die nachtkritik
Regensburg, 19. Februar 2018
Die Money-Monologe
Gesine Schmidt hat in der am wenigsten erforschten Schicht unserer Gesellschaft recherchiert – in der Welt der Reichen. Und siehe da: Geld kann ganz schön unglücklich machen. Mia Constantine bringt das Dokumentartheaterstück Vermögend am Theater Regensburg auf die Bühne. Christian Muggenthaler berichtet.
Osnabrück, 19. Februar 2018. Als zweisprachige Meditation über das Eigene und das Fremde bringt Dominique Schnizer den Medea-Mythos auf die Bühne. Medea² heißt die Kooperation mit dem Teatro Avenida aus Mosambik. Tim Schomacker war dabei.
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zu gast am gogol center moskau
Seit 2017 im Hausarrest: der Leiter des Gogol Centers Kirill Serebrennikow © A. T. Schaefer16. Februar 2018
Stille Post
Das Deutsche Theater Berlin gastierte soeben mit seiner Inszenierung "Berlin Alexanderplatz" am Gogol Center in Moskau, dessen künstlerischer Leiter Kirill Serebrennikov seit August 2017 unter Hausarrest steht. Wie sich die Lage am Gogol Center aktuell darstellt, darüber sprach der Regisseur der DT-Inszenierung Sebastian Hartmann mit Christian Rakow.
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frank castorf in interviews
Theatermacher Frank Castorf
© Thomas Aurin
14. Februar 2018
Der Volksbühnen-Vagabund
Regisseur Frank Castorf hat in den Jahren seiner Volksbühnen-Intendanz nicht allzu gerne Interviews gegeben. Außer dem Journalisten Peter Laudenbach. Der legt jetzt eine Sammlung ihrer Gespräche vor: Am liebsten hätten sie veganes Theater – Frank Castorf / Peter Laudenbach. Interviews 1996–2017. Christian Rakow hat sie gelesen.
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presseschau
Das Leid der Volksbühnen-Gewerke
Die Berliner Zeitung hat sich hinter den Kulissen der Dercon-Volksbühne umgeschaut. Die Werkstätten klagen über mangelnde Beschäftigung und fürchten den Arbeitsplatz-Abbau. Mehr in unserer Zusammenfassung.
19. Februar 2019. In der Zeit-Rubrik "Kontoauszug" berichtet die RambaZamba-Schauspielerin Hieu Pham (23) über ihr Einkommen (270 Euro netto im Monat) und wie sie davon lebt. Auf zeit.de.
19. Februar 2019: "Mein Geburtsjahr ist 1968". Ein unterhaltsames Filmchen mit Claus Peymann (Jahrgang 1937), der gerade an alter Wirkungsstätte in Stuttgart den "King Lear" probt, hat der SWR im Angebot.
kolumne
Dirk Pilz
Das Ende der Ausreden
Im Zuge von #MeToo stellt unser Kolumnist in seiner Kolumne fest, dass es erstens ein Problem mit Machtmissbrauch am Theater gibt – und dieses zweitens durch nichts zu rechtfertigen ist. Handlungsbedarf herrscht. Und Dirk Pilz wüsste auch, wer nun endlich handeln sollte.
blog queer royal
"Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht" von Rosa
von Praunheim am DT Berlin © Arno Declair Berlin, 8. Februar 2018
In your face
Queere Geschichten und Ästhetiken halten schon länger Einzug auf deutschen Bühnen, und nun ist auch einer ihrer prominentesten Wegbereiter, Rosa von Praunheim, im Theater gelandet und liefert mit "Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht" im DT Berlin in Zeiten von AfD-Hetze gegen "Gender-Wahnsinn" glamouröse Argumente für eine offene Gesellschaft. Georg Kasch verneigt sich.
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machtmissbrauch am theater
Tim Tonndorf, Mitglied des Theaterkollektivs Prinzip Gonzo
© privatBerlin, 8. Februar 2018
Isso? IsNichSo. Es geht auch anders
Nachdem der Theaterkritiker Michael Laages zuletzt auf Deutschlandfunk Kultur den Offenen Brief der 60 Mitarbeiter*innen des Burgtheaters gegen Machtmissbrauch als "naiv" bezeichnet hatte, weil das Theater nun einmal per se ein undemokratischer Ort sei, ist dem Regisseur Tim Tonndorf, Teil des Kollektivs Prinzip Gonzo, der Geduldsfaden gerissen. Er fordert die jüngeren Regiekolleg*innen auf, zu der Frage der Arbeitsbedingungen sowie zu Machtmissbrauch und Machtausübung am Theater Stellung zu beziehen. Seine Erwiderung an Michael Laages steht hier.
theater und digitalisierung
(Hell erleuchtetes) Theater im Ancien Regime
© Giovanni Paolo Pannini (1747)9. Februar 2018
Im digitalen Vormärz
Schaut man auf die Geschichte des Theaters und auf seine Bauten: So wird klar, dass es zu den allermeisten Zeiten mehr ums Publikum ging als gerade jetzt. Das mag verwundern, wo doch die rasende Digitalisierung Öffentlichkeit enthierarchisiert und – nicht nur von bösen Populist*innen – mehr Partizipation gefordert wird. Wie und warum das Theater sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen könnte, sollte, müsste, legt Esther Slevogt dar.
sanierung schauspiel frankfurt
Die Frankfurter Doppelanlage © Birgit HupfeldFrankfurt am Main, 1. Februar 2018
Die Mainphilharmonie
Frankfurt am Main muss seine Städtischen Bühnen sanieren. Für jede der drei möglichen Varianten gilt: Es drohen Kosten wie beim Bau der Elbphilharmonie. Wie kann das sein? Wo ließe sich was einsparen? Und welche Folge hat eine solche Kostenexplosion für den Kulturstandort? Alexander Jürgs hat sich auf die Suche nach Antworten gemacht.
wie transkulturell ist das theater?
Aus "The Situation" am Berliner Gorki Theater
entstand die Idee eines Exil Ensembles
© Ute Langkafel/Maifoto3031. Januar 2018
Neue Kunst aus dem Exil
Die Willkommenskultur des Jahres 2015 ist abgekühlt. Der Ton in der Politik wird wieder rauer. Lässt sich die Kunst beirren? Was ist aus dem Vorsatz des Theaters geworden, sich von der "Flüchtlingskrise" im Gegenteil inspirieren zu lassen, geflüchtete Spieler- und Künstler*innen auf die Bühne zu holen, einen neuen Mix von Denk- und Spielweisen zu suchen? Sophie Diesselhorst blickt auf Exil-Theater neuen Typus'.
premieren im programm
Alle Premieren, die nachtkritik.de im Februar 2018 bespricht.































