Badora, Anna

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Begriff Definition
Badora, Anna

Anna Badora, geboren 1951 Częstochowa/Polen, ist Regisseurin und Intendantin.

Nach einer Schauspielausbildung an der Staatlichen Hochschule für Darstellende Künste in Krakau studierte Anna Badora als erste Frau am Max-Reinhardt-Seminar in Wien Regie. Zwischen 1982 und 1984 war Badora als Regieassistentin am Schauspielhaus Köln engagiert, wo sie auch zu inszenieren begann. Später arbeitete sie frei in München, Wien und Darmstadt und von 1986 bis 1988 als Hausregisseurin in Basel.

Von 1991 bis 1996 übernahm Badora die Schauspieldirektion am Staatstheater Mainz, von 1996 bis 2006 die Generalintendanz des Düsseldorfer Schauspielhauses. 2006 wurde sie geschäftsführende Intendantin des Schauspielhauses Graz. Für ihre Uraufführungsinszenierung von Daniel Kehlmanns "Geister in Princeton" erhielt Anna Badora 2012 einen Nestroy-Preis. Seit der Saison 2015/16 leitet Anna Badora das Wiener Volkstheater.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Anna Badora:

Medea am Schauspielhaus Graz (9/2006, als Teil eines Essays über Antike-Inszenierungen)

Antigone am Schauspielhaus Graz (4/2008)

Geister in Princeton am Schauspielhaus Graz (9/2011)

Klytaimnestra am Schauspielhaus Graz (3/2013)

Thalerhof am Schauspielhaus Graz (9/2013)

Fasching am Volkstheater Wien (9/2015)

Medea am Volkstheater Wien (11/2016)

Iphighenie in Aulis / Occident Express am Volkstheater Wien (9/2017)