meldung
Geschäftsführer des Rostocker Volkstheaters fristlos entlassen
Verantwortlich für Millionenloch?
Rostock, 16. November 2010. Wie vor wenigen Tagen bereits vom Rostocker Bürgermeister angekündigt, hat sich der Hauptausschuss der Rostocker Bürgerschaft gestern Abend entschieden, den Vertrag mit Kay-Uwe Nissen, dem kaufmännischen Geschäftsführer des Rostocker Volkstheaters, zu kündigen. Darüber berichten u.a. NDR 1 Radio MV und Ostsee-Zeitung.
Verantwortlich für Millionenloch?
Rostock, 16. November 2010. Wie vor wenigen Tagen bereits vom Rostocker Bürgermeister angekündigt, hat sich der Hauptausschuss der Rostocker Bürgerschaft gestern Abend entschieden, den Vertrag mit Kay-Uwe Nissen, dem kaufmännischen Geschäftsführer des Rostocker Volkstheaters, zu kündigen. Darüber berichten u.a. NDR 1 Radio MV und Ostsee-Zeitung.
Nissen wurde fristlos entlassen und eine Abfindung nicht in Aussicht gestellt, da ihm schwere Fehler und Pflichtverletzungen in der Theater GmbH vorgeworfen werden: zu spät oder gar nicht erstellte Wirtschaftspläne, Vernachlässigung der Buchführung, mangelnde fachliche Eignung. Nissen, der die Arbeit 2009 aufgenommen und die Gründung der Theater GmbH begleitet hatte, wird für das Finanzdefizit des Volkstheaters von rund einer Million Euro verantwortlich gemacht.
Bis die Stelle des Geschäftsführers neu besetzt ist, sollen die Aufgaben von Mitarbeitern der Rostocker Versorgungs- und Verkehrs-Holding übernommen werden, an deren Spitze Straßenbahn-Chef Jochen Bruhn steht.
(NDR 1 Radio MV / Ostsee-Zeitung / ape)
Bisherige nachtkritik-Meldungen zur Lage in Rostock:
Bürgerschaft beschließt Etatkürzung für das Volkstheater Rostock, 19.10.2007
Rostocker Intendant Steffen Piontek gibt auf, 2.8.2008
Einigung mit Rostocker Ex-Intendant Steffen Piontek, 29.9.2008
Schon wieder Theaterkrise in Rostock, 3.11.2010
Rostocker Oberbürgermeister will Geschäftsführer der Theater GmbH feuern, 12.11.2010




(Werter Pumpin, der Mangel daran, selbstverständlich: mangelnde fachliche Eignung. Besten Dank für den Hinweis, wir haben korrigiert. Die Redaktion)