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23. August 2017

"How the fuck did this happen?"

Zeit.de schreibt über eine Anti-Trumpiade von Michael Moore in New York. Der Regisseur, der Trumps Wahlsieg präzise begründet vorausgesagt hatte, bemüht sich in seiner Solo-Show, alle Hoffnungen auf ein vorzeitiges Ende der Trump-Präsidentschaft zu frustrieren.

18. August 2017: Intendant Anselm Weber stellt sich im Frankfurter Kulturausschuss vor

Eine Debatte "um das, was Theater zukünftig sein kann": Zum Antrittsbesuch bei den Frankfurter Stadtverordneten geladen war der neue Schauspiel-Intendant Anselm Weber, wie die Frankfurter Rundschau meldet. Lesen lässt sich der Bericht hier.

16. August 2017: Christine Wahl vom Tagesspiegel besucht osteuropäische Theater

"Durchs wilde Autokratistan": Nach Ungarn, Russland und Georgien ist Christine Wahl vom Tagesspiegel gereist. Im Gepäck die Frage, wie osteuropäische Theater auf die sie umgebende Realität reagieren. Ist das Theater in Osteuropa politisch(er)? Ihr Reisebericht findet sich hier.

16. August 2017: FR-Interview mit der neuen Intendanz des Schauspiel Frankfurt

Über ihren ersten Spielplan für das Schauspiel Frankfurt und das sanierungsbedürftige Theater sprechen der neue Intendant Anselm Weber und seine Stellvertreterin Marion Tiedtke mit der Frankfurter Rundschau. Hier geht's zum Interview.

13. August 2017: Darja Stocker schreibt im Merkur Blog über Sexismus

Sein Dossier zum "Sexismus an Hochschulen" setzt der Merkur Blog fort. Der aktuelle Beitrag stammt von der Dramatikerin Darja Stocker, die ab 2006 an der Berliner UdK Szenisches Schreiben studierte. Mehr in der Zusammenfassung.

13. August 2017: Sophie Rois-Interview im Magazin Versorgerin

Das österreichische Magazin Versorgerin hat mit Sophie Rois gesprochen über die Volksbühne Berlin, das Theater als Gegenbühne und den Ausverkauf von Intimität. Hier der Link.

13. August 2017: Die SZ porträtiert den Theateralmanach-Autor Bernd Steets

Der Autor und Verleger Bernd Steets gibt seit 1993 den Theateralmanach heraus. Die 25. Ausgabe, die derzeit entsteht, wird auch die letzte sein. Die Süddeutsche Zeitung porträtiert ihn, hier gehts zum Link.

12. August 2017: Wael Shawky und Eisa Jocson beim Zürcher Theater-Spektakel

Einen genauen Blick auf die Globalisierung bescheinigt Tobi Müller in der NZZ am Sonntag (12.8.2017) dem ägyptischen Regisseur Wael Shawky und der philippinischen Choreographin Eisa Jocson. Ein Auftrag ist der Titel seiner Rezension: "Politische Kunst macht Arbeit".

12. August 2017: NOZ-Interview mit der Leitung des Spieltriebe-Festivals

Ihren diesjährigen Themenschwerpunkt "Macht*Spiel*Geschlecht" stellen die Leiter*innen des Festivals für zeitgenössisches Theater Spieltriebe Osnabrück, Elisabeth Zimmermann und Jens Peters, im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung vor. Hier geht’s zum Interview.

10. August 2017: BE Baustellen-Rundgang in der Berliner Zeitung

Gefehlt habe sie bislang am Berliner Ensemble: die bauliche Struktur. Neu-Intendant Oliver Reese hat sich ihrer angenommen und lässt Gipsdecken entfernen oder Lastenaufzüge einbauen, um Versäumnisse seines Vorgängers Peymann aufzuarbeiten. Besichtigt hat die Baustelle Berliner Ensemble mit ihm Susanne Lenz von der Berliner Zeitung. Hier geht’s zu ihrem Bericht.

8. August 2017: Diskussionsveranstaltungen in Theater – laut FAZ ein Trend

IPatrick Bahners von der FAZ bemerkt einen Trend zur Debattenkultur in Theatern: Wo früher nur gespielt wurde, finden immer mehr Diskussionsveranstaltungen statt. Das Münchner Haus der Kunst wiederum will künftig auch Theater machen. Zum Artikel.

