Theatertreffen 2016 - Videoblog "John Gabriel Borkman"
Die 90er Jahre haben angerufen...
Video von Sascha Ehlert, mit Wolfgang Behrens
Dieser Beitrag ist Teil des nachtkriktik.de-Archivs. Er entspricht Layout und technischem Stand vor November 2021.
In seiner Nachtkritik zur Premiere von "John Gabriel Borkman" bei den Wiener Festwochen schrieb Kai Krösche am 29. Mai 2015: "Simon Stone hat vielleicht das Beste aus Ibsens Vorlage gemacht – und deren Schwächen doch nicht überwunden".
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Vielleicht ist das in der spontanen Formulierung etwas missverständlich: Ich meine nicht, dass die Sprache in dem Stück das Prädikat "besonders wertvoll" verdient, sondern dass die gewählte Sprachebene (die Sie als Vorabend-Fernsehen charakterisieren) die entscheidende Setzung des Abends ist. Das Spiel der Darsteller*innen setzt die Vorlage dieser Sprache schon recht präzise um, und es versucht nicht, dieser Sprachebene irgendetwas Verfremdendes gegenüberzustellen. Die einzige artifizielle Gegensetzung ist das Bühnenbild.
Der Abend: Eine Enttäuschung, die nur durch die Besetzungsliste (und das damit einhergehende Spiel) an ihrer Vollendung gehindert wird. Schade drum.
Wolfgang Huber-Lang schreibt im Theatertreffen-Programmheft von einem "straffen Regiekonzept" und "einer Welt", die der Regisseur erschaffe. Huch, was habe ich da verpasst? Kann mich jemand aufklären?