"Cum-Ex Papers" am Lichthof Theater Hamburg

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Auf der Homepage des Hamburger Lichthof Theaters heißt es über das Stück:

Am 18. Oktober 2018 um sechs Uhr morgens veröffentlichten 19 vom Recherchezentrum Correctiv koordinierte Medien zeitgleich den größten Steuerraub in der Geschichte Europas: Die CumEx-Files. Das Theaterteam um Regisseur Helge Schmidt begleitete den journalistischen Prozess über Monate und bringt ihn exklusiv auf die Bühne.

Die "Cum-Ex Papers" hatten die einmalige Gelegenheit, das Innenleben der Finanzwelt und des investigativen Journalismus dokumentieren zu dürfen. Die maßlose Gier auf der einen und die Spannung rund um den Scoop auf der anderen Seite entwickeln einen enormen Sog: Wie Wall Street und Spotlight in einem.

Seit Anfang September läuft nun der erste Gerichtsprozess zum Cum-Ex-Skandal. Das Theaterstück "Cum-Ex Papers" zeigt die Hintergründe dieser Thematik.

Im Einführungs-Video spricht Regisseur Helge Schmidt über das Ausmaß der krummen Cum-Ex-Geschäfte, die Zusammenarbeit mit dem Recherchenetzwerk Correctiv und dass man erst seit einem Monat bei Cum-Ex von Finanz-Kriminalität sprechen darf:

 

 

Hier lesen Sie die Nachtkritik von Katrin Ullmann über die Uraufführung des Stücks im Oktober 2018.

 

Cum-Ex Papers
Regie: Helge Schmidt, Choreographie: Jonas Woltemate, Recherche und Text: Franziska Bulban und Alexandra Rojkov, Ausstattung: LANIKA (Lani Tran-Duc und Anika Marquardt), Video: Johanna Seitz, Musik: Frieder Hepting, Licht: Sönke C. Herm, Produktionsleitung: Zwei Eulen, Produktionsassistenz: Laura Uhlig.
Von und mit: Ruth Marie Kröger, Jonas Anders und Günter Schaupp.
Dauer: 2 Stunden, keine Pause

www.lichthof-theater.de

 

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Kommentare  
nk-Stream, Cum-Ex-Paper: mustergültig
Ein mustergültiger Dokutheaterabend, der auch in der Aufzeichnung sehr stark wirkte. Kein Kroesinger-Zeigefingertheater, sondern eine unterhaltsame Inszenierung, die für ihre wichtige Aufklärungsarbeit schöne spielerische Lösungen findet. Tolle Schauspieler! Das ist nun wirklich eine der wenigen guten Seiten von Corona – dass man plötzlich auch in ein kleineres Theater im Norden schauen und großes Theater sehen kann.
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