Montag, 24. November 2014

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Frie Leysen kritisiert die aktuelle europäische Kunstentwicklung anlässlich ihrer Erasmus-Preisverleihung in Amsterdam

An Alarm Bell

von Frie Leysen

17. November 2014. A story from Seong-Hee Kim, a friend and colleague from South Korea. Millions of years ago, the first creatures crawled out of the sea and onto land, became reptiles, and then mammals. But after a while one of them, probably a reindeer, changed his mind, anticipated the big crash of a meteorite, took a deep breath, and jumped back into the sea. He thought his chances of survival were greater there. The whale: one of the biggest, most intelligent, and most empathic animals on earth, and the only mammal in the sea. An illustration that taking a step backwards does not necessarily mean regressing, but can be the right thing to do.

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Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XVIII – Über die Wiedergeburt des Theaters aus der Rhetorik des Digitalen

Deutsche Bühne und kalifornische Ideologie

von Ulf Otto

28. Oktober 2014. Es gibt derzeit im Theater ein großes Bedürfnis nach Digitalem. Allerorts wird in Workshops, Konferenzen und Publikationen diskutiert, was Games und Internet mit dem Theater zu tun haben könnten, auf nachtkritik.de wird gefordert, dass nun auch im Theater endlich gestreamt und getwittert werden müsse, und das Festival "Theater der Welt" wurde unlängst mit einer Rede des Internetaktivisten und Snowden-Intimus Jacob Appelbaum eröffnet.

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Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XVII – Wir müssen die alten Texte festhalten, indem wir sie loslassen, sagt der Dortmunder Dramaturg Alexander Kerlin

Der Bauschutt der Moderne

von Alexander Kerlin

Dortmund, 16. Oktober 2014. Müssen wir in den Theatern eine Stunde Null ausrufen? Der Vorschlag, den Matthias Weigel hier in der vergangenen Woche in seinem Plädoyer "Reißt die Mauern der Tradition ein!" gemacht hat – die Images der Theater mit "Pools und Party" zu neutralisieren, ist vermutlich augenzwinkernd gemeint. Und doch legt er dem Theater nahe, sich von einem bestimmten Strang seiner Geschichte zu trennen, zumindest zu distanzieren.

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Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XVI – Die Theater müssen erst ihre Kunstfreiheit zurückerlangen, um überhaupt zukunftsfähig zu sein

Reißt die Mauern der Tradition ein!

von Matthias Weigel

Berlin, 8. Oktober 2014. Entweder – oder. Wenn man sich dafür entscheidet, Kunst und Kultur öffentlich zu finanzieren, dann muss man akzeptieren, dass Kunst-Stätten wie Theater nicht nach marktwirtschaftlichen Regeln "sinnvoll" mit Geld umgehen. Kunst ist per definitionem immer verschwenderisch. Natürlich müssen Theater haushälterisch sorgfältig bilanzieren, und auch die eine oder andere Eigeneinnahme schadet nicht (so wie die Polizei ein bisschen Bußgeld zum Haushalt beisteuert). Aber das darf allenfalls ein Nebeneffekt sein. Ansonsten wird die Kunstfreiheit schon im Keim erstickt. Wollen wir Stadttheater, dann dürfen sie in ihrer inhaltlichen Ausformung nichts und niemandem verpflichtet sein, weder Kulturpolitikern noch Auslastungszahlen, weder Abonnenten noch Klassikern, weder Kritikern noch selbstauferlegten Premierenanzahlen. Die einzige Verpflichtung ist, diese Freiheit von Verpflichtungen auch zu nutzen.

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Das Wuppertaler Schauspiel ist fast in die Unsichtbarkeit geschrumpft worden – Ein Kommentar

Zuende mit allen Träumen

von Andreas Wilink

Wuppertal, 2. Oktober 2014. Während die Pina Bausch Foundation ihre Archivarbeit mit einem soeben installierten "Erinnerungslabor" ("Du und Pina") in die Zukunft führt, bereitet der Rückblick und die Gedächtnisarbeit, bezogen auf die Wuppertaler Bühnen, Schmerzen.
"Not macht erfinderisch – Wenn arme Städte Geld drucken" werben rundum Plakate, die auf die Ausstellung im Wuppertaler Museum für Frühindustrialisierung hinweisen. Es gehört zum Historischen Zentrum in Barmen, gruppiert um das Engelshaus mit seiner hübschen Gartenanlage in Sichtweite zur Oper. Nun gehört auch das kleine, mit grau-roten Isolierplatten umkleidete Theater dazu, das aus einer Lagerhalle für das gegenüberliegende Museum entstand.

