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Choreographin Susanne Linke erhält neu gestifteten Kunstpreis
Für das Lebenswerk geehrt
26. April 2016. Die Choreografin Susanne Linke erhält den ersten Kunstpreis der Heijo + Gisela Hangen-Stiftung. Das teilte die Hangen-Stiftung mit, die den mit 10. 000 Euro dotierten Preis künftig im Zweijahresrhythmus an Künstler*innen für ihr Lebenswerk im Bereich der Bildenden und Darstellenden Kunst vergeben will.
Susanne Linke wurde 1944 in Lüneburg geboren und begann erst im Alter von 20 Jahren, als eine der letzten Schülerinnen von Mary Wigmann, ihre Tanzausbildung in Berlin, die sie an Essens Folkwang-Schule abschloß. Ab 1970 entstanden erste eigene Arbeiten, und Linke wechselte, von Pina Bausch ermuntert, als Tänzerin in das von Bausch geleitete "Folkwang Tanzstudio", das sie von 1975 bis 1985 gemeinsam mit Reinhild Hoffmann leitete.
Als freie Choreographin arbeitete Linke u.a. für die Pariser Oper, das Nederlands Dans Theate und die José Limón Company. Anfang der 1990er Jahre gründete sie am Berliner Hebbel-Theater die "Company Susanne Linke", 1994 eine neue Kompanie am Bremer Theater, gemeinsam mit Urs Dietrich. 2001 wurde Susanne Linke Mitgründerin und künstlerische Leiterin des Choreographischen Zentrums Essen. Seit der Saison 2015 leitet sie am Theater Trier die Sparte Tanz.
Die Heijo + Gisela Hangen Stiftung wurde 2015 von dem bildenden Künstler Heijo Hangen gegründet. Die Preisverleihung findet am 2. Juni 2016 in Koblenz, dem Wohnort Heijo Hangens, im Foyer des Forum Confluentes statt. Zum Preis, den Hangen u.a. im Gedenken an seine 2014 verstorbene Frau Gisela gestiftet hat, gehört auch ein von Hangen gestalteter Ring.
(Heijo + Gisela Hangen Stiftung / sle)
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