Rühle, Günther

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Begriff Definition
Rühle, Günther

Günther Rühle, geboren 1924 in Gießen, ist Theaterkritiker, Theaterhistoriker und ehemaliger Theaterintendant.

Rühle arbeitete seit 1953 als Theaterkritiker u.a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, deren Feuilleton-Chef er von 1974 bis 1985 war. Von 1985 bis 1990 war er Intendant des Schauspiels Frankfurt. Anschließend wechselte er zum Berliner Tagesspiegel, dessen Kulturredaktion er bis 1994 leitete. Von 1993 bis 1999 war Rühle Präsident der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt, deren Ehrenpräsident er heute ist. 2009 wurde der im Rahmen der Woche junger Schauspielerinnen und Schauspieler verliehene Preis für die beste darstellerische Leistung in "Günther-Rühle-Preis" umbenannt. Von 1999 bis 2017 war Rühle Präsident der Alfred-Kerr-Stiftung. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland sowie Träger zahlreicher Auszeichnungen, u.a. der Ehrenbürgerwürde der Stadt Bensheim. Seine Studien "Theater in Deutschland 1887–1945" und "Theater der Republik" sind Standardwerke der Theatergeschichtsschreibung.

Kritiken zu Werken von Günther Rühle:

Buchkritik: Theater in Deutschland 1945 bis 1966 (3/2015)

Andere Beiträge zu Günther Rühle:

Bericht: Abschlußdiskussion der TT-Jury (5/2007)

Meldung: Binding-Kulturpreis für Günther Rühle (4/2010)

Meldung: Rahel Varnhagen von Ense-Medallie für Günther Rühle (9/2013)

Kolumne: Als ich noch ein Zuschauer war – Wolfgang Behrens blickt auf große Theater-Abschiede zurück (6/2017)

Presseschau: Die FAZ spricht mit Günther Rühle über das deutsche Theaterwesen und seine große Theatergeschichte (6/2019)