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Gertrud-Eysoldt-Ring für Klaus Maria Brandauer - Nachwuchspreis an Maik Priebe
Im Ganzen bravourös
24. Januar 2009. Für seine Darstellung des Dorfrichters Adam in Peter Steins Inszenierung Der zerbrochene Krug erhält Klaus Maria Brandauer den diesjährigen, 23. Gertrud-Eysoldt-Ring. Das teilte die Stadt Bensheim mit, die den Preis seit 1986 gemeinsam mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste vergibt.
Im Ganzen bravourös
24. Januar 2009. Für seine Darstellung des Dorfrichters Adam in Peter Steins Inszenierung Der zerbrochene Krug erhält Klaus Maria Brandauer den diesjährigen, 23. Gertrud-Eysoldt-Ring. Das teilte die Stadt Bensheim mit, die den Preis seit 1986 gemeinsam mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste vergibt.
In seiner Rolle als Dorfrichter Adam verkörpere Brandauer als Schauspieler der alten Schule im Detail wie im Ganzen bravourös technisches Vermögen, Virtuosität und Kreativität, wie sie ihresgleichen am deutschen Theater nur selten gebe, begründet der Chef der dreiköpfigen Jury, Peter Iden, die Entscheidung. Mit ihm hatten außerdem der Mannheimer Schauspieldirektor Burkhard C. Kosminski und Schauspieler und Regisseur Hans Dieter Jendreyko der Jury angehört.
Der nach einer der großen Protagonistinnen von Max Reinhardt benannte und mit € 10.000 dotierte Preis geht auf eine Stiftung des Theaterkritikers Wilhelm Ringelband zurück. Zu den Preisträgern der vergangenen Jahre gehören Ernst Stötzner, Nina Hoss, Tobias Moretti und Ulrich Matthes.
Der zusammen mit dem Eysoldt-Ring vergebene Kurt-Hübner-Regiepreis geht der Entscheidung von Alleinjuror Klaus Völker zufolge in diesem Jahr an den 1977 geborenen Regisseur Maik Priebe, der für seine Inszenierung von John Osbornes Blick zurück im Zorn am Staatstheater Kassel ausgezeichnet wird.
Die Preisverleihung wird am 28. März im Parktheater Bensheim stattfinden.
(sle)
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