Platz 3: Heinrich von Kleist

29. Dezember 2015. Das Kleistjahr 2011 liegt schon länger zurück, aber der Dichter aus dem Herzen Brandenburgs wird noch immer landauf und landab gespielt. Nicht nur in Preußen. 2015 haben sich mehrere große Häuser seiner Werke angenommen und den Kleist-Texten auf nachtkritik.de hohe Gesamtzugriffszahlen beschert, weshalb sich Kleist in der Klassiker-Top-5 (*Anm.) noch an Schiller vorbei schob.

Das Soldatendrama Prinz Friedrich von Homburg wurde von nachtkritik.de in München besprochen, wo Regisseur David Bösch seinen Leib-und-Magen-Spieler Shenja Lacher in der Titelrolle ins Militärgericht schickt. Für alle, die nicht mehr hundertprozentig sattelfest sind, was da vor sich geht, erzählt YouTuber Michael Sommer noch einmal, wie der Prinz von Homburg im Krieg gegen die Schweden eine Ordre missachtet, und dann ...

 

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(*Anm.) Wer gilt in der Auszählung als Klassiker? Goethe, Schiller, Shakespeare? Oder doch lieber Marx, Engels, Lenin? "Ich beobachte, dass ich anfange, ein Klassiker zu werden", schrieb Bertolt Brecht bereits mit 22 Jahren. Brecht ist – wie so oft – der Gradmesser! Im Geiste einer großen Debatte dieses Jahres zählen für die Klassiker-Charts des Jahres 2015 all jene, deren Urheberrecht schon abgelaufen ist. Also Brecht nicht. Aber beinahe alle vor ihm schon.

 

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