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Schauspieler Robert Redford verstorben

Robert Redford (1936–2025) © Ken Dare, Los Angeles Times / Wikimedia, CC BY 4.0

16. September 2025. Der Hollywood-Schauspieler Charles Robert Redford, Jr. Ist verstorben, melden diverse Medien, unter anderem Die Zeit.

Redford zählte zu den großen US-Filmstars und stand in Streifen wie "Zwei Banditen", "Der Clou", "Die Unbestechlichen", "Jenseits von Afrika" und "Der Pferdeflüsterer" vor der Kamera. Als Regisseur inszenierte Redford neun Spielfilme und wurde für sein Regiedebüt "Eine ganz normale Familie" 1981 mit dem Oscar ausgezeichnet. 2002 erhielt er einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk als Schauspieler, Filmemacher sowie als Gründer des Sundance Institutes, das seit Jahrzehnten das bedeutende Sundance Film Festival veranstaltet. Redford war auch als Umweltschützer aktiv und unterstützte unter anderem den Natural Resources Defense Council.

Redford, geboren am 18. August 1936 in Santa Monica/Kalifornien, studierte Theaterdesign am New Yorker Pratt Institute und besuchte ab 1959 parallel die American Academy of Dramatic Arts, wo er seine Leidenschaft für die Schauspielerei entdeckte. Seine ersten Rollen übernahm er in den Broadway-Produktionen "Tall Story" und "Little Moon of Alban". Das erste Mal vor der Kamera stand er für eine Folge der Fernsehserie "Maverick", in der James Garner, Jack Kelly und Roger Moore die Hauptrollen spielten. Redford verstarb am heutigen 16. September 2025 in Sundance/ Utah im Alter von 89 Jahren.

Der im Theater oft adaptierte Fitzgerald-Roman "Der große Gatsby" kam 1974 mit Robert Redford in der Rolle des Jay Gatsby in die Kinos (Regie führte Jack Clayton, das Drehbuch schrieb Francis Ford Coppola). Die Dramatikerin Rebbekka Kricheldorf lässt Redford im Titel ihres satirischen Afrika-Konversationsdramas "Robert Redfords Hände selig" vorkommen.

(www.zeit.de / chr)

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