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Opposition in Mecklenburg-Vorpommern wirft Minister Erpressung vor
Mecklenburgische Dialoge
14. Dezember 2013. Die Opposition im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern aus Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke hat Kulturminister Matthias Brodkorb Erpressung der Theater und theatertragenden Kommunen vorgeworfen. Das meldet die Schweriner Volkszeitung (SVZ, 13.12.2013).
Mecklenburgische Dialoge
14. Dezember 2013. Die Opposition im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern aus Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke hat Kulturminister Matthias Brodkorb Erpressung der Theater und theatertragenden Kommunen vorgeworfen. Das meldet die Schweriner Volkszeitung (SVZ, 13.12.2013).
Durch eine Verfahrensänderung in der Subventionsvergabe, werden die Landesmittel für die Theater von knapp 35,8 Millionen Euro in Zukunft nicht mehr zum größeren Teil über den Kommunalen Finzausgleich, sondern direkt vom Kulturministerium ausgereicht. Nun habe der Minister die Zuteilung der vollen Landeszuschüsse vom "Reformwillen" der Häuser abhängig gemacht. Zehn Prozent der Summe kann Brodkorb an Bedingungen knüpfen, schreibt die SVZ. So aber seien "gleichberechtigte Verhandlungen" nicht möglich, kritisiert der Landtagsabgeordnete der Linken Torsten Koplin, "der Dialog" mit den Theatern werde "mit Mitteln der Erpressung geführt". Dem Volkstheater in Rostock etwa, das sich gegen Fusionspläne mit dem Schweriner Theater wehrt und damit das Konzept des Landes nicht mitträgt, drohen Einschnitte.
Weil auch die Landesmittel trotz wachsender Personalkosten weiterhin nicht erhöht würden, zwinge die Landesregierung die Theater durch die Mittelbeschränkung außerdem zur Tarifflucht. Zuletzt war Rostock aus der Tarifbindung des Bühnenvereins ausgeschieden.
Kulturminister Mathias Brodkorb (SPD), schreibt die SVZ weiter, habe die Vorwürfe zurückgewiesen. Die Insolvenz des Mecklenburgischen Staatstheaters in Schwerin sei abgewendet worden, die Verhandlungen mit dem Haus seien weit fortgeschritten. Sein Ziel, habe Brodkorb gesagt, sei es, "im Laufe des kommenden Jahres die Theaterreform abzuschließen, die Häuser auf ein finanziell tragfähiges Fundament zu stellen und auch ein umfangreiches künstlerisches Angebot zu sichern".
(Schweriner Volkszeitung / jnm)
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