Freitag, 30. Januar 2015

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Die Top 10 des Theaters

Jeden Mittwoch NEU!

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nachtkritik-theatertreffen 2015

nkttsieger 280 mw uWem gebührt der Lorbeerkranz? © mw

29. Januar 2015

Aus! Aus! Das Spiel ist aus!

Sie haben gewählt! Aus 45 Inszenierungen des letzten Jahres, die von den nachtkritik.de-AutorInnen nominiert wurden. Eine Woche lang waren die Wahlurnen geöffnet. Bis zu zehn Stimmen konnte jeder Wähler abgegeben. Für die zehn wichtigsten Inszenierungen des Jahres. Nun sind die Stimmen gezählt. Und das ist die Auswahl für das virtuelle nachtkritk-Theatertreffen.

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die nachtkritik

together4 280 lukas acton u"Zusammen" © Lukas Acton

Basel, 29. Januar 2015

Wenn der Pesttod klopft

"Zusammen" ist ein schönes, ein Sehnsuchtswort. Wann aber wird damit schon mal ernst gemacht? In der Kaserne Basel zum Beispiel, wo Marcel Schwald in Zusammen spielerisch ein Laborfeld der Gesellschaftsforschung frei nach Richard Sennett und anderen absteckt. Dabei schreitet er mit sechs Schauspielern lässig die große und die kleine Welt aus. Mit dabei: Claude Bühler.

Er ist ein Tausendsassa, dieser Pascal Rambert: Regisseur, Choreograf, Dramatiker und Intendant in dem Pariser Vorort Gennevilliers. Sein Laienchortanzprojekt Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte hat er nicht nur dort, sondern auch schon in den USA und in Japan inszeniert – und jetzt für das Hamburger Thalia Theater mit fünf Schauspielern und 50 Hamburger Bürgern neu erarbeitet. Katrin Ullmann bekam eine Gänsehaut.

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presseschau

29. Januar 2015

Immer noch so cool

Die Volksbühne Berlin feierte just ihren 100. Geburtstag, und im Interview mit dem "Freitag" erklärt Carl Hegemann ihre Bedeutung als Gegenbild in den 90er Jahren, warum man Castorf nicht entlassen kann und der Intendant das Theater wieder als Teil seines Lebens akzeptiert habe. Hier der Link.

29. Januar 2015. Die Berliner Morgenpost spekuliert über mögliche Theatertreffen-Kandidaten aus Berlin. Mit dabei: Yael Ronens Common Ground und der frisch gekürte nachtkritik-Theatertreffen-Gewinner Spiel des Lebens. Mehr auf morgenpost.de.

29. Januar 2015. Unter dem Titel Theater.Frauen wird am Samstag an der FU Berlin diskutiert, warum Frauen im Theater immer noch so furchtbar unterrepräsentiert sind. Die beiden Organisatorinnen Christina Gassen und Maria Sophie Nübling fassen ihre Sicht schon mal für Edition F zusammen. Mehr auf editionf.com.

Die "Welt" weiß heute von komplizierten Grabenkämpfen ums Augsburger Brechtfestival und seinen Leiter Joachim Lang zu berichten. Hier die Zusammenfassung.

In der Schweriner Volkszeitung beklagt der Intendant des Volkstheaters Rostock Sewan Latchinian ein "sehr kulturfernes Klima" in der Hansestadt und erteilt den Forderungen des Landeskulturministeriums nach Strukturreformen an seinem Vier-Spartenhaus eine Absage. Das Interview auf svz.de.

Schöne Castorf-O-Töne finden sich bei Annika Krump, die 1992 als Regiehospitantin an der Volksbühne Tagebuch führte, das jetzt veröffentlicht und im Tagesspiegel in Auszügen vorabgedruckt wird, z.B. zu den Schauspielern: "Wir kleben noch an der Logik des Stücks, obwohl das schon lange nicht mehr funktioniert... Mir fehlt 'ne Rotzigkeit... Manchmal denk ick, ihr sehnt euch noch nach 'ner Tür, die man richtig zumachen kann, und nach 'nem Sessel und 'nem Diener, der kommt und fragt: 'Frau Gräfin, möchten Sie eine Tasse Mocca?'" Mehr auf tagesspiegel.de und im Buch.

