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Petition für Sebastian Nübling als Schauspieldirektor des Theaters Basel
Die Furiosen
6. August 2011. Eine Online-Petition setzt sich derzeit für die Ernennung des Regisseurs Sebastian Nübling zum Schauspieldirektor des Theaters Basel ein. Elias Perrig, aktueller Inhaber der Baseler Schauspieldirektion, wird sich am Ende der Spielzeit 2011/2012 zurückziehen, weil er wieder verstärkt als Regisseur arbeiten will. Ein Nachfolger wurde bislang nicht benannt.
Die Furiosen
6. August 2011. Eine Online-Petition setzt sich derzeit für die Ernennung des Regisseurs Sebastian Nübling zum Schauspieldirektor des Theaters Basel ein. Elias Perrig, aktueller Inhaber der Baseler Schauspieldirektion, wird sich am Ende der Spielzeit 2011/2012 zurückziehen, weil er wieder verstärkt als Regisseur arbeiten will. Ein Nachfolger wurde bislang nicht benannt.
Auch die Baseler Operndirektion wird vakant. Der jetzige Operndirektor Dietmar Schwarz wird als Nachfolger von Kirsten Harms Intendant der Deutschen Oper Berlin. Zu den Initiatoren der Petition gehört u.a. die Schauspielerin Sandra Hüller.
Sebastian Nübling hat seine Karriere in den Neunziger Jahren am Theater Basel und dem Jungen Theater Basel begonnen, wo unter anderem seine legendäre Inszenierung des Hooligan-Dramas "Il Furiosi" entstand.
(sle)
Zur Online-Petition bitte hier entlang.
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was nicht heißen muss, dass sebastian nübling nicht vielleicht geeignet wäre. aber so ne online petition gibt der sache doch einen ziemlich schalen beigeschmack.
ich halte die Form der Petition für interessant, um Stimmungsbilder abzugeben, aber nicht geeignet als Instrument der gerechten und richtigen Entscheidungen in Sachen Besetzungen !
Nuebling wird von einer geneigten Schauspielerin vorgeschlagen; Delnon wird ihn schon kennen, Nuebling den Delnon ebenso. Die CH ist ja überschaubar.
Anonym kommt immer gut!
Nübling wäre sicher kein schlechter Kandidat. Niemand sagt aber, dass die Petition jemanden auf den Direktorenposten bringt. Aber warum nicht eine Meinung postulieren? Vielleicht bewirkt sie was, vielleicht nicht. Wenn Sie von "gerechten und richtigen Entscheidungen" sprechen, meinen Sie sicher die Kulturpolitik, die das in D, A, CH stets wunderbar hinbekommt - wobei man dann noch die Kulturpolitik verteidigen müsste, denn diese Anforderungen wären doch sehr hoch.
Eine Petition hat doch wohl nur wenig damit zu tun, jemanden zu protegieren, sondern mit einem Vorschlag, den jeder individuell unterstützen, ignorieren oder ablehnen kann. Und wer behauptet, dass Findungskommissionen, Kulturdezernenten oder Politiker in solchen Angelegenheiten mehr Expertise haben als Unterstützer einer solchen Petition? Außerdem wird doch ohnehin nur ein Name ins Spiel gebracht, und das ist noch lange nicht mehr als eine Meinungsäußerung, die für die Entscheidung keinerlei Verbindlichkeit besitzt und wohl auch wenig Einfluss haben wird. besitzt. Man könnte sich auch mal freuen, dass öffentlich über die Besetzung eines solchen Postens diskutiert wird, anstatt direkt Vorteilsnahme, Vetternwirtschaft und wer weiß was zu wittern.
Stephan S.