"Cum-Ex Papers" am Lichthof Theater Hamburg

24. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 24. April 2020 um 18 Uhr ist für 24 Stunden ein Mitschnitt des Recherchestücks Cum-Ex Papers von Helge Schmidt zu sehen. Uraufgeführt wurde das Stück am 25. Oktober 2018 am Lichthof Theater Hamburg. "Dieser Abend zwischen Dokumentation und Fiktion, Hard Facts und Unterhaltung ist fast zu schön, ästhetisch fast zu gelungen für diese skrupellosen, von Geld und Gier getriebenen Verbrechen", schreibt Katrin Ullmann in ihrer Nachtkritik über die Uraufführung. Für seine Produktion arbeitete Helge Schmidt mit dem Recherchenetzwerk Correctiv zusammen.

"Am Königsweg" aus dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg

23. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 23. April 2020 um 18 Uhr ist hier ein Generalprobenmitschnitt der Uraufführung von Elfriede Jelineks "Am Königsweg" in der Regie von Falk Richter vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg zu sehen. Premiere war am 28. Oktober 2017. Die Produktion wurde zum Berliner Theatertreffen 2018 und zu den Mülheimer Theatertagen 2018 eingeladen. Bei der Jahresumrage des Fachmagazins "Theater heute" gewann sie 2018 in mehreren Kategorien (Beste Inszenierung, Bestes Stück, Beste männliche Darstellerleistung: Benny Claessens, Beste Kostüme: Andy Besuch).

"Hamlet" inszeniert von Christian Weise

22. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 22. April 2020 18 Uhr bis 23. April 18 Uhr zeigen wir Hamlet in einer Inszenierung von Christian Weise, herausgekommen am Maxim Gorki Theater Berlin im Februar 2020.

"kurōtadori - die sinfonie der amsel" von David Rimsky-Korsakow

21. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab dem 21. April  18 Uhr präsentieren wir eine etwas andere Kunst als die bislang Übliche. Keinen Mitschnitt einer Theaterinszenierung, sondern den Film eines Theatermusikers, kurōtadori - die sinfonie der amsel, die 2. Symphonie von David Rimsky-Korsakow.

"Die wunderbare Zerstörung des Mannes" von Martin Gruber und aktionstheater ensemble

21. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 21. April, 18 Uhr, bis 22. April, 18 Uhr, präsentieren wir nach "Kein Stück für Syrien" eine zweite Produktion des Wiener aktionstheater Ensembles um Martin Gruber: "Die wunderbare Zerstörung des Mannes".

"Lost and Found" am Volkstheater Wien

20. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 20. April 18 Uhr bis 21. April 18 Uhr zeigen wir Lost and Found von Yael Ronen und Ensemble, herausgekommen im Dezember 2015 am Volkstheaer Wien. Heute ab 19:30 Uhr gibt es außerdem die Möglichkeit mit Regisseurin Ronen zu chatten (auf Englisch).

"Woyzeck" am Schauspiel Köln

19. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 19. April 18 Uhr bis 20. April 18 Uhr zeigen wir "Woyzeck" von Georg Büchner, Premiere der Inszenierung von Therese Willstedt war am 22. März 2018 am Schauspiel Köln, in seiner Nachtkritik schrieb Martin Krumbholz: "Therese Willstedt macht aus dem Sozialdrama eine Gespenstersonate, aber die sechs Figuren sind dennoch greifbarer und schärfer profiliert als in manchen anderen Inszenierungen."

"Das große Heft" am Staatsschauspiel Dresden

18. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 18. April 18 Uhr bis 19. April 18 Uhr zeigen wir „Das große Heft“ von Ágota Kristóf, Premiere der Inszenierung von Ulrich Rasche war am 11. Februar 2018 am Staatsschauspiel Dresden, die Inszenierung war zum Berliner Theatertreffen 2019 eingeladen, wo Johannes Nussbaum für seine Darstellung darin mit dem Kerr-Preis ausgezeichnet wurde.


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Zum Stück auf der Webseite des Staatsschauspiels Dresden:

Sie sind Zwillinge. Sie kommen aus der großen Stadt, die bombardiert wird. Jetzt sollen sie bei der Großmutter bis zum Ende des Krieges bleiben. Einer verrohten Welt im Krieg begegnen die Zwillinge mit Härte. Fernab von der Schule bringen sie sich selbst bei, was sie fürs Überleben brauchen: Sie härten ihre Körper mit Schlägen ab, den Geist mit Schimpfworten – in beiden Fällen mit dem Ziel unempfindlich alles auszuhalten, nicht zu weinen, psychische wie physische Schmerzen nicht mehr wahrzunehmen. Sie betteln, hungern, schlachten, stehlen, töten, stellen sich taub, blind, üben sich in Bewegungslosigkeit. Sie beobachten ihre Umwelt, machen sich Schwachstellen zunutze und setzen an anderer Stelle ihr Wissen mit Kalkül ein. Sie passen sich dieser vom Krieg geprägten Gesellschaft auf ihre Art an, lernen sich zu wehren und entwickeln ihre ganz eigenen Moralvorstellungen. Das Bild einer wohlbehüteten Kindheit lassen sie dabei weit hinter sich und werden zu erbarmungslosen jungen Erwachsenen, die über Leichen gehen. Ihre gewonnenen Erkenntnisse und Wahrheiten tragen sie in das Große Heft ein. So entsteht eine Aufsatzsammlung, die die Übungen und Entwicklung der Zwillinge in schonungslosen kurzen Sätzen ohne Schnörkel oder Gefühlsduselei dokumentiert.
Ágota Kristóf schildert in ihrem 1987 erschienenen Debutroman die Lebensgeschichte zweier Brüder, bei der Realität, Fiktion und Lüge nah beieinander liegen. Der Roman DAS GROSSE HEFT wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und zum Livre Européen gekürt.

Einführung zur Inszenierung von Dramaturgin Katrin Breschke und Chefdramaturg Jörg Bochow auf der Webseite des Staatsschauspiels Dresden.

 

Hier gibt es die Nachtkritik mit Kritikenrundschau und hier den Bericht vom Theatertreffen-Gastspiel.

 

Das große Heft
nach dem Roman von Ágota Kristóf
Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer
in einer Fassung von Ulrich Rasche und Alexander Weise
Regie und Bühne: Ulrich Rasche, Bühnenbildmitarbeit: Sabine Mäder, Kostüme und Bühnenbildmitarbeit: Romy Springsguth, Chorleitung: Alexander Weise, Toni Jessen, Komposition: Monika Roscher, Dramaturgie: Jörg Bochow, Katrin Breschke.
Mit: László Branko Breiding, Philipp Grimm, Jannik Hinsch, Harald Horváth, Robin Jentys, Toni Jessen, Moritz Kienemann, David Kosel, Sam Michelson, Johannes Nussbaum, Justus Pfankuch, Daniel Séjourné, Yassin Trabelsi, Alexander Vaassen, Simon Werdelis, Tommy Wiesner, Musiker: Heiko Jung, Christoph Uschner, Kseniya Trusava, Slowey Thomsen.

Dauer: 3 Stunden 40 Minuten, eine Pause
staatsschauspiel-dresden.de

 

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17. April 2020

"Effi Briest" vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg

Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 17. April 2020 | 18 Uhr bis zum 18. April 2020 |18 Uhr zeigen wir den Liederabend "Effi Briest – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie" von Clemens Sienknecht und Barbara Bürk frei nach dem Roman von Theodor Fontane hat. Premiere am Deutschen Schauspielhaus Hamburg war am 19. September 2015. Der Abend wurde zum Berliner Theatertreffen 2016 eingeladen.