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kolumne

kolumne dirk 280

27. Januar 2015

Die große Verbrabbelung

Ab sofort gibt es auf nachtkritik.de etwas Neues, eine Kolumne nämlich. Jeden Dienstag schreiben verschiedene Kolumnisten im Wechsel. Heute geht es um Expertentum, das Dschungelcamp, die Anonymität im Internet und um unseren Experten des Monats: Ulrich Matthes von Dirk Pilz.

 

debatte

hellerau refugees1 280 chr u"Refugees are welcome here" –
Flüchtlinge sind im Festspielhaus Hellerau
willkommen. © chr / nachtkritik.de

Dresden, 27. Januar 2015

Und ewig rollt der Stein

17.000 Teilnehmer wurden bei der vorgestrigen "Pegida"-Demonstration in Dresden gezählt, am gestrigen Montag fand die Gegenveranstaltung statt, mit Herbert Grönemeyer und Co. Wie aber verhält sich das Theater in einer derart polarisierten Stadt? Soll es in einen Dialog mit den "Pegida"-Anhängern treten? Neutralität wahren? Offensiv politisch agieren? nachtkritik.de sprach mit den Intendanten Wilfried Schulz (Staatsschauspiel Dresden) und Dieter Jaenicke (Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste).

So ungefähr alles, was den Wasserkessel Theater einmal zum Pfeifen gebracht hat, ist abhanden gekommen. Auch die offene Form hat längst ihre eigene Geschlossenheit produziert – in der postdramatischen Ecke schnarcht's! Was er sich fürs Theater und die Gegenwartsdramatik dringend wünscht, beschreibt Robin Detje.

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kritikenrundschau

Mit dieser Adaption habe sich der begnadete Regisseur Thom Luz zu stark dem Diktat des Romans unterworfen und die Fähigkeiten zur musikalischen und motivischen Bündelung eingebüßt. So sieht es das Gros der Schweizer Kritiker (wobei eine überregionale Stimme widerspricht) – und so sahen wir es auch.

Behutsames Kammerspiel oder narrative Seifenblasen? Die Kritiker sind sich nicht einig, was sie am Emma Theater erlebt haben. Für uns kam es etwas zu hölzern auf die Bretter.

Ein Riss geht durch die lokalen und überregionalen Kritiken: Drei ächzen ob des Klamauks, drei haben sich gut unterhalten. Mit unser Stimme steht es 3:4 gegen die "Kleist-Kinderei".

Die Berliner Zeitungskritiker*innen sind vollends begeistert von diesem Schauspieler-Feuerwerk. So wie wir.

Mit gebremster Euphorie begrüßen die Berliner Kritiker*innen diese koproduzierte Arbeit am Deutschen Theater Berlin. Auch in die Reaktionen zur Stuttgarter Premiere mischten sich bereits skeptischere Töne – ähnlich dem unsrigen.

Das musikalische Update des revolutionären Klassikers aus den 70er Jahren reißt auch die anderen Kritiker mit – aber keinen so sehr wie uns.

Die Lokalzeitung lobt das Dokutheater auf Basis von Fluchtgeschichten in den höchsten Tönen; so sahen wir es.

Die meisten Kritiker*innen, auch die heute noch nachkommende, sind nicht überzeugt von dieser Christa Wolf-Adaption – wir auch nicht wirklich.

Schon komisch, aber Komik ermüdet, meint ein erster Zeitungskritiker über die neuste Posse des Autorenduos Nolte Decar. Wir lachten ohne Belang.

Völlig unkünstlerisch findet ein erster lokaler Kritiker diesen Abend, den wir als zwar eingeschränkt interaktiv, aber doch unterhaltsam erlebten.

Die Kritiker*innen befinden weiterhin einmütig, dass dieser Abend eine zweischneidige Sache war. Das meinten auch wir.

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magazinrundschau

collage magazinrundschau 1-15Die aktuellen Theaterzeitschriften

20. Januar 2015

Die Wirklichkeit unmöglich machen

Das neue Jahr begann in den Theaterzeitschriften mit Heiner Müller, dessen Todestag sich im Dezember zum 20. Mal jährt, mit der Auseinandersetzung mit Geschichte also, mit den USA. Und mit einem Abschied … Mehr in der Magazinrundschau von Wolfgang Behrens.

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