Medienschau: Süddeutsche Zeitung – Was auf den kommenden Kulturstaatsminister wartet
Weimers To-Do-Liste
Weimers To-Do-Liste
2. Mai 2025. Den neuen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer erwarten viele Aufgaben. Eine der wichtigsten: Wie gewinnt er das Vertrauen der Kulturschaffenden? Die Süddeutsche Zeitung hat zusammengestellt, was alles zu tun ist. Und es ist eine Menge.
"Was wird Weimer aus seinem Amt machen? Der vage formulierte Koalitionsvertrag lässt alle Möglichkeiten offen", so Jörg Häntzschel, Aurelie von Blazekovic und David Steinitz in der Süddeutschen Zeitung. Sie mutmaßen, dass er die vielen Leerstellen für eine konservative Wende in der Kulturpolitik nutzen könnte. "Manche spekulieren, genau mit diesem Auftrag habe ihn Merz ernannt."
"Oder er könnte über den Schatten seiner privaten Ansichten springen, das Geld verwalten und den Kurs in etwa beibehalten, auch so ließe sich aus dem Koalitionsvertrag seine Aufgabe verstehen." Weimer selbst habe sich in den vergangenen Tagen bemüht, seine Kritiker zu beruhigen. Im Stern bezeichnete er sich als "Kulturverfechter, nicht Kulturkämpfer".
Die Redakteur:innen fassen auch zuammen, welche Baustellen Weimer konkret vorfindet, nämlich eine Antisemitismusklausel, die NS-Raubkunst-Schiedsgerichtsbarkeit, Erinnerungskultur, Berlinale, Filmförderung, Streaming-Abgaben, Presseförderung, Auskunfts- und Informationsrechte, Öffentlich-rechtliche Sender.
(sueddeutsche.de / sik)
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