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Dresden: Mäzen Bernhard von Loeffelholz verstorben

17. April 2024. Der Mäzen, Banker und Lobbyist Bernhard Freiherr Loeffelholz von Colberg ist am vergangenen Sonntag, den 14. April 2024, im Alter von 89 Jahren verstorben, teilt HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste mit. Er war 2005 Mitbegründer und seither Vorsitzender des Fördervereins Hellerau e.V. und wesentlich an der Installierung der William Forsythe Company in Dresden-Hellerau beteiligt.

Loeffelholz, geboren 1934 in Weimar und aufgewachsen in München, war als Geschäftsführer der Europäischen Vereinigung für Wirtschaftliche und Soziale Entwicklung CEPES am Aufbau der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft beteiligt. Als Banker arbeitete er bei der Dresdner Bank und baute dort den Bereich Kunst und Wissenschaft auf. Bis 1999 war er Geschäftsführender Vorstand der Jürgen Ponto-Stiftung zur Förderung junger Künstler sowie der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank.

Nach seiner Übersiedlung nach Radebeul bei Dresden war er von 2001 bis 2009 Präsident der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Loeffelholz war auch Mitglied des Kuratoriums der Sächsischen Staatskapelle Dresden und Mitglied des Kuratoriums des Dresdner Kammerchors.

"Bernhard von Loeffelholz kam mit Neugier zu den Veranstaltungen und hat sich für die zeitgenössischen Künste, insbesondere Tanz, begeistert. Sein Engagement für die Gründung der Forsythe Company mit einer Trägerallianz zwischen Dresden, Frankfurt, Sachsen und Hessen hat sich in Kulturkreisen über die Landesgrenzen hinaus als großartiger Coup herumgesprochen", würdigt Carena Schlewitt, Intendantin von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, den Verstorbenen.

(HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste / wikipedia.org / chr)

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