Theaterpodcast (81) – Theatermachen im Exil
"Je tiefer der See, desto schöner das Schwimmen"
25. Juni 2025. Theater machen im Exil: Wer flieht, lässt sein altes Leben hinter sich. Wie findet man als Schauspieler im Exil eine neue (Theater-)Heimat? Davon erzählen Mohammad-Ali Behboudi und Delschad Numan Khorschid.
Von Susanne Burkhardt und Elena Philipp
Künstler im Exil: Mohammad-Ali Behboudi und Delschad Numan Khorschid © privat
24. Juni 2025. Immer mehr Menschen sind auf der Flucht. Im letzten Jahrzehnt hat sich ihre Zahl fast verdoppelt, 2024 betrug sie laut Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen mehr als 122 Millionen, viele davon aufgrund politischer Verfolgung. Nach einer Flucht in einem neuen Land anzukommen, verlangt eine Neuorientierung; den eigenen Beruf weiterhin auszuüben, ist oft nicht leicht. Wie gelingt es, als Schauspieler*in, in einer Fremdsprache neu zu starten?
Ihre Theatergeschichte erzählen Mohammad-Ali Behboudi, der vor 41 Jahren aus dem Iran floh und nach 17 Jahren im Ensemble des Theaters Oberhausen in Köln als freier Schauspieler arbeitet, sowie Delschad Numan Khorschid, der vor 22 Jahren als Kurde den Irak verließ und seit 2019 am Residenztheater München fest engagiert ist. Wie haben sie ins deutsche Stadttheatersystem gefunden? Und wie verstehen sie ihre Rolle darin?
In Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur.
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