8. August 2017: Der Schriftsteller Daniel Kehlmann im Interview

Im Gespräch mit der Neuen Zürcher Zeitung kritisiert der Schriftsteller Daniel Kehlmann einmal mehr das deutsche Regietheater und verrät, wo es stattdessen "lebendiges, originelles Gegenwartstheater" zu erleben gibt. Zum Interview.

4. August 2017: Chris Dercons Volksbühne im Shitstorm

Nicht nur lustige Hass-Postings, die seit dem 1. August über die Social-Media-Kanäle der Volksbühne Berlin laufen, zitiert Christine Dössel in der Süddeutschen Zeitung. Dercon und sein Team haben die Facebook-, Twitter- und Instagram-Accounts von Castorf & Co. übernommen – und damit deren Inhalte wie Follower. Ein Shitstorm ist die Folge. Vom "Kulturkampf zwischen alter und neuer Volksbühne" berichtet auch Dirk Pilz in der Berliner Zeitung. Mit dem heutigen Mittag 35.000 Unterschriften: Über den Erfolg der von ihr gestarteten Volksbühnen-Petition spricht Peter Laudenbach für den Berliner Tip mit der Theaterwissenschaftlerin Evelyn Anuß.

4. August 2017: SZ-Interview mit dem russischen Regisseur Kirill Serebrennikow

"Das ist doch reiner Gogol!" Anfang Juli hatte das Moskauer Bolschoi-Theater kurz vor der Premiere Kirill Serebrennikows Nurejew-Ballett abgesagt. Mit Sonja Zekri von der Süddeutschen Zeitung (2.8.2017) spricht der russische Regisseur nun erstmals über die möglichen Gründe. Wir fassen das Interview zusammen.

4. August 2017: Über die Sanierung der Städtischen Bühnen Frankfurt berichtet die FR

Wasserleitungen sind teils 115 Jahre alt, Risse ziehen sich durchs Gebäude: sanierungsbedürftig sind die der Städtischen Bühnen Frankfurt. Aber was ist unbedingt nötig? Worüber verhandelt werden muss, um die auf 900 Millionen Euro geschätzten Kosten für Neubau oder Sanierung zu senken, erklärt Claus-Jürgen Göpfert in der Frankfurter Rundschau (4.8.2017). Hier seine Bestandsaufnahme.

3. August 2017: Peter Iden zu Luther-Dramen der Reformationszeit

Stumm zum Luther-Jubiläum bleibe das Theater, verwundert sich Peter Iden in der Frankfurter Rundschau (2.8.2017). Dabei dränge sich das dramatische Potenzial der Figur Luther und ihrer Wirkung geradezu auf. Schon das 16. Jahrhundert habe den gesellschaftlichen Umbruch theatralisch reflektiert, zeigt Iden anhand einiger Dramen der Reformationszeit. Mehr hier.

3. August 2017: Die WAZ gratuliert dem Essener Grillo-Theater zum 125. Geburtstag

Eine "bürgerliche Großtat“ sei der Bau des 1892 eröffneten Essener Grillo-Theaters gewesen, schreibt Martina Schürmann in der WAZ (2.8.2017). Gestiftet wurde das erste Stadttheater des Ruhrgebiets von der Witwe des Unternehmers Friedrich Grillo – als Volkstheater. Hier geht’s zur Würdigung.

3. August 2017: In Zahlen und Bildern – die Bayreuther Festspiele à la FAZ

Mehr als 600 Notenseiten hat ein*e Streicher*in in Richard Wagners "Ring des Nibelungen" im Schnitt zu bewältigen. Von Tieren wimmelt es nur so in Wagner-Inszenierungen: 134 Ratten, 32 Hunde und 9 Pferde, aber auch 3 Werwölfe und 2 Drachen zählt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (3.8.2017). Erfasst hat sie die Bayreuther Festspiele in bunten Zahlen und Bildern.

2. August 2017: Der MDR berichtet über Baumängel im Theater Erfurt

Der Mitteldeutsche Rundfunk berichtet von gravierenden Baumängeln im Theater Erfurt – Deutschlands erstem Theaterneubau im 21. Jahrhundert. "Es bröckelt an vielen Ecken und Enden. Und das hat Folgen, die sich mittlerweile auch auf den Spielbetrieb auswirken." Zum Artikel.

1. August 2017: Salzburg-Intendant Markus Hinterhäuser im taz-Porträt

Die taz porträtiert den neuen Intendanten der Salzburger Festspiele Markus Hinterhäuser. Zum "Innovationsdruck des Intendantenamtes" sagt Hinterhäuser: "Wir sehen uns ständig der Forderung ausgesetzt, das Rad neu zu erfinden. Aber wir können es nicht neu erfinden. In letzter Konsequenz geht es um Aufrichtigkeit und Intelligenz im Umgang mit Kunst." Hier der Text.

