Khodadadian, Schirin

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Begriff Definition
Khodadadian, Schirin

Schirin Khodadadian, 1969 in Bergisch Gladbach geboren, ist Regisseurin.

Sie wuchs als Tochter eines iranischen Textilchemikers und einer Grundschullehrerin in der Nähe von Münster auf, studierte dort nach dem Abitur auch Germanistik und Französisch und schloss mit einer Examensarbeit über das Werk der Dramatikerin Yasmina Reza ab. Khodadadian hospitierte, spielte und inszenierte in den 90ern zunächst in der freien Szene, absolvierte Regieassistenzen u.a. am Berliner Maxim Gorki Theater (bei Uwe Eric Laufenberg) und in Erfurt, bevor sie ab der Spielzeit 2003/4 fest am Theater Ingolstadt engagiert war. Für ihre Inszenierung von Theresia Walsers Stück "So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr" am Staatstheater Kassel wurde Khodadadian 2005 mit dem Förderpreis für Regie der Deutschen Akademie für Darstellende Künste ausgezeichnet. Von Theresia Walser brachte sie auch die Stücke "Die Liste der letzten Dinge" (Bayrisches Staatsschauspiel, 2006) "Morgen in Katar" (Staatstheater Kassel, 2008; Einladung zu den Mülheimer Theatertagen 2008) zur Uraufführung.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Schirin Khodadadian:

Endstation Sehnsucht am Schauspiel Essen (9/2007)

Die Jungfrau von Orleans am Staatstheater Mainz (12/2007)

Morgen in Katar am Staatstheater Kassel (3/2008, nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2008)

Trunkener Prozess am Staatstheater Kassel (9/2008)

Die goldenen letzten Jahre am Theater Bonn (2/2009, nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2009)

Lulu am Schauspiel Essen (4/2009)

Robert Redfords Hände selig am Staatstheater Kassel (10/2010)

Der Weibsteufel am Staatstheater Nürnberg (10/2011)

Testosteron am Staatstheater Kassel (11/2012)

Die Kunst der Selbstabschaffung am Staatstheater Kassel (2/2015)

Das blaue Licht / Dienen am Staatstheater Kassel (2/2017)

Intervention am Staatstheater Kassel (1/2019)