Wie der Rechtsanwalt der Erben Haralambie Voicilas gegenüber dpa bestätigte, klagen Ceausescus Sohn Valentin und dessen Schwager Mircea Oprean auf Entschädigung, weil das Theater den Begriff "Ceausescu", den die beiden in Rumänien schon vor Jahren als Marke angemeldet haben, unrechtmäßig verwendet habe. Der Anwalt sagte auch, dass derzeit keine rechtlichen Schritte gegen die ausländischen Theater geplant seien, an denen das Stück aufgeführt wird.

Unter rumänischen Kulturschaffenden hat der Vorfall Empörung ausgelöst. Der Vorsitzende des rumänischen Schriftstellerverbandes Nicolae Manolescu hält das Ganze für eine "Unverschämtheit", schließlich gehe es in der Inszenierung "um den Diktator Nicolae Ceausescu, nicht um die Marke Ceausescu". Und der Filmregisseur Radu Gabrea stellte klar, dass Ceausescu "eine historische Figur" sei, "wie Ludwig XIV." und daher selbstverständlich Thema von Theaterstücken und Filmen sein dürfe.

(dpa via Monsters and Critics / ape)

www.teatrul-odeon.ro

 

Kommentar schreiben