Der Theaterpodcast (2) - Die Theaterredakteurinnen Susanne Burkhardt und Elena Philipp übers Theatertreffen 2018, über Matthias Lilienthals umstrittene Intendanz und was #MeToo an den Theatern verändert
Kulturwandel an den Theatern? Und sie verändern sich doch
Dieser Beitrag ist Teil des nachtkriktik.de-Archivs. Er entspricht Layout und technischem Stand vor November 2021.
Elena Philipp (nachtkritik.de) und Susanne Burkhardt (Deutschlandfunk Kultur) © Anja Schäfer
Folge 2 – die Themen:
- In dem Offenen Brief der Burgtheater-Mitarbeiter*innen beschreiben 60 Unterzeichner eine "Atmosphäre der Angst und Verunsicherung" unter der Intendanz von Matthias Hartmann. Sagen aber auch, dass sie durch Stillhalten und unser Schweigen am schlechten Klima beschämenderweise selbst mitgewirkt hätten. Was sind die Folgen des offenen Briefs?
- Die Auswahl für das Berliner Theatertreffen 2018: Von welchem ästhetischen Normalnull kündet das Zehner-Tableau der von einer siebenköpfigen Jury ausgewählten bemerkenswertesten" Inszenierungen?
- Eingeladen zum Theatertreffen sind auch zwei Produktionen der Münchner Kammerspiele, eine Überraschung für manche. Matthias Lilienthals Intendanz ist nicht unumstritten. In München attestiert die Presse: zu viel Performance, im Ensemble gab es Kündigungen, mit 63 Prozent stimmen die Zuschauerzahlen nicht und Lilienthal versucht über Events wie am HAU die Strahlkraft zu behaupten. Zusammen wirft das unter anderem die alte Frage auf, für wen macht man eigentlich Theater?
Ein Podcast in Zusammenarbeit mit Deutschlandfunk Kultur

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