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Funkfrequenzen: Bühnenverein fordert mindestens 30 % Zuschuss
Auf neuen Frequenzen funken
16. April 2010. Im Streit um die Versteigerung der Funkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur, die von Theatern und Veranstaltern bisher für drahtlose Mikrofone genutzt wurden, hat der Deutsche Bühnenverein seine Kritik erneuert. Direktor Rolf Bolwin forderte von der Bundesregierung eine kulantere Beteiligung an den Umrüstungskosten, die auf alle Theater und Eventveranstalter bis hinunter zum Stadtteilfest zukämen.
Auf neuen Frequenzen funken
16. April 2010. Im Streit um die Versteigerung der Funkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur, die von Theatern und Veranstaltern bisher für drahtlose Mikrofone genutzt wurden, hat der Deutsche Bühnenverein seine Kritik erneuert. Direktor Rolf Bolwin forderte von der Bundesregierung eine kulantere Beteiligung an den Umrüstungskosten, die auf alle Theater und Eventveranstalter bis hinunter zum Stadtteilfest zukämen.
"Unser Vorschlag: Nach Anlagenalter gestaffelte Zuschüsse für jeden, von mindestens 30 Prozent der Kosten bis hin zu 100 Prozent bei ganz neuen Systemen", sagte Bolwin der Schweriner Volkszeitung.
Die Tonanlagen der Theater und Veranstalter sind fest auf den Frequenzbereich 790-862 Megahertz eingerichtet. Zur Zeit werden Frequenzen versteigert, die die ganze Branche nutze, und eine parallele Nutzung der Frequenzen ist laut Bühnenverein nicht möglich. Bisher wolle der Bund nur die Umrüstung von Anlagen unterstützen, die nicht älter als vier Jahre sind. "Damit werde der größte Teil der von dem Frequenzwechsel betroffenen Betreiber allein gelassen", sagte Bolwin. Auf einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag kalkuliert der Bühnenverein die Frequenzwechsel-Kosten für die gesamte Veranstaltungsbranche. "Der Bund wird Milliarden einnehmen - da ist es nur gerecht, wenn ein Teil an die Betroffenen weiter gereicht wird."
(SVZ/sik)
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