Mehr geht nicht

15. Mai 2013. Dem Theater Trier stehen weitere Einsparungen bevor. Im April wurde die Unternehmensberatung ICG beauftragt, Vorschläge für zusätzliches Einsparpotential von 400.000 Euro pro Jahr zu erarbeiten. Da dies nur noch durch strukturelle Änderungen im Theaterbetrieb zu erreichen sei - bereits in den Jahren zuvor wurde massiv gespart-, drohe nun die Beschneidung der drei Sparten des Hauses, berichtet der Trierer Volksfreund in seiner Ausgabe von gestern.

Gegen diese Option wenden sich die 210 Mitarbeiter des Theater in einer Online-Petition. Unter anderem heißt es darin: "Es wird riskiert, dass die Trierer Kulturlandschaft ausblutet und damit zur Provinz im schlechtesten Sinne des Wortes herabgewürdigt wird, dass ihr bisheriges Alleinstellungsmerkmal des vielseitigen Ensembletheaters als wichtiger Standortfaktor eliminiert wird, dass nicht nur Trier damit sein unverwechselbares Gesicht verlöre." Die Petition hat derzeit 32.291 Unterstützer (23.6., 20.15 Uhr) und läuft noch 20 Tage. 

(sik)

 

Weitere Meldungen dazu:

16. September 2012: Theater Trier muss sparen

15. Februar 2011: Dass Theater Trier soll durch eine Public Privat Partnership saniert werden

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