31. Juli 2017: Michael Moores Trump-Stück am Broadway

Die Süddeutschen Zeitung berichtet von Michael Moores Trump-Stück "The Terms of my Surrender", das dieser Tage am Broadway herauskommt – "eine Mischung aus zweistündigem Late-Night-Show-Eingangsmonolog und Heldenepos". Der Link zum Artikel.

29. Juli 2017: Die SZ macht sich Gedanken über Münchens Theaterzukunft

Wer folgt auf Kušej, um den Riesentanker 'Resi' auf bildungsbürgerlichem Kurs zu halten, aber vielleicht auch mal in aufregendere Gewässer zu lenken? Und wird Lilienthal den Abgang von Stemann und Blomberg zum Anlass nehmen, sein Performance- und Soziotheaterprogramm an den Kammerspielen neu zu denken? Heikle Fragen wie diese stellt Christine Dössel heute in der Süddeutschen Zeitung. Und bringt auch die Berliner Herzbuben Castorf und Ostermeier ins Spiel.

28. Juli 2018: Andere Medien freuen sich über unseren #Kummercast

In eigener Sache: Die Berliner Zeitung weist in einer Glosse auf unsere Reihe #Kummercast (hier Folge 3) hin, in der bekannte Dramenfiguren in Ratgeberforen um Hilfe ersuchen – und argwöhnt darin einen Angriff gegen den dramatischen Kanon. Auf Deutschlandfunk Kultur stellte nachtkritik.de-Redakteur Michael Wolf den #Kummercast im Interview vor. Zum Beitrag.

25. Juli 2017: Wagner-Diagramme zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele

Auf allen Kanälen wird der heutigen Eröffnung der Bayreuther Festspiele gehuldigt (hier unsere Nachtkritik). Die FAZ bringt fünf Seiten Wagner-Diagramme und Comics. Auf dradio kommt Barrie Kosky ausgiebig zu Wort, hier der Link.

25. Juli 2017: Zum Abschied der Augsburger Intendantin Juliane Votteler

Zehn Jahre lang war Juliane Votteler Intendantin am Theater Augsburg, eine Zeit, in der die Behörden das große Haus wegen Brandschutzmängel dicht machten und sie Ersatzspielstätten suchten. Die Augsburger Allgemeine blickt zurück.

24. Juli 2017: Milo Rau über das Kongo Tribunal

Vor zwei Jahren veranstaltete Milo Rau Das Kongo Tribunal. Nun zeigt er im ostkongolesischen Bukavu seinen Film über das Projekt. Mitgereist ist Andreas Tobler, der Rau für Tagesanzeiger und Bund interviewt hat – wir fassen zusammen. Und weisen auf Toblers Reisetagebuch für die Schweizer Zeitungen hin.

23. Juli 2017: Die NZZ spekuliert über die Kusej-Nachfolge in München

Martin Kusej verlässt das Münchner Residenztheater in Richtung der Wiener Burg. In der Neuen Zürcher Zeitung spekuliert Bernd Noack, wer Kusej in München beerben könnte und wie sich das Haus inhaltlich positionieren wird. Zum Artikel.

22. Juli 2017: Feature über "Die letzten Monate der Ära Castorf"

Demontage des Räuberrads, ein Radiofeature von Jürgen Balitzki auf Deutschlandfunk. Henry Hübchen erzählt und alle anderen sind im O-Ton zu vernehmen. Hier als Podcast oder hier als Textdatei.

22. Juli 2017. Publizist Diederich Diederichsen zur Causa Volksbühne

Auch Diederich Diederichsen, Kunstprofessor in Wien, weiß sich keinen rechten Rat in Sachen Volksbühne. Vielleicht könnte Chris Dercon einen Kompromiss schließen mit einem "nicht ganz so schroffen Teil der Volksbühne"? Zum Artikel im Berliner Tagesspiegel.

21. Juli 2017: Interview mit Oliver Py, dem Leiter des Festival d'Avignon

"Ich glaube, er ist einfach der Beste!" sagt Olivier Py, künstlerischer Leiter des Festival d'Avignon, über Frank Castorf in einem langen Interview mit der Berliner Zeitung, in dem es außerdem um die politische Zukunft Frankreichs geht, die Py optimistisch sieht. Voilà.

