Theaterpodcast (79) – Showsport auf den Bühnen
Überzeichnet gegen Gewalt
22. April 2025. Woher kommt das gesteigerte Interesse an (Show-)Sportarten wie Wrestling, Boxen oder Kampfkünsten auf den Bühnen? Im Theaterpodcast erklären es die Performerin und Regisseurin Katharina Bill und die Kulturwissenschaftlerin Marie Simons, zwei Fachfrauen fürs Fighten vor Publikum.
Von Susanne Burkhardt und Elena Philipp
Queere Wrestling-Performance von Choke Hole © Amanda Altman of Bright Light
22. April 2025. Festivals eröffnen mit Wrestlingkämpfen, Theaterräume werden zu Kraftklubs umgebaut, auf den Bühnen wird geboxt und Kampfsport betrieben: Es besteht offensichtlich ein verstärktes Interesse an Showsportarten auf dem Theater. Vor allem gibt es ein queerfeministisches Interesse, sich diesen bislang von muskulösen "Cis-Dudes" beherrschten Bereich anzueignen.
Was dahinter steht, wissen die Performerin und Regisseurin Katharina Bill, die am Deutschen Theater Berlin mit nichtprofessionellen Spieler*innen den Abend "Fighten" probt, und die Kulturwissenschaftlerin Marie Simons, die an der Universität Hildesheim zu Körperinszenierungen in der Unterhaltungskultur forscht.
In Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur.
mehr theaterpodcasts
meldungen >
- 17. April 2026 Kunststiftung Sachsen-Anhalt warnt vor nationalistischer Kulturpolitik
- 16. April 2026 Göttingen: Schauspielerin Thyra Uhde gestorben
- 16. April 2026 Salzburg: Ex-Festspielpräsident Heinrich Wiesmüller gestorben
- 16. April 2026 Konstanz: Intendantin Karin Becker verlängert
- 15. April 2026 Preisjurys der Mülheimer Theatertage 2026
- 13. April 2026 Chemnitz: Theater wehrt sich gegen Abschaffungspläne

