Blog – Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier redet im Maxim Gorki Theater ein bisschen über die Nibelungen
Vom grünen Hügel ins Gorki Theater
Dieser Beitrag ist Teil des nachtkriktik.de-Archivs. Er entspricht Layout und technischem Stand vor November 2021.
Frank-Walter Steinmeier (3.v.l.), zu den Nibelungen (von Fritz Lang) aufschauend. Ganz links mit Mikro: Jens Hillje
Schließlich aber konnte Steinmeier doch noch seiner Freude Ausdruck verleihen, dass die Nibelungen vom grünen Hügel in Bayreuth nun in Berlins Mitte umgezogen sind. Das blieb dann auch der markanteste Satz der Debatte, die nicht wirklich zu einer Debatte werden konnte, weil viel zu viel Künstlererklärung die Sendekanäle verstopfte und die wichtigen Fragen des Veranstaltungstitels gar nicht verhandelt werden konnten.
So wurde es nicht mehr als eine grundsympatische Solidaritätsveranstaltung der Politik fürs Theater und umgekehrt, an deren Ende es sogar fast zum Trikottausch kam. Steinmeier bekam einen Gorki-Hoodie geschenkt. (sle)
Wir Nibelungen
Ein Werkstadtgespräch zwischen Theater, Politik und Wissenschaft über Deutschland, Identität und Mythen.
Mit: Frank-Walter Steinmeier (Bundesaußenministerium), Nikola Tietze (Institut für Sozialforschung, Hamburg), Naika Foroutan, Humboldt Universität, Berlin), Sesede Terziyan (Maxim Gorki Theater, Berlin), Jens Hillje (Maxim Gorki Theater, Berlin) und Sebastian Nübling (Maxim Gorki Theater, Berlin). Moderation: Esra Küçük.
www.gorki.de




bei aller (von den medien jdf immer so berichteten) intellektualität und integrität ist steinmeier halt doch außenminister und damit wesentlicher repräsentant einer in vielen bereichen versagenden regierung.