Der Niedergang?

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Hier die Geschichte der Schließungspläne:

  • 8. Oktober 2010: Es wird bekannt, dass das Thalia Theater Halle geschlossen werden soll.
  • 10. Oktober 2010: Die Intendantin des Thalia Theaters, Annegret Hahn, meldet sich mit einem Kommentar auf nachtkritik.de zu Wort.
  • 14. Oktober 2010: In einer Petition wird die rechtliche Prüfung des Beschlusses gefordert. Außerdem wird auf offene Frage hingewiesen.
  • 18. Oktober 2010: Auch Brigitta Wolff, Sachsen-Anhalts Kultusministerin (CDU), unterzeichnet die Unterschriftenliste für den Erhalt des Theaters.
  • 20. Oktober 2010: Der Dramatiker Dirk Laucke schreibt auf nachtkritik.de einen Protestbrief über die Schließungspläne und nennt sie den "Skandal einer Demontage".
  • 20. Oktober 2010: In einem offenen Brief wehrt sich auch das Leipziger Centraltheater gegen die Schließungspläne.
  • 21. Oktober 2010: Die Stadt Halle und die Theaterleitung der Kultur GmbH Halle wehren sich gegen die Kritik.
  • 22. Oktober 2010: Sachsen-Anhalts Kultusministerin Brigitta Wolff lädt zu gemeinsamen Gesprächen an einen runden Tisch.
  • 27. Oktober 2010: In Halle und Leipzig wird gegen die Schließungspläne demonstriert.
  • 18. November 2010: Das Thalia Theater schlägt eine Umwandlung in ein eigenständiges Junges Schauspiel Sachsen-Anhalt vor.
  • 20. November 2010: Die Rettung des Theaters scheint möglich.
  • 4. Dezember 2010: Das Thalia Theater bleibt im Verbund der Bühnen Halle.
  • 20. Dezember 2010: Erste Zweifel an der Rettung des Theaters werden bekannt.
  • 27. Januar 2011: Die Einigung auf einen Haustarifvertrag wird gemeldet.
  • 6. März 2011: Erste Gerüchte darüber, dass die Einigung auf einen Haustarifvertrag gescheitert sind, werden öffentlich.
  • 8. März 2011: Das Scheitern der Verhandlungen über einen Haustarifvertrag wird bekannt. Damit ist die Schließung des Thalia Theaters kaum mehr abzuwenden.
  • 9. März 2011: Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados (SPD) und der Bezirksgeschäftsführer der Gewerkschaft Verdi, Lothar Philipp, zeigen sich optimistisch, doch noch einen Kompromiss zu finden.
  • 10. März 2011. Ein Kompromiss, der Gehaltskürzung bei gleichzeitiger Senkung der Arbeitszeit vorsieht, findet die Zustimmung der ver.di-Tarifkommission. Der Haustarifvertrag rückt in greifbare Nähe.

(dip)

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