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Florian Fischer gewinnt "Fast Forward"-Festival

"Inszenatorische Komplexität"

Braunschweig, 1. Dezember 2014. Mit seiner Inszenierung "Der Fall M. – Eine Psychiatriegeschichte" hat Regisseur Florian Fischer den Fast-Forward-Preis beim Festival für junge Regie gewonnen. Der Preis besteht aus einer Regie-Verpflichtung am gastgebenden Staatstheater Braunschweig.

"Inszenatorische Komplexität"

Braunschweig, 1. Dezember 2014. Mit seiner Inszenierung "Der Fall M. – Eine Psychiatriegeschichte" hat Regisseur Florian Fischer den Fast-Forward-Preis beim Festival für junge Regie gewonnen. Der Preis besteht aus einer Regie-Verpflichtung am gastgebenden Staatstheater Braunschweig.

Das Stück handelt von den Zwangseinweisungen der Lehrerin Elisabeth Maldaque im Jahr 1930 sowie des Münchner Unternehmers Gustl Mollath in die Psychiatrie. "Florian Fischer und sein Team begegneten dem System juristisch verordneter Zwangseinweisung in eine Psychiatrie mit einer inszenatorischen Komplexität, die eine einfache Handhabung des Gegenstandes unmöglich mache", so die Festival-Jury in ihrer Begründung.

Mit der Preisverleihung ging die vierte Ausgabe des von Barbara Engelhardt kuratierten Festivals "Fast Forward" am Vortag zu Ende. Der Preisjury gehörten Axel Preuß (Dramaturg Staatstheater Braunschweig), Selma Spahić (Regisseurin, Bosnien), Dorte Lena Eilers (Theater der Zeit) sowie Ola E. Bø (Theatermacher, Norwegen) an.

(Staatstheater Braunschweig / mw)

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