20. Juli 2017: Streitgespräch zum Theaterstandort Zürich in der NZZ

Der Theaterstandort Zürich wurde von einer Beraterfirma geprüft, ob es ein Überangebot gäbe oder Mängel. Die Neue Zürcher Zeitung liest das Ergebnis der Studie negativ und stellt Kulturdirektor Peter Haerle kritische Fragen, insbesondere zum größten Zuschussempfänger: dem Schauspielhaus. Unsere Zusammenfassung.

19. Juli 2017: Der Freitag über den Volksbühnen-Abschied von Frank Castorf

Im Freitag dent Matthias Dell noch einmal über den Abschied von Frank Castorf an der Berliner Volksbühne nach – uns setzt ihn in direkte Verbindung zur Beerdigung Helmut Kohls. Mehr auf freitag.de.

18. Juli 2017: Die taz über Theater, Tyrannenmord und einen Julius Cäsar in Trump-Optik

In der tageszeitung schreibt der Theaterwissenschaftler Peter W. Marx über eine New Yorker Inszenierung von Shakespeares "Julius Cäsar", Donald Trump, politische Morde und die zwei Körper des Königs. Mehr auf taz.de.

17. Juli 2017: Über den unter Druck geratenen russischen Regisseur Kirill Serebrennikov

Die Sendung Rang 1 auf Deutschlandfunk Kultur setzt sich mit den Verleumdungen der russischen Behörden gegen den Regisseur Kirill Serebrennikov auseinander, dessen neue Produktion "Nurejew" am Bolschoi Theater kurz vor der Premiere abgesetzt wurde.

17. Juli 2017: Die Badische Zeitung zu Barbara Mundels Freiburger Intendanz-Abschied

"Welches Theater braucht die Stadt, in der ich lebe?" Diese Frage leitete Barbara Mundel während der elf Jahre ihrer Intendanz, die nun endet. Inwiefern ist es ihr in Freiburg gelungen, das Stadttheater der Zukunft zu entwerfen? Die Badische Zeitung, wir fassen zusammen.

16. Juli 2017: Der Regisseur Ersan Mondtag denkt im Radio über Heuchelei nach

In seiner Kolumne für Deutschlandfunk Kultur führt der Regisseur Ersan Mondtag die Debatte um die "Ehe für alle" mit dem "seltsamen Streit zwischen dem angeblich dramatischen und dem sogenannten postdramatischen Theater" eng und schließt draus: "Hinter beiden reaktionären Bewegungen stehen Verunsicherte." 

16. Juli 2017: Der Regisseur Nurkan Erpulat mokiert sich über die türkische Opposition

Als "lächerliche Protestaktion" ordnet der türkische Regisseur Nurkan Erpulat den "Marsch der Gerechtigkeit" der türkischen Opposition im Interview mit Deutschlandfunk Kultur ein – hier.

15. Juli 2017: Zum allerletzten: der Volksbühnen-Abschied in Avignon

Von Frank Castorfs wirklich allerletzter Aufführung in Avignon berichtet der Tagesspiegel. Gastiert hat das Volksbühnen-Ensemble dort mit Molières "Kabale der Scheinheiligen" – als "Theater auf der Durchreise, wie einst Molières Truppe".

15. Juli 2017:  Heimatsujet, krachledern: die Geierwally in Oberammergau

Abdullah Kenan Karaca inszeniert die "Geierwally" in Oberammergau. Gesehen haben das 101 Jahre alte "krachlederne Heimatsujet" die Süddeutsche Zeitung und die Münchner Abendzeitung.

14. Juli 2017: Porträt des neuen künstlerischen Leiters der Kaserne Basel, Sandro Lunin

"Er ist der Ermöglicher, der Förderer, der so falsch in seiner Zeit steht, wie man in ihr nur richtig stehen kann." Die Neue Zürcher Zeitung porträtiert den neuen künstlerischen Leiter der Kaserne Basel: Sandro Lunin. Zum Artikel.

13. Juli 2017: Der Berliner Schauspielschulchef Wolfgang Engler im Porträt

Der Rektor der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" verabschiedet sich nach zwölf in den Ruhestand. Birgit Walter porträtiert ihn in der Berliner Zeitung. Hier der Link.

12. Juli 2017: Bachmann-Preis-Gewinner Ferdinand Schmalz im Interview

"Das Theater wird wichtig bleiben", versichert der diesjährige Bachmann-Preis-Gewinner Ferdinand Schmalz im Gespräch mit dem Börsenblatt des Deutschen Buchhandels. Auch wenn er sich aufs Romanschreiben freut und Prosa als "Befreiung von ein paar Konventionen" empfindet. Veröffentlicht ist das Interview hier.

