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Offenere Strukturen am Stadttheater Gießen
Feldversuch
Gießen, 17. Juni 2014. Das Stadttheater Gießen öffnet sich ab der nächsten Spielzeit offeneren Strukturen. Wie die Gießener Allgemeine berichtet, tritt an die Stelle von Schauspieldirektor Matthias Schubert ein Leitungs-Quartett. Schubert, der das Haus nach fünf Jahren aus familiären Gründen verlässt, werde ihm als Gastdramaturg ebenso angehören wie Intendantin Cathérine Miville, Gerd Muszynski und Bjoern Mehlig. Muszynski ist Dramaturg, Mehlig hat derzeit eine Vertretungsprofessur für Heiner Goebbels am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften inne.
Gemeinsam wolle man sich die künstlerischen und administrativen Aufgaben teilen. Dieser "Feldversuch" solle das institutionalisierte Theater und die freie Szene miteinander verzahnen, das Haus "durchlässiger" und "flexibler" machen, allerdings "keine 180-Grad-Drehung" sein, so Miville. Schon in der Vergangenheit hatte es in Gießen Kooperationen in Form von Projektarbeiten gegeben. "Dieses Miteinander werde nun forciert, indem Produktionsabläufe der freien Szene ins Stadttheater integriert würden. Ob dies gelingen werde, und was dabei herauskomme, müsse sich weisen“, schreibt die Gießener Allgemeine. Ziel sei mindestens eine Produktion im Spielplan pro Saison, in der feste und freie Künstler zusammenarbeiten.
(Gießener Allgemeine / geka)
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