Größer als der Einzelne

Dieser Beitrag ist Teil des nachtkriktik.de-Archivs. Er entspricht Layout und technischem Stand vor November 2021.

nachtkritik Archiv Visual

Auf den Unterstaatssekretär Francesco Giro, der die Besetzer als eine "anthropologische Katastrophe" diffamiere, entgegnet die Schauspielerin Sylvia de Fanti, "dass die Katastrophe einen Zustand beschreibt, in dem die Krise so groß ist, dass sie in ihrem Schoße das Neue gebiert und sich rekonfiguriert." Und weiter: "Unser Vorschlag von Rekonfiguration ist Selbstorganisation".

Lesen Sie hier die jüngste Bestandsaufnahme für nachtkritik.de aus dem Teatro Valle von Markus Hladek sowie die ersten Berichte von der Schauspielerin Eva Löbau in Theaterbrief 1 und 2.

(chr)

Kommentare  
Presseschau Teatro Valle: wann kann man auf nachtkritik live diskutieren?
Toller taz-Text, gefällt mir noch besser als die Reportage, denn er fängt etwas auf von der intellektuellen Atmosphäre: Man merkt, dass Italien seit Jahrzehnten ein "politisches Laboratorium" ist - seit gut zehn Jahren diskutieren wir ja auch v.a. italienische Autoren: Agamben, Negri, Lazarrato, Virno & Co. Ich halte die Idee von "Kultur als Gemeingut" für wegweisend und klatsche vor meinem Bildschirm in die Hände, wenn ich lese, dass die Katastrophe die Chance der Rekonfiguration böte - diese hieße: Selbstorganisation. Wann können wir hier auf nachtkritik live mit diesen jungen Menschen diskutieren?
Kommentar schreiben