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Presseschau vom 26. Juni 2017 – In den Ruhrnachrichten wünscht sich Dortmunds Schauspielintendant Kay Voges eine Akademie für Digitalität und Darstellende Kunst

Fit für die Gegenwart

26. Juni 2017. Im Interview mit Tilman Abegg von den Ruhrnachrichten spricht Dortmunds Schauspiel-Intendant Kay Voges von seinem Wunsch, in Dortmund eine Akademie für Digitalität und Darstellende Kunst zu gründen, "die zum einen Fortbildung für Theaterangestellte sein kann, und zum anderen ein Ort der Forschung, wo das Zusammenspiel der Darstellenden Kunst mit der gegenwärtigen Technologie entwickelt werden kann". Dortmund sei auf der Liste der digitalen Produktionsstandorte in Deutschland auf Platz fünf und deutschlandweit führend in der Mikrotechnik, so wie das Schauspiel Dortmund im Gebrauch der digitalen Medien im klassischen Theater.

Presseschau vom 21. Juni 2017 – Die Welt spricht mit Bühnenvereins-Chef Marc Grandmontagne

Kulturkampf

21. Juni 2017. Die Kollegin Regine Müller hat für die Tageszeitung Die Welt (20.6.2017) den neuen Bühnenvereins-Chef Marc Grandmontagne gesprochen, hier einige Auszüge:

Presseschau vom 13. Juni 2017 – Der MDR beleuchtet die Hintergründe der Debatte um die Oper Halle

Ein Image nimmt Schaden

13. Juni 2017. Die Bühnen Halle stehen finanziell in Bedrängnis. Ein 2014 mit der Stadt ausgehandelter Vertrag sieht Einsparungen beim Personal vor. Stefan Rosinski, der Geschäftsführer der Theater GmbH, lässt derzeit ausgehandelte Einsparungen beim Staatsorchtester erneut prüfen. Dessen Leistungsfähigkeit stehe auf dem Spiel. Konflikte mit den Geldgebern scheinen programmiert. Hinzu kommen nun auch Querelen in der Führungsetage der Bühnen, wie Stefan Petraschewsky vom MDR (13.06.2017) berichtet.

Presseschau vom 6. Mai 2017 – Die FAZ beklagt das Verschwinden der Dramaturgen

Romanvernichter durch Adaption?

6. Mai 2017. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beklagt Simon Strauß anlässlich des Theatertreffens die schwindende Bedeutung des Dramaturgen als einer Art "intellektuellen Aufseher über das kreative Geschehen". Sein Beispiel dafür ist der langjährige Schaubühnen-Dramaturg Dieter Sturm: "Was ihn am gegenwärtigen Theater am tiefsten schmerzt, ist dessen Hang zur 'Literaturabschaffung'. Für ihn, dem die Rückbindung an die Literatur als Kernkompetenz des Theaters gilt, ist die momentane 'Antikonjunktur für Theaterstücke' unverständlich. Der Dramaturg sei heute im besten Falle noch ein 'Romanvernichter durch Adaption'."

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