Rauxel, ist Regisseur und Theaterintendant.

Nach der Übersiedlung seiner Eltern in die DDR 1967 wuchs Vornam in Leipzig auf. Im Anschluss an eine Ausbildung zum Wirtschaftskaufmann studierte er 1980 bis 1985 Schauspiel-Regie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Er arbeitete anschließend in Thüringen, als Regisseur in Meiningen (1985 bis 1988) und als Schauspieldirektor am Theater Rudolstadt (1988 bis 1995). Von 1995 bis 1998 leitete Vornam das Schauspiel in Greifswald/Stralsund, von 2001 bis 2003 war er Chefregisseur am Landestheater Schleswig-Holstein. Von 2003 bis 2008 arbeitete er als Intendant und Geschäftsführer am Theater Rudolstadt. Seit 2008 leitet er als das Theater Heilbronn, wo er zur Spielzeit 2014/2015 das "Junge Theater" als eigene Sparte aufbaute.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Axel Vornam:

In seiner frühen Kindheit ein Garten am Theater Heilbronn (6/2009)

Exit Europa. Requiem für einen Kontinent am Theater Heilbronn (4/2011)

Die Schatzsucher am Theater Heilbronn (2/2013)

Enron am Theater Heilbronn (1/2014)

Weitere Texte:

Aufschwung West – Axel Vornam aus Rudolstadt hilft dem Theater Heilbronn wieder auf die Beine von Arnim Bauer (12/2008)