"Nicht den Funken einer Information"

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Auch seitens der Mitarbeiter habe es nie Proteste gegeben. "Ich wage zu behaupten, dass jeder der Billeteure, die ein bisschen länger in einem unserer Theater arbeiten, weiß, wo ich sitze und wer ich bin und dass ich die Gesamtverantwortung habe. Wenn es eine Unzufriedenheit gibt, warum habe ich nicht den Funken einer Information bekommen?", so Springer laut ORF.

Außerdem erklärt er, wie es zur Auslagerung der Servicekräfte kam: Als 1996 laut Finanzgesetz zwei Prozent der Planstellen eingespart werden mussten, wurde der Publikumsdienst ausgelagert, um niemanden entlassen zu müssen. "Das heutige G4S gewann die Ausschreibung, machte allen Beschäftigten der Bundestheater ein Angebot, sie zu übernehmen und sorgte letztlich für eine Einsparung über den Erwartungen, von damals bereits etwa acht Millionen Schilling pro Jahr", heißt es auf der ORF-Homepage.

Abgesehen von den üblichen Kleinigkeiten habe es nie Probleme gegeben - "aber viele Vorteile, die uns heute selbstverständlich vorkommen", so Springer. Theoretisch könnten die Verträge mit G4S jährlich gekündigt werden - "ich sehe dafür aber keinen Anlass".

(geka)

 

Hier kann man die am 14. Oktober 2013 abgegebene Erklärung des Burgtheaters zur Rede des Billeteurs auf dem Jubiläumskongress des Hauses nachlesen, hier die wenig später entstandene gemeinsame Erklärung von Christian Diaz und Burg-Intendant Hartmann. Und hier gibt es einige ausgewählte Hinweise zur Pressestimmen dazu.

Kommentare  
Presseschau Bundestheater-Chef: Hinweis
Hier der Link zu einem gut recherchierter Artikel in der FAZ. Leider will in den Österreichischen Medien die Diskussion niemand führen. Danke Deutschland für die Lust aufs Benennen.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/affaere-im-wiener-burgtheater-dem-publikum-dienen-aber-wie-12639613.html
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