Theater der Welt

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Begriff Definition
Theater der Welt

Theater der Welt ist ein internationales Theaterfestival, das 1981 vom deutschen Zentrum des Internationalen Theaterinstituts gegründet wurde und alle zwei bis drei Jahre in einer anderen deutschen Stadt stattfindet. Es entstand aus einer Idee des damaligen Intendanten des Deutschen Schauspielhauses und damaligen Präsidenten des ITI, Ivan Nagel, anlässlich des Theaters der Nationen 1979 in Hamburg. Zum ersten Male fand das Theater der Welt 1981 in Köln unter der Programmdirektion der Theaterkritikerin Renate Klett statt.

Es folgten die Festivals 1985 in Frankfurt am Main (Programmdirektion Thomas Petz), 1987 in Stuttgart (Programmdirektion: Renate Klett), 1989 in Hamburg (Programmdirektion: Renate Klett), 1991 in Essen (Programmdirektion: Börries von Liebermann), 1993 in München (Programmdirektion: Renate Klett), 1996 in Dresden (Programmdirektion: Hannah Hurtzig), 1999 in Berlin (Programmdirektion: Nele Hertling, Maria Magdalena Schwaegermann und Thomas Langhoff), 2002 in Köln, Bonn, Düsseldorf und Duisburg (Programmdirektion: Matthias Lilienthal), 2005 in Stuttgart (Programmdirektion: Marie Zimmermann), 2008 in Halle (Saale) (Programmdirektion: Torsten Maß), 2010 in Essen und Mülheim an der Ruhr (Programmdirektion: Frie Leysen) sowie 2014 in Mannheim (Programmdirektion: Matthias Lilienthal und Burkhart C. Kosminski).

 

Nachtkritiken zu den Aufführungen beim Theater der Welt 2008 in Halle

Komm ins Offene! – Die elfte Ausgabe des ITI-Festivals nimmt engen Kontakt auf zur umgebenden Stadt (6/2008)

22. Juni 1974, 21:03 – Massimo Furlans Remake von Jürgen Sparwassers WM-Tor (6/2008)

X(ics) – die italienische Gruppe Motus erzählt von einer Jugend ohne Gott (6/2008)

Faustas – Eimuntas Nekrosius übersetzt Goethes Faust in sein poetisches Bildertheater (6/2008)

Cet Enfant – Joël Pommerat zeigt sich als kluger Entrümpler des Familienstücks (6/2008)

Dritte Generation – Yael Ronen zeigt ein israelisch-palästinensisch- deutsches work in progress (6/2008)

Back in the USSR – das kasachische Ensemble Art & Shock mit einer SU-Parodie (6/2008)

China – William Yangs intime Foto-Dokumentation sucht nach den Wurzeln (7/2008)

 

Nachtkritiken zu den Aufführungen beim Theater der Welt 2010 in Essen und Mülheim a.d.R.

I am not me, the horse is not mine – Williams Kentridges kluge Gogol-Annäherung (7/2010)

Der Kirschgarten – Kristian Smeds präsentiert ein Tschechow-Public-Viewing (7/2010)

Welcome to Rocksburg − Mpumelelo Paul Grootbooms Township-Romanze (7/2010)

Kinder des Dämons – Béla Pintér treibt eine Verlobungsgesellschaft auf die Spitze der Skurrilitäten (7/2010)

Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein – Kornél Mundruczó sucht bei Theater der Welt in Essen nach der Wahrheit (7/2010)

Der Mann ohne Eigenschaften – Guy Cassiers überträgt Musils Ironie auf die Bühne (7/2010)

 

Nachtkritiken zu den Aufführungen beim Theater der Welt 2014 in Mannheim

Die Schutzbefohlenen – Nicolas Stemanns Jelinek-Uraufführung blickt zur Eröffnung des Festivals auf das Elend der Anderen (5/2014)

Super Premium Soft Double Vanilla Rich – Toshiki Okada parodiert die Segnungen des Konsums (5/2014)

Next Day – Philippe Quesne macht Kindertheater für Erwachsene  (5/2014)

Thyestes – Regieshootingstar Simon Stone zeigt einen drastisch vergegenwärtigenden Seneca-Abend (5/2014)

Zoo – Manuela Infante und das Teatro de Chile parodieren ethnologische Menschenexperimente (5/2014)

X Firmen – Theater der Welt führt ins Reich des Softwareunternehmens SAP in Walldorf (5/2014)

Saddam Hussein – der israelische Regisseur Yonatan Levy treibt den vervierfachten Machthaber in den Aberwitz (5/2014)