meldung

Nominierungen für Preis der Leipziger Buchmesse 2022

Film zu den Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse | Screenshot

17. Februar 2022. Die Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022 stehen fest, wie der Veranstalter auf seiner Homepage bekannt gibt.

In der Kategorie Belletristik sind nominiert:

  • Dietmar Dath: "Gentzen oder: Betrunken aufräumen. Kalkülroman"
  • Tomer Gardi: "Eine runde Sache" (Zur Hälfte übersetzt aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer)
  • Heike Geißler: "Die Woche"
  • Emine Sevgi Özdamar: "Ein von Schatten begrenzter Raum" (hier die nachtkritik-Buchrezension)
  • Katerina Poladjan: "Zukunftsmusik"

Auf der Sachbuchliste stehen:

  • Horst Bredekamp: "Michelangelo"
  • Hadija Haruna-Oelker: "Die Schönheit der Differenz: Miteinander anders denken"
  • Christiane Hoffmann: "Alles was wir nicht erinnern. Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters"
  • Juliane Rebentisch: "Der Streit um Pluralität: Auseinandersetzungen mit Hannah Arendt"
  • Uljana Wolf: "Etymologischer Gossip: Essays und Reden"

In der Kategorie Übersetzungen sind nominiert:

  • Irmela Hijiya-Kirschnereit übersetzte aus dem Japanischen: "Dornauszieher. Der fabelahfte Jizō von Sugamo" von Hiromi Itō
  • Stefan Moster übersetzte aus dem Finnischen: "Im Saal von Alastalo. Eine Schilderung aus den Schären" von Volter Kilpi
  • Andreas Tretner übersetzte aus dem Russischen: "Wunderkind Erjan" von Hamid Ismailov
  • Helga van Beuningen übersetzte aus dem Niederländischen: "Mein kleines Prachttier" von Marieke Lucas Rijneveld
  • Anne Weber übersetzte aus dem Französischen: "Nevermore" von Cécile Wajsbrot

Zur Jury des Preises der Leipziger Buchmesse gehören: Insa Wilke (Literaturkritikerin, Juryvorsitz), Moritz Baßler (Germanistikprofessor in Münster), Anne-Dore Krohn (als Literaturredakteurin arbeitet sie bei rbb kultur), Andreas Platthaus (Redakteur im Feuilleton der FAZ), Miryam Schellbach (Wissenschaftslektorin, Literaturkritikerin und Redakteurin bei der Leipziger Literaturzeitschrift "Edit"), Shirin Sojitrawalla (Literatur- und Theaterkritikerin, unter anderem für nachtkritik.de) und Katharina Teutsch (Literaturkritikerin).

Pandemiebedingt ist die Leipziger Buchmesse im dritten Jahr infolge als Präsenzveranstaltung abgesagt. Nach Angabe des Fachmagazins buchreport.de planen 50 Verlage eine "Pop-Buchmesse" als Ersatzveranstaltung. Mit dabei sind u.a. Aufbau Verlage, C.H.Beck, Hanser, Jung und Jung, Kampa, Kanon, Katapult, Klett-Cotta, Kunstmann, Mare, Matthes & Seitz, Schöffling, Suhrkamp/Insel, Verbrecher, Voland & Quist und Wagenbach.

(preis-der-leipziger-buchmesse.de / buchreport.de / chr)

mehr meldungen

Kommentar schreiben