12. Juli 2017: Abschiedsstück über Frank Castorfs "Partisanen-Gefährlichkeit"

Die "Räuber" aus dem Jahr 1990 und einige der Castorf’schen "Vermächtnis- und Untergangsinszenierungen" aus den vergangenen Volksbühnen-Spielzeiten betrachtet die Junge Welt. Der Fokus: Frank Castorf und sein "Partisanentum mit den Mitteln des Theaters". Online ist der Artikel hier zu finden.

11. Juli 2017: Volksbühnen-Räuberrad in Südfrankreich angekommen

Der Berliner Tagesspiegel berichtet von der Ankunft des Volksbühnen-Räuberrads in Südfrankreich und ordnet es in die Geschichte des Festival d'Avignon ein. Fazit: "Einen besseren Ort kann es für die letzten Aufführungen der 'Kabale der Scheinheiligen' überhaupt nicht geben." Voilà

8. Juli 2017: Politisches Theater fernab der Metropolen

Wie kann Theater politisch relevant bleiben, gerade in der Provinz? Roland May, Generalintendant des Theaters Plauen-Zwickau, kennt eine Strategie. Offen gelegt hat er sie im Gespräch mit der Freien Presse zum Thema Politik und Theater.

7. Juli 2017: Der Hamburger Intendant Joachim Lux im Interview

Für Hamburgs Thalia-Theater-Intendant Joachim Lux war das heutige Konzert in der Elbphilharmonie für die G20-Staatschefs "ein obszöner, ja pornografischer Missbrauch von Kunst", zitieren die Lübecker Nachrichten aus Lux' Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Mehr auf ln-online.de.

7. Juli 2017: Interview mit der gekündigten Wiener Festwochenkuratorin

Im Interview mit der taz reagiert Nadine Jessen auf die Kritik am Programm der Wiener Festwochen und die Kündigung durch die Festspielleitung. Hier der Link.

7. Juli 2017: Wer folgt Martin Kušej am Münchner Residenztheater nach?

Die SZ hat Spekulationen eröffnet, wer für die Nachfolge von Intendant Martin Kušej am Münchner Residenztheater infrage käme. Es fallen die Namen Barbara Frey, Sebastian Nübling, Amelie Niermeyer, Andreas Kriegenburg, Barbara Mundel, Andreas Beck und Thomas Ostermeier. Mehr auf sueddeutsche.de.

7. Juli 2017: Der Puppenspieler Nikolaus Habjan im Porträt

Die Süddeutsche Zeitung porträtiert den in Österreich umjubelten Puppenspieler Nikolaus Habjan, der bald in München arbeitet und sagt: "Dem Publikum nichts vorzumachen, ist im Theater die stärkste Behauptung." Mehr auf sueddeutsche.de.

7. Juli 2017: Elfriede Jelineks Trump-Stück Am Königsweg als Hörspiel

Der Bayerische Rundfunk BR2 bringt Elfriede Jelineks neues Stück Am Königsweg (eine Donald-Trump-Abrechnung) als Hörspiel. Teil 1 jetzt auf br.de.

6. Juli 2017: Der Tagesspiegel diskutiert den Theaterpreis des Bundes

Der Berliner Tagesspiegel denkt über den Theaterpreis des Bundes und eine genauere Zielvorgabe für die auszuzeichnenden Häuser nach.

6. Juli 2017: Die Zeit im "Bilanzgespräch" mit Claus Peymann 

Im "Bilanzgespräch" mit der Zeit verabschiedet sich Claus Peymann vom Berliner Ensemble. Themen unter anderem: Peymanns Theaterverständnis, sein "geschätzter Rivale" Frank Castorf, die Liebe des Publikums. Einige Leseeindrücke hier. 

5. Juli 2017: Kinderstück über ein schwules "Känguru wie du" abgespielt

Furcht vor verfrühter Sexualisierung? Mangels Publikum wurde am Theater Baden-Baden ein Kinderstück über ein schwules Känguru nach zwölf Vorstellungen abgespielt, berichten taz und Spiegel online. Hier die Zusammenfassung.

4. Juli 2017: Annett Gröschner über "Meine Jahre an der Volksbühne"

Die Schriftstellerin Annett Gröschner schreibt auf zeitonline.de über ihre Jahre mit der Berliner Volksbühne. "Eigentlich wollte man nur einen Pickel im Gesicht ausdrücken, aber jetzt ist der ganze Kopf weg." Hier der ganze Text.

