"Im Moment gibt's keine Schonung"

16. Juli 2025. "Ich liebe schwere Arbeit", sagt Ursina Lardi, die sich auf der Bühne gerne körperlich und mental verausgabt. Eben hat sie den Silbernen Löwen bei der Theaterbiennale in Venedig erhalten. Im Theaterpodcast spricht die Schauspielerin über das Glück der Ensemblearbeit und ihr strenges Regiment bei Soloauftritten.

Von Susanne Burkhardt und Elena Philipp

Ursina Lardi © Debora Mittelstaedt / Schaubühne

16. Juli 2025. In ihrer Dankesrede in Venedig kritisierte sie den kulturpolitischen Kahlschlag und lobte Theater als "Kontrastmittel" zu den aggressiven, "breitbeinigen" Auftritten vieler Politiker. "Die Situation in Italien ist viel verschärfter als hier", sagt Ursina Lardi, "da wird radikalst zerstört". Bei ihrem Festakt musste der öffentlich gescholtene Kulturminister applaudierend aufstehen. "Es war eine extreme Energie im Raum."

Wenn sie sich nicht im Politischen bewegt, setzt Ursina Lardi, seit langen Jahren Ensemblemitglied an der Berliner Schaubühne, international Akzente in der darstellenden Kunst. Im Theaterpodcast erzählt sie von ihrer langjährigen Zusammenarbeiten mit Regisseuren wie Thorsten Lensing und Milo Rau, von ihrem theaterfernen Aufwachsen und wieso sie Verausgabung im Spiel für unabdingbar hält.

 

 

 In Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur.

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