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Schauspieler Gottfried John verstorben
Gegenspieler von James Bond, Asterix und Mackie Messer
2. September 2014. Schauspieler Gottfried John ist im Alter von 72 Jahren in der Nähe von München verstorben. Der gebürtige Berliner, der in der Rolle des Generals Ouromov im James-Bond-Streifen "Golden Eye" (1995) international bekannt wurde, erlag einem Krebsleiden. Das meldet die Süddeutsche Zeitung auf ihrer Internetseite.
John, 1942 in Berlin geboren, spielte u.a. den Reinhold Hoffmann in Rainer Werner Fassbinders 14-teiliger Alfred-Döblin-Verfilmung "Berlin Alexanderplatz" (1980). Für seinen Auftritt als Julius Caesar im Asterix-Film "Asterix und Obelix gegen Caesar" (2000) wurde er mit dem Bayerischen Filmpreis als bester Nebendarsteller ausgezeichnet.
Bevor er 1971 seine Filmkarriere startete, stand John auf diversen Theaterbühnen. In den 1960ern debütierte er am Berliner Schillertheater, spielte ab 1963 an der Landesbühne Hannover, 1965 in Krefeld, danach in Heidelberg, wo er 1968 als Marat in Peter Neuenfels' Peter-Weiss-Inszenierung "Marat/Sade" an der Seite von Ulrich Wildgruber als Marat zu sehen war.
Zuletzt trat er 2006 im Berliner Admiralspalast als Jonathan Jeremiah Peachum in Bertolt Brechts "Dreigroschenoper" auf, unter der Regie von Klaus Maria Brandauer, an der Seite von Tote-Hosen-Sänger Campino als Mackie Messer.
(Süddeutsche Zeitung / Wikipedia / chr)
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