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Der Offene Brief des Verbandes der Freien Darstellenden Künstler Ungarns im (englischen) Wortlaut

An open letter to Jean-Claude Juncker and Members of the European Parliament regarding the designation of Mr Tibor Navracsics as EU Commissioner for Education, Culture, Youth, and Citizenship

 

Dear Mr. Juncker,

Dear Members of the European Parliament,

 

October 2nd, 2014. We, the undersigned professional and representative association of independent performing artists with culture, education, civic initiatives, and human rights in our focus, would normally consider it a very positive step and a great honour that a representative of our country may fulfill the post of EU Commissioner for Education, Culture, Youth, and Citizenship.

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Der Theaterverleger Bernd Schmidt denkt über das Streaming von Theateraufführungen nach

Ja, warum eigentlich nicht?

von Bernd Schmidt

1. Oktober 2014. Kürzlich schlug der Berliner Kulturstaatssekretär Tim Renner in einer Veranstaltung der SPD vor, die Berliner Theater mögen ihre Inszenierungen auch als kostenlosen Online-Stream ins Internet stellen. Er erntete dafür sofort Kritik. Der Deutsche Kulturrat hatte Missfallen an dem Wort "kostenlos", andere witterten den Kulturverfall, wenn das Theater aus den Sälen in die Weiten des Internets wanderte. War dies also schon das Ende der Diskussion? Schade wär's.

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Offener Brief an den Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock Roland Methling

Geben Sie Rückenwind

von Nikolaus Merck

Berlin, 24. September 2014. Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, lieber Herr Methling, wir freuen uns, dass Sie beim Neustart des Volkstheaters dabei waren. Und dass Sie trotz des Streites, den Sie derzeit mit dem neuen Intendanten Ihres Theaters öffentlich austragen, offenbar mit Beifall nicht gespart haben. Und wie Recht Sie damit haben. Denn im Moment schaut die am Theater interessierte Öffentlichkeit tatsächlich hoffnungsvoll nach Rostock.

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Rassismus im Kulturbetrieb – Eine Podiumsdiskussion im Ballhaus Naunynstraße in Berlin

Geht es auch ohne Rassismus?

von Elena Philipp

Berlin, 19. September 2014. Alltägliches Beispiel für Rassismus gesucht? Man nehme eine Ausstellung im Heimathafen Neukölln. Dort entdeckt eine asiastisch-deutsche Musikerin das Foto einer blonden Frau, die ihre Augen zu Schlitzen zieht. Sie empfindet dieses Bild als verletzend und weist das Theater in einem Brief darauf hin. Auf diese erste Mitteilung reagiert der Heimathafen abwiegelnd. Erst auf weitere Hinweise hin wird das Bild auf der Ausstellung genommen. Als ein Aktionsbündnis schließlich den öffentlichen Druck erhöht und die Presse berichtet, entschuldigt sich das Theater. Wie kann das passieren, an einem Haus, das auf seine interkulturellen Ausrichtung stolz ist?

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Zur fristlosen Kündigung des Intendanten der Bad Hersfelder Festspiele Holk Freytag

Ruinöses aus Amazon Stadt

von Frank-Patrick Steckel

26. August 2014. Der Bürgermeister von Amazon Stadt träumt. "Wir arbeiten auf höchstem Niveau ... Bundesweit sind Spezialisten am Werk, die alle wichtigen Kennzahlen im Blick behalten, umfangreiches Controlling betreiben und durch ihre detaillierten Geschäftsanalysen neue Wege und Möglichkeiten aufzeigen. Es verlangt Durchblick, um jedes Glied der Logistikkette betriebswirtschaftlich beleuchten zu können. Und auch Weitblick, um durch scharfsinnige Analysen unsere ambitionierten Wachstumspläne zu stützen." (Amazon, Bad Hersfeld).

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