4. Juli 2017: Gespräch mit Kay Kuntze, noch Intendant in Altenburg/Gera

Die Ostthüringer Zeitung spricht mit Kay Kuntze, dem Intendanten von Theater & Philharmonie Thüringen über den Theaterpreis des Bundes, die Anfeindungen gegen sein Haus und die Pläne für die Zukunft.

4. Juli 2017: Claus Peymanns Berliner Abschiedsgala

Über den Abschied von Claus Peymann und den Seinen vom Berliner Ensemble am Samstag schreibt die Berliner Zeitung.

4. Juli 2017: Abschied von der Augsburger Intendantin Juliane Votteler

Die Augsburger Allgemeine Zeitung verneigt sich vor der scheidenden Augsburger Intendantin Juliane Votteler, der ersten Frau in diesem Amt.

4. Juli 2017: Verschwendung von Schweizer (Theater)Preisgeldern?

Andreas Tobler schreibt im Zürcher Tages-Anzeiger, dass ein guter Teil der Preisgelder, die das Schweizer Bundesamt für Kultur (BAK) zur Verfügung habe, schlicht verschwendet würde. Die Chefin des BAK antwortet auf die Kritik.

3. Juli 2017: Wie die Münchner Aktion Scholl 2017 vom ZpS in Istanbul weiterging

Die Rekrutierung von Schüler*innen, um Flugblätter in einer Diktatur ihrer Wahl zu verteilen, war nur der Auftakt von Scholl 2017. Die Aktion des Zentrums für politische Schönheit ging in Istanbul weiter. Zur Presseschau.

3. Juli 2017: Nina Hoss probt mit Thomas Ostermeier in Manchester

The Guardian schreibt über Nina Hoss' Haltung zu Didier Eribons Rückkehr nach Reims, Thomas Ostermeiers Inszenierung des Essays mit Hoss hat am Samstag in Manchester Premiere. (Wir werden berichten!)

3. Juli 2017: Zu den Streitigkeiten mit dem Geschäftsführer der Bühnen Halle

Die Mitteldeutsche Zeitung spricht mit dem Hallenser Opernchef über Streitigkeiten mit dem Geschäftsführer der Bühnen Halle. Zur Zusammenfassung.

3. Juli 2017: Filmreihe über Zürcher Schauspielschüler*innen

Seit letztem Jahr begleitet der SRF eine Klasse Zürcher Schauspielschüler*innen für die Zeit ihrer Ausbildung. Eine neue Staffel von Filmen steht jetzt im Netz.

3. Juli 2017: Über die Werkstätten der Berliner Volksbühne

Die Berliner Zeitung schreibt Interessantes über die Werkstätten der Volksbühne im Wandel der Intendanzen.

3. Juli 2017: Interview mit der Intendantin der Bregenzer Festspiele

Der Wiener Standard spricht mit der Intendantin der Bregenzer Festspiele Elisabeth Sobotka.

1. Juli 2017: Martin Kušej zum Burgtheaterdirektor ernennt

Martin Kušej wird Direktor des Burgtheater; er, der mit Wien noch eine Rechnung offen hatte. Und die ersten Wiener Presse-Reaktionen zeigen sich angetan von der "starken Wahl" mit "Glamour-Faktor" und vermuten, dass die Wahl eine tiefe Befriedigung für ihn sei. Mehr in der Zusammenfassung.

1. Juli 2017: Die FAZ schüttelt den Kopf über 900 Millionen Euro

In der FAZ fragt Niklas Maak wie die irrsinnige Summe von knapp 900 Millionen Euro für Sanierung oder Neubau des Frankfurter Theaters zustande kommt. Zur Zusammenfassung.

1. Juli 2017: Querelen in Meiningen

Personalquerelen und Unfrieden gibt es am Staatstheater Meiningen. Der thüringische Kulturminister versucht zu schlichten. Unsere Zusammenfassung.

1. Juli 2017: Spielzeitfazit aus Altenburg-Gera

Zum Spielzeitende verlassen Schauspieldirektor Bernhard Stengele und sechs Ensemblemitglieder das Theater Altenburg-Gera. Einige auch wegen rassistischer Anfeindungen. Die Ostthüringer Zeitung bat alle Sieben um ein Fazit.

1. Juli 2017: Streit um die Sanierung der Bonner Theatergebäude

Es gibt Streit um die Sanierung der Bonner Theatergebäude. Zur Zusammenfassung.

1. Juli 2017: Texte zum Ende der Ära Frank Castorf

In der Berliner Zeitung ein Essay von Alexander Osang, in der er das Wesen Berlins mit den Charakteren Castorfs und Dercons kurzschließt. Und in der Berliner Gazette fordert Theatermacher Alexander Karschnia: verzweifelt sein, aber nicht kulturpessimistisch werden!

1. Juli 2017: Gespräch mit Hagens scheidendem Intendanten Nobert Hilchenbach

In der Westfalenpost spricht Hagens scheidender Intendant Norbert Hilchenbach über seine Arbeit am Theater Hagen.

30. Juni 2017: Interview mit Bettina Hering, Schauspielchefin der Salzburger Festspiele

Das Schauspielprogramm der Salzburger Festspiele startet in seine erste Saison unter der neuen Schauspielchefin Bettina Hering. Das Young Directors Programm wurde noch unter Sven-Eric Bechtolf gestrichen, aber dennoch seien "Uraufführungen in jeder Hinsicht grundlegend und wichtig", so Hering im Interview in der NZZ. Hier der Link zum gesamten Gespräch.

30. Juni 2017: Zum Ende der Intendanz Georg Podt an der Münchner Schauburg

An der Münchner Schauburg endet die Intendanz von George Podt, der das Kinder- und Jugendtheater 27 Jahre lang zusammen mit seiner Frau und Chefdramaturgin Dagmar Schmidt geleitet hat. Podts Einsatz hatte dem afghanischen Künstler Ahmad Shakib Pouya zum Aufenthalt in München verholfen. Christine Dössel sprach mit Podt und Schmidt in der Süddeutschen Zeitung. Hier der Link.

29. Juni 2017: Interview mit Matthias Lilienthal im Standard

Der Wiener Standard hat mit dem "kleinen Berliner Bohemien" Matthias Lilienthal über seine ersten beiden Spielzeiten als Intendant der Münchner Kammerspiele und seine Auffassungen vom Zweck des Theaters gesprochen. Hier geht es zur Zusammenfassung.

29. Juni 2017: Die Neue Zürcher Zeitung über das Phänomen Christoph Marthaler

Die NZZ nimmt einen Probenbesuch zum Anlass, umfassender über das "Phänomen Christoph Marthaler"zu schreiben. Eine erinnerungsträchtige Bildstrecke zu Marthalers Arbeiten aus einem Vierteljahrhundert stellt die Zeitung dazu.

29. Juni 2017: Die NZZ über das Zürcher Theater Neumarkt und seine Pläne

In der Neuen Zürcher Zeitung schreibt die Theaterredaktorin über das Theater Neumarkt und seine Pläne.

29. Juni 2017: Der Auftritt Chris Dercons vor dem Berliner Kulturausschuss

Die Junge Welt wird anlässlich des Auftritts der neuen Berliner Volksbühne vor dem Kulturausschuss des Berliner Landesparlamentes noch einmal kurz grundsätzlich

29. Juni 2017: Das Treffen der deutschsprachigen Schauspielschulen in Stuttgart

Über das alljährliche Treffen der deutschsprachigen Schauspielschulen, das diesmal in Stuttgart stattfindet, schreiben die Stuttgarter Nachrichten.

29. Juni 2017: taz-Bericht zur Halbzeit des Festivals Impulse

Kollegin Dorothea Marcus wirft in der taz einen Blick auf das Theaterfestival der Freien Impulse, das gerade Halbzeit hatte.

28. Juni 2017: Der Dortmunder Schauspielchef Kay Voges im Interview

"Ich könnte mir vorstellen, dass alle Hartz-IV-Empfänger eigentlich eine Freikarte in der Tasche haben müssen." Auf Deutschlandfunk Kultur fordert Kay Voges – Intendant des Dortmunder Schauspiels –, dass niemandem aus finanziellen Gründen der Theaterbesuch verwehrt bleiben dürfe. Zum Interview. 

28. Juni 2017: Probleme mit einem neu-alten Theaterbau in Augsburg

Das Stadttheater Augsburg baut ehemalige Fabrikhallen zu einer Spielstätte aus. Die Kosten dafür steigen nun deutlich. Die Augsburger Allgemeine berichtet von der Baustelle.

28. Juni 2017:  Schwarze und Frauen werden am Broadway diskriminiert

Schwarze und Frauen erhalten am Broadway weniger Geld als ihre weißen Kollegen. Und sie spielen seltener Hauptrollen. Das ergab die Studie einer US-amerikansichen Gewerkschaft. Spiegel Online berichtet.

27. Juni 2017: Intendanten gegen Geschäftsführer an den Bühnen Halle?

An den Bühnen Halle hängt der Haussegen schief. Drei künstlerische Leiter kommunizierten kürzlich dem Aufsichtsrat ihr Misstrauen gegenüber ihrem Geschäftsführer Stefan Rosinski. In der Deutsche Bühne fordert Joachim Lange Konsequenzen. Zum Text. 

26. Juni 2017: Dortmunds Intendant Kay Voges wünscht sich eine Akademie für Digitalität

Im Interview mit den Ruhrnachrichten spricht Dortmunds Schauspiel-Intendant Kay Voges von seinem Wunsch, in Dortmund eine Akademie für Digitalität und Darstellende Kunst zu gründen, die ebenso Fortbildung für Theaterangestellte sein kann als auch ein Ort der Forschung. Mehr in der Zusammenfassung.

26. Juni 2017: Intendant und Regisseur Oliver Reese auf der Probe

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung begleitet den scheidenden Intendant des Frankfurter Schauspiels Oliver Reese auf eine Probe. Mehr auf faz.net.

26. Juni 2017: Leander Haußmann im Interview

Der Standard interviewt Leander Haußmann über sein Verhältnis zum Theater. Mehr auf standard.at.

25. Juni 2017: Der Tagesspiegel über die OST-Demontage der Berliner Volksbühne

Die Bert Neumann'schen Leuchtbuchstaben OST, die 25 Jahre lang den Bühnenturm der Berliner Volksbühne krönten, sind in einer symbolträchtigen Aktion entfernt worden. Hier geht's zu einem Bericht des Tagesspiegels.

24. Juni 2017: Die FAZ über den Fall Kirill Serebrennikow

Wie die FAZ berichtet, sitzen drei ehemalige Mitarbeiter des kritischen russischen Regisseurs Kirill Serebrennikow in Haft. Sie sollen Fördergelder für eine Inszenierung veruntreut haben. Diese aber habe es nie gegeben. Mehr in unserer Zusammenfassung.

24. Juni 2017: Die Mitteldeutsche Zeitung über den Fall Halle

Machtkampf hinter den Kulissen. Drei künstlerischen Leiter der Bühnen Halle bekundeten kürzlich ihr Misstrauen gegenüber Geschäftsführer Stefan Rosinski. Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet.

23. Juni 2017: Feature über das Making-Of von Castorfs Der Spieler

2011 inszenierte Frank Castorf Dostojewskis Erzählung "Der Spieler". Jürgen Balitzki vom MDR hat den Regisseur bei den Proben zu seiner Inszenierung begleitet. Zu Wort kommen auch viele Wegbegleiter wie Henry Hübchen, Sophie Rois und Bert Neumann. Zum Feature.

23. Juni 2017: Der Berner Bund über die Vertragsverlängerung Stephans Märkis

"Die zwei Jahre schaffen die idealen Voraussetzungen, um die Zukunft anzugehen – in einem Moment der Konsolidierung." In "Der Bund" kommentiert Daniel Di Falco Stephan Märkis Vertragsverlängerung als Intendant des Konzer Theater Bern.

23. Juni 2017: Festivalbericht des Berliner Performing Arts Festivals

Der Tagesspiegel bescheinigt dem Berliner Performing Arts Festival "ein wirklich gutes Programm". Zum Festivalbericht.

23. Juni 2017: Die scheidende Leiterin des Berliner Theaters RambaZamba Im Gespräch

Gisela Höhne leitete über 25 Jahre das Berliner Theater RambaZamba. Im Interview mit der Berliner Zeitung blickt sie zurück – und nach vorn.

22. Juni 2017. Stemann und von Blomberg neue Intendanten in Zürich – die Reaktionen

Die Medien kommentieren die Berufung von Nicolas Stemann und Benjamin von Blomberg ans Zürcher Schauspielhaus. Zur Zusammenfassung.

22. Juni 2017. Kritik an neuer Volksbühne

"An der Volksbühne wird mehr verabschiedet als nur der Intendant" schreibt Ulrich Seidler in der Berliner Zeitung. "Offenbar ohne Parlamentsbeschluss" werde die Volksbühne "als Theater geschlossen". Hier geht es zum Artikel.

22. Juni 2017. Geschäftsführer zur Geldnot am Theater Halle

Die Mitteldeutsche Zeitung interviewt Halles Geschäftsführer Stefan Rosinski zum Defizit des Theaters. Um dem strukturellen Defizit zu begegnen, will er einen Haustarifvertrag. Zur Zusammenfassung.

 

Ältere Presseschauen finden Sie in der Übersicht.