Privatinvestitionen fürs Theater

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Erfahrungen mit PPP habe die Stadt Trier bereits. Die Sanierung des Südbads wurde auf diese Weise gestemmt. Allerdings habe gerade dieses Projekt in den vergangenen Monaten Diskussionen ausgelöst, so der Volksfreund. Der Landesrechnungshof behaupte, dass Sanierung und Betrieb des Südbads deutlich günstiger gekommen wären, hätte Trier auf den Zusammenschluss mit einem Privatunternehmen verzichtet.

Renate Sternatz von der Verdi-Bundesverwaltung sehe das genauso, die Sanierung des Trierer Südbads stehe mit auf ihrer Liste der Projekte, bei denen das Verfahren PPP gescheitert ist. Oft würden wichtige Informationen unter Verschluss gehalten, der Stadtrat werde durch die fehlende Transparenz häufig zu wenig in die Entscheidungen bezüglich des Projekts eingebunden. Generell rät Sternatz klar von einer PPP-Lösung ab. "Wenn ich kein Geld habe, um etwas zu finanzieren, dann kann ich es auch nicht über PPP realisieren."

Peter Oppermann, Chefdramaturg des Trierer Theaters, stehe einer Sanierung mit Hilfe eines privaten Investors offen gegenüber. Allerdings müsse klar geregelt werden, dass der private Investor keinen Einfluss auf den künstlerischen Betrieb nehmen dürfe. Laut Kulturdezernent Thomas Egger stehe man mit den Überlegungen noch ganz am Anfang. So sei auch ein kompletter Standortwechsel raus aus der Innenstadt bei einem guten Angebot aus der Privatwirtschaft eine ernstzunehmende Version.
Version".

(volksfreund.de/sik)

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