Die Schließung des Thalia Theater Halle ist kaum mehr abzuwenden

Keine Einigung

Halle, 8. März 2011: Wie bereits am Wochenende vermutet wurde, ist die Schließung des Thalia Theater Halle kaum mehr zu verhindern, das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung  (8.3.20110). Die Verhandlungen über einen Haustarifvertrag sind gescheitert. Während man sich, so das Blatt, mit den Arbeitnehmervertretungen für die künstlerisch Beschäftigten weitgehend einig sei, wären von den Interessenvertretern der Technik und Verwaltung zusätzliche Klauseln eingebaut worden, die den Haustarif ausgehöhlt und exklusive Zugeständnisse bedeutet hätten.

Christoph Schlingensief erhält postum den Hein-Heckroth-Bühnenbildpreis

Ungewöhnlich und polarisierend

7. März 2011. Wie die in Gießen ansässige Hein-Heckroth-Gesellschaft bekanntgab, wird der 2010 verstorbene Regisseur und Aktionskünstler Christoph Schlingensief postum mit dem Hein-Heckroth-Bühnenbildpreis 2011 geehrt. Der Preis wird am 10. April im Stadttheater Gießen an Schligensiefs Witwe Aino Laberenz überreicht. Elisabeth Schweeger, Intendantin der KunstFestSpiele Herrenhausen und frühere Intendantin des Frankfurter Schauspielhauses, wird die Laudatio halten.

Wird das Thalia Theater Halle doch geschlossen?

Nicht zugestimmt

6. März 2011. Der Kampf um die Rettung des Thalia Theaters Halle scheint noch immer nicht gewonnen. Wie die Online-Zeitung HalleForum meldet, sind die Verhandlungen über einen Haustarifvertrag nun doch gescheitert. Die Gewerkschaft Verdi habe den Gehaltskürzungen für die 400 Mitarbeiter der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle nicht zugestimmt, schreibt das Portal.

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