Überzeichnet gegen Gewalt

22. April 2025. Woher kommt das gesteigerte Interesse an (Show-)Sportarten wie Wrestling, Boxen oder Kampfkünsten auf den Bühnen? Im Theaterpodcast erklären es die Performerin und Regisseurin Katharina Bill und die Kulturwissenschaftlerin Marie Simons, zwei Fachfrauen fürs Fighten vor Publikum.

Von Susanne Burkhardt und Elena Philipp

Queere Wrestling-Performance von Choke Hole © Amanda Altman of Bright Light 

22. April 2025. Festivals eröffnen mit Wrestlingkämpfen, Theaterräume werden zu Kraftklubs umgebaut, auf den Bühnen wird geboxt und Kampfsport betrieben: Es besteht offensichtlich ein verstärktes Interesse an Showsportarten auf dem Theater. Vor allem gibt es ein queerfeministisches Interesse, sich diesen bislang von muskulösen "Cis-Dudes" beherrschten Bereich anzueignen.

Was dahinter steht, wissen die Performerin und Regisseurin Katharina Bill, die am Deutschen Theater Berlin mit nichtprofessionellen Spieler*innen den Abend "Fighten" probt, und die Kulturwissenschaftlerin Marie Simons, die an der Universität Hildesheim zu Körperinszenierungen in der Unterhaltungskultur forscht.

 

 

 